Neues Audioformat der Marktgemeinde soll Geschichten aus Rankweil hörbar machen
Die Marktgemeinde Rankweil erweitert ihre Informationskanäle: Ab 12. August 2026 ist der gemeindliche Podcast „Radio Rankweil“ verfügbar. Das Format wird von Beatrix Spalt, Mitarbeiterin der Stabstelle Kommunikation der Gemeinde, gestaltet und moderiert. Die erste Staffel besteht aus vier Episoden, die jeweils im Wochenrhythmus auf allen gängigen Streaming‑Plattformen erscheinen. Nach einer kurzen Pause ist für Oktober eine Fortsetzung mit weiteren Folgen geplant.
Der Podcast versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Informationswegen der Gemeinde und setzt auf das Medium Audio, um Menschen und lokale Initiativen in den Mittelpunkt zu stellen. Geplant sind Reportagen, Interviews und Umfragen; thematisch sollen sowohl aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Initiativen als auch historische Hintergründe und kleine Geschichten aus dem Gemeindeleben behandelt werden.
- Moderatorin: Beatrix Spalt, Stabstelle Kommunikation
- Start: 12. August 2026
- Umfang erste Staffel: 4 Folgen, wöchentlich
- Fortsetzung: weitere Episoden ab Oktober
- Format: Reportagen, Interviews, Umfragen
Das Konzept entstand in Zusammenarbeit mit der Dornbirner Rhetorik‑ und Kommunikationstrainerin Heidi Winsauer. Die Gemeinde betont, dass der Podcast Menschen vors Mikrofon bringen möchte, die das Leben in Rankweil prägen — von Bürgerinnen und Bürgern über Vereinsvertreter bis hin zu Gemeindemitarbeitern und externen Fachleuten.
„In unserer Marktgemeinde engagieren sich viele Menschen tagtäglich für ein lebendiges und lebenswertes Rankweil. Mit ‚Radio Rankweil‘ möchten wir diesen Menschen eine Stimme geben und ihre Geschichten hörbar machen. Der Podcast schafft Raum für persönliche Gespräche, spannende Einblicke und Themen, die unsere Gemeinde bewegen.“
Hintergrund der Initiative ist das Bestreben der Gemeinde, Information, Dialog und Gemeinschaft „auf eine neue und zeitgemässe Weise“ zu verbinden. Ein Podcast biete den Vorteil, Inhalte ausführlicher und persönlicher darzustellen als etwa eine kurze Mitteilung auf der Gemeindehomepage oder in sozialen Medien. Durch das Audioformat können Zuhörerinnen und Zuhörer zudem mobil auf Inhalte zugreifen — beim Weg zur Arbeit, beim Spaziergang oder zu Hause.
Für Rankweil stellt das Projekt auch einen Schritt in Richtung moderner Bürgerkommunikation dar: Es bündelt lokale Akteurinnen und Akteure, macht Projekte sichtbar und dokumentiert Aspekte des Gemeindelebens, die in klassischen Medien oft zu kurz kommen. Welche konkreten Themen die ersten vier Episoden behandeln, teilte die Gemeinde im Vorfeld nicht im Detail mit; angekündigt sind jedoch Porträts von Ehrenamtlichen, Einblicke in laufende Vorhaben und Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Moderation | Beatrix Spalt (Stabstelle Kommunikation) |
| Startdatum | 12. August 2026 |
| Folgen erste Staffel | 4 (wöchentlich) |
| Weiterführung | Ab Oktober |
Für die Zuhörerschaft in Rankweil bedeutet das: Es entsteht ein zusätzlicher Kanal, um über lokale Themen informiert zu bleiben und an Diskursen teilzuhaben. Vereine und Initiativen erhalten eine neue Möglichkeit, Projekte vorzustellen und Unterstützer zu gewinnen. Aus Sicht der Gemeinde liegt ein Nutzen zudem darin, dass komplexere Themen in Ruhe erläutert und Hintergründe vermittelt werden können, ohne die Beschränkungen schriftlicher Kurzmeldungen.
Die erste Staffel von „Radio Rankweil“ startet somit Mitte August und will in den kommenden Monaten regelmäßig Stimmen aus der Marktgemeinde zu Gehör bringen. Wie die Gemeinde die Resonanz messen will — etwa über Abrufzahlen, Rückmeldungen oder direkte Beteiligung von Hörerinnen und Hörern —, wurde in der Ankündigung nicht detailliert ausgeführt. Klar ist: Rankweil setzt mit dem Podcast auf Austausch und mehr Öffentlichkeit für lokale Anliegen.