Der SC Austria Lustenau gibt die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Offensivspieler Ibrahim Ouattara bekannt. Klub und Spieler trennten sich am Dienstagnachmittag „im beiderseitigen Einvernehmen“, wie der Verein mitteilte. Ouattara, 22 Jahre alt, war in der Saison 2024/25 zunächst leihweise von Clermont Foot 63 nach Lustenau gekommen und später fest verpflichtet worden.
Bilanz bei der Austria
Insgesamt bestritt der Ivorer für die Vorarlberger 35 Pflichtspiele und gehörte damit zum engeren Kreis der Mannschaft, die in der vergangenen Saison den Meistertitel in der 2. Liga feierte. In dieser Saison startete der Aufsteiger mit einem 1:1-Remis gegen die SV Ried und einer 1:2-Niederlage beim GAK 1902 in die Bundesliga.
| Spieler | Alter | Verpflichtung | Pflichtspiele für Lustenau |
|---|---|---|---|
| Ibrahim Ouattara | 22 | Leihe 2024/25, anschließend fix verpflichtet | 35 |
Begründung und Reaktionen
Sportdirektor Dieter Alge wurde in der Mitteilung des Klubs zitiert:
„Wir haben in den vergangenen Wochen mehrere offene und gute Gespräche mit Junior geführt und sind gemeinsam zum Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. Auch in einer für ihn sportlich nicht immer einfachen Situation hat er sich jederzeit vorbildlich verhalten. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und hoffen, dass er bei seinem nächsten Verein wieder regelmäßig zu Einsatzzeiten kommt.“
Der Verein betont damit, dass die Trennung einvernehmlich und in einem respektvollen Rahmen erfolgte. Konkrete Gründe für die Auflösung, etwa sportliche Perspektiven, Vertragskonditionen oder konkrete Wechselziele des Spielers, nennt die Austria in der Aussendung nicht.
Sportliche Konsequenzen für Lustenau
Für die Mannschaft des Aufsteigers bedeutet der Abgang eines Offensivspielers wie Ouattara eine Veränderung im Kadergefüge. Da die Saison in der Bundesliga bereits begonnen hat, steht der Klub vor der Aufgabe, die personelle Lücke intern zu lösen oder auf dem Transfermarkt Ersatz zu organisieren. Aus der Vereinsmitteilung geht nicht hervor, ob bereits Verhandlungen mit potenziellen Nachfolgern laufen.
- Ouattara war Teil des Aufstiegsensembles, mit dem Lustenau den Titel in der 2. Liga errang.
- Die Vertragsauflösung erfolgte nach Angaben des Klubs im gegenseitigen Einvernehmen.
- Sportdirektor Dieter Alge lobt das Verhalten des Spielers in schwierigen Phasen und wünscht ihm Erfolg beim nächsten Verein.
Kontext: Saisonstart und Erwartungen
Der SC Austria Lustenau hat in der laufenden Bundesliga-Saison bisher ein Remis und eine Niederlage zu Buche stehen. Das Team steht damit unter Beobachtung, wie es die Umstellungen im Kader bewältigt. Für die Fans in Lustenau und Umgebung bleibt abzuwarten, wie die sportliche Führung auf dem Transfermarkt reagiert und welche Schlüsse Trainer und Management aus dem frühen Saisonverlauf ziehen.
Der Klub veröffentlichte die Information als Teil seiner laufenden Kommunikation zum Kader; konkrete Zeitpläne oder Namen möglicher neuer Spieler nannte die Austria bislang nicht.