Standort Lustenau: Spatenstich markiert Beginn eines mehrjährigen Projekts
In Lustenau ist der Spatenstich für eine neue Werkstatthalle der Scheffknecht Transporte GmbH erfolgt. Nach mehrjähriger Planungsphase beginnen die Aushubarbeiten; die Fertigstellung ist innerhalb der nächsten 12 bis 14 Monate vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist laut Projektplanung für August oder September 2027 vorgesehen.
Das traditionsreiche Familienunternehmen sieht das Bauvorhaben als klares Bekenntnis zum Standort und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Geschäftsführung betont die Bedeutung der Kooperation mit der Gemeinde für das Vorhaben und hebt hervor, dass der Neubau bereits vor rund fünf Jahren beschlossen wurde. In den vergangenen drei Jahren seien intensive Planungsschritte erfolgt.
Technik, Flächen und Infrastruktur
Die neue Halle wird unter anderem folgende Einrichtungen umfassen:
- zwei Lkw‑Werkstattboxen
- Waschanlage
- Tankstelle für Diesel und AdBlue
- Tiefgarage mit Platz für 37 Pkw
- etwa 600 m² zusätzliche Lagerfläche im Obergeschoss
Mit dieser Infrastruktur will Scheffknecht einen Großteil der bisher ausgelagerten Werkstattarbeiten künftig selbst erledigen. Die Geschäftsführung erklärt, man werde weiterhin mit Vertragswerkstätten zusammenarbeiten, plane aber, deutlich mehr Reparatur‑ und Wartungsarbeiten intern vorzunehmen.
„Bis jetzt haben wir sehr viel fremd vergeben müssen“, heißt es aus der Geschäftsführung; mit dem Ausbau sollen künftig mehr Arbeiten in eigener Regie erledigt werden.
Bodenverhältnisse und Bauablauf
Eine Herausforderung des Projekts sind laut den Planern die anspruchsvollen Bodenverhältnisse am Standort. Die Baupartner sehen die Aufgabe als lösbar: Moderne Technik und sorgfältige Planung sollen die Umsetzung auch auf schwierigem Baugrund ermöglichen. Die Pilotierungsarbeiten wurden abgeschlossen, derzeit laufen die Aushubarbeiten.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Werkstattboxen | 2 |
| Tiefgarage | 37 Pkw |
| Lagerfläche | ca. 600 m² |
| Geplanter Betriebsbeginn | August/September 2027 |
Auswirkungen auf Beschäftigung und regionale Wertschöpfung
Das Projekt soll bereits vorhandene Arbeitsplätze stärken und durch den Ausbau zusätzliche Stellen schaffen. Konkrete Zahlen zu neuen Arbeitsplätzen nennt das Unternehmen nicht; allerdings ist vorgesehen, verstärkt Fachkräfte am Standort einzusetzen, sobald die Werkstattkapazitäten erweitert sind. Damit will Scheffknecht weniger Leistungen fremdvergeben und Teile der Wertschöpfung in Lustenau behalten.
Für die Gemeinde bedeutet ein derartiges Investitionsvorhaben mehrere Effekte: erhöhter Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften, mögliche Auswirkungen auf Pendlerströme sowie zusätzliche Nachfrage nach lokalen Dienstleistungen und Zulieferungen während Bau- und Betriebsphase. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die das Unternehmen ausdrücklich lobt, ist Teil der Vorbereitung auf diese Herausforderungen.
Ausblick
Die nächsten Monate werden vom Bauablauf und der technischen Umsetzung geprägt sein. Sollten sich keine unvorhergesehenen Verzögerungen ergeben, kann die Halle im Spätsommer 2027 in Betrieb gehen. Das Vorhaben steht beispielhaft für betriebliche Investitionen in Lustenau, die sowohl Infrastruktur als auch regionale Arbeitsmärkte betreffen.
Weitere Informationen zum Baufortschritt und zu Beschäftigungszahlen will das Unternehmen in den kommenden Monaten bekannt geben, wenn die Arbeiten voranschreiten und konkrete Planungsphasen abgeschlossen sind.