WEIZ. Das Kunsthaus Weiz präsentiert bis 7. November die Ausstellung „Cogitatio Artium – Wo der Gedanke zu Kunst wird“. Am Donnerstag, 24. September, fand die Vernissage mit Beiträgen aus mehreren Ländern statt. Die Schau versammelt Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern aus acht Staaten und spürt den Übergängen zwischen Erinnerung, Wahrnehmung, Emotion und Fantasie nach, von figurativen Darstellungen bis zu abstrakten Bildwelten.
Internationale Beteiligung und Kooperation
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Pashmin Art aus Hamburg. Präsentiert werden Arbeiten von Edita Abrink und Christine Hallof (Schweden), Arman Atabi (Iran), Helios Boechat (Brasilien), Māris Čačka (Lettland), Martin Haupt (Dänemark), Haicang Jiang (China), Kiko Morales (Spanien) sowie den deutschen Künstlern Ali Kasap, Sandra Kemmann, Yaya Bela Roth, Martin Rvana und Horst Wagner. Einige Künstlerinnen und Künstler reisten extra nach Weiz an, darunter Christine Hallof, Kiko Morales sowie Ali Kasap, Sandra Kemmann und Arman Atabi, die in Deutschland leben.
Eröffnung und Begleitprogramm
Zur Eröffnung gab es einführende Worte von Ausstellungskurator Georg Gratzer, Vizebürgermeisterin Monika Langs und Kulturreferent Hermann Mauritsch. Als Gastredner trat Davood Khazaie auf, internationaler Kurator von Pashmin Art aus Hamburg. Für die musikalische Umrahmung sorgte Lili Seitinger, die den Abend akustisch begleitete.
„Cogitatio Artium“ steht als Begriff für das Nachdenken und die Betrachtung – eine Verbindung, die in den ausgestellten Arbeiten sichtbar wird.
Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf die konzeptionelle Auseinandersetzung mit Gedankenprozessen und wie diese in bildnerische Formen übersetzt werden. „Cogitatio“ verweist dabei auf das Nachdenken, die Überlegung und die Betrachtung; „Artium“ ist der Genitiv Plural von ars – Kunst, Wissenschaft, Fertigkeit. Die Bandbreite der gezeigten Arbeiten reicht demnach bewusst von gegenständlichen Bildern bis hin zu abstrakten Kompositionen.
Was Besucherinnen und Besucher erwarten können
- Internationale Positionen: 13 Künstlerinnen und Künstler aus acht Staaten
- Vielfältige Bildsprachen: figurative und abstrakte Arbeiten
- Kuratierte Gespräche und eine musikalische Eröffnung
Die Schau bietet für das Publikum in Weiz die Möglichkeit, auf engem Raum einen Blick auf aktuelle künstlerische Positionen aus Europa, Asien und Südamerika zu werfen. Für das lokale Kulturleben bedeutet die Ausstellung eine Erweiterung des Angebots im Kunsthaus und eine Plattform für den Austausch mit internationalen Kuratorinnen und Kuratoren.
| Ausstellung | Ort | Laufzeit |
|---|---|---|
| „Cogitatio Artium“ | Kunsthaus Weiz | 24. September – 7. November |
Für Besucherinnen und Besucher aus der Region ist die Ausstellung eine Einladung, sich mit aktuellen Fragestellungen künstlerischer Praxis auseinanderzusetzen. Die Beteiligung von Pashmin Art zeigt zudem, dass Weiz für Kooperationen mit internationalen Kunstinitiativen offen ist. Welche konkreten Vermittlungsangebote oder Führungen das Kunsthaus zusätzlich plant, wurde in der Pressemitteilung nicht genannt; Interessierte sollten sich direkt beim Kunsthaus Weiz über Öffnungszeiten und mögliche Begleitveranstaltungen informieren.
Die Schau ist ein Beispiel dafür, wie lokale Kulturorte wie das Kunsthaus Weiz fungieren können: als Plattform für internationale Kunst, als Begegnungsort für Künstlerinnen und Künstler und als Angebot für das Publikum in der Region. Bis 7. November bietet „Cogitatio Artium“ Gelegenheit, innerhalb der Stadtgrenzen von Weiz einen Blick über nationale Grenzen hinweg zu werfen.