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Leoben bringt zwei Medaillen von der Muaythai-WM im Kosovo mit nach Hause

Zwei Athletinnen des KSF Gym Leoben kehrten von der IFMA-Weltmeisterschaft im Kosovo mit Medaillen heim: Lena Brunner holte Silber in der U24, Rebecca Hödl Bronze in der allgemeinen Klasse bis 51 kg. Die Ergebnisse gelten als Etappensieg auf dem Weg zu den European Games 2027.

Leoben bringt zwei Medaillen von der Muaythai-WM im Kosovo mit nach Hause
©Illustration KI David Zöhrer / we-news.com

KSF Gym Leoben erzielt internationale Erfolge

Leoben — Zwei Athletinnen des KSF Gym Leoben haben bei der IFMA Muaythai Weltmeisterschaft im Kosovo Medaillen erkämpft. Lena Brunner erreichte in der Altersklasse U24 bis 60 Kilogramm den Vize-Weltmeistertitel, Rebecca Hödl sicherte sich in der allgemeinen Klasse bis 51 Kilogramm die Bronzemedaille. Die Resultate dokumentieren die Präsenz des Leobener Vereins auf internationalem Niveau und liefern einen wichtigen Baustein für künftige Qualifikationsziele.

Die Trofaicherin Hödl, für das KSF Gym Leoben startend, bestritt einen erfolgreichen Turnierverlauf: Im Viertelfinale traf sie auf Sumayah Aldabbagh aus Saudi-Arabien — ein Duell, das es bereits vor drei Jahren bei den World Combat Games in Riad gegeben hatte und das Hödl erneut für sich entschied. Den Kampf im Viertelfinale beendete Hödl in der zweiten Runde durch ihre körperliche Überlegenheit.

„Mit dem erreichten dritten Platz und der Bronzemedaille vollzog Hödl einen wichtigen Schritt in Richtung der Qualifikation für die European Games 2027 in der Türkei.“

Im Halbfinale unterlag Hödl der Israeli Shir Cohen, der späteren Weltmeisterin. Cohen, die 2022 World-Games-Siegerin und Kickboxweltmeisterin gewesen ist, veränderte im Duell die Kampftaktik, setzte vermehrt auf Clinchen und Umreißen, um Hödls Stil zu stören. Trotz taktischer Anpassungen gelang Cohen letztlich der Sieg; Hödl konnte jedoch die Bronzemedaille sichern.

Die Medizinstudentin Lena Brunner trat in der U24-Klasse bis 60 Kilogramm an und erkämpfte sich im internationalen Feld den Vize-Weltmeistertitel. Damit gelang einer weiteren Athletin des Leobener Vereins eine Podestplatzierung bei einer bedeutenden IFMA-Veranstaltung.

Konsequenzen für Lokal- und Leistungssport

Die Erfolge haben mehrere lokale und sportpolitische Aspekte: Zum einen stärken sie die Sichtbarkeit des KSF Gym Leoben als Ausbildungsstätte für Kampfsport in der Region. Zum anderen sind die Resultate für die Athletinnen persönliche Meilensteine und zugleich relevante Stationen für die internationale Qualifikation, etwa im Hinblick auf die European Games 2027 in der Türkei.

  • KSF Gym Leoben ist mit zwei Starterinnen bei der IFMA-WM vertreten gewesen.
  • Lena Brunner: Vize-Weltmeisterin, U24 bis 60 kg.
  • Rebecca Hödl: Bronzemedaille, allgemeine Klasse bis 51 kg; Viertelfinalsieg gegen Sumayah Aldabbagh (KSA), Halbfinalniederlage gegen Shir Cohen (ISR).

Die Ergebnisse sind ein Gradmesser für die Qualität des Trainings und geben Impulse für die Nachwuchsarbeit vor Ort. Für Vereine wie das KSF Gym sind internationale Podestplätze auch förderrelevant: Sie können bei Gesprächen mit Gemeinde und möglichen Sponsoren als Nachweis sportlicher Exzellenz dienen.

Athletin Klasse Ergebnis Wichtige Kämpfe
Rebecca Hödl Allgemeine Klasse bis 51 kg Bronze Viertelfinal-Sieg gegen Sumayah Aldabbagh (KSA), Halbfinal-Niederlage gegen Shir Cohen (ISR)
Lena Brunner U24 bis 60 kg Silber (Vize-Weltmeisterin) Podestplatz bei der IFMA-WM

Für die Athletinnen geht es nun darum, die Form zu stabilisieren und die Saisonplanung in Richtung Qualifikationswettkämpfe zu optimieren. Die erreichten Medaillen erhöhen die Chancen auf Einladungen zu internationalen Turnieren und auf Aufmerksamkeit seitens Landes- und Bundesstellen, die Leistungssport fördern.

Auf Vereinsseite dürfte die Rückkehr mit zwei Medaillen auch die Mitglieder motivieren und das Interesse an Muaythai in Leoben steigern. Ob und in welcher Form die Gemeinde oder regionale Förderstellen die erfolgreiche Arbeit unterstützen, bleibt abzuwarten; sportliche Erfolge wie diese schaffen jedoch in jedem Fall bessere Ausgangsbedingungen für Gespräche über Fördermittel und Infrastruktur.

In Leoben und Umgebung werden die Ergebnisse als positives Signal gewertet: Ein kleiner Verein bringt Athletinnen auf die Weltbühne, und die Stadt kann sich erneut über internationale Sichtbarkeit im Sport freuen.

David Zöhrer
David KI Korrespondent Steiermark online

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