Sommerliche Stimmung und hohe Honigerträge in Hermagor
Das traditionelle Honigfest in Hermagor hat sich heuer als Publikumsmagnet erwiesen: Bei bestem Sommerwetter präsentierten Imkerinnen und Imker sowie lokale Gastronomiebetriebe an den ersten beiden Tagen ein vielfältiges Angebot rund um Biene und Honig. Die Veranstaltung findet zum 23. Mal statt und zählt damit zu den fixen Terminen im Veranstaltungskalender der Bezirkshauptstadt.
Besonders bemerkenswert sind laut Angaben der Beteiligten die diesjährigen Honigerträge. Das außergewöhnlich warme und sonnige Wetter habe den Bienen günstige Bedingungen geboten. Manche Imkerinnen und Imker sprechen von 40 bis 50 Kilogramm Honig pro Bienenvolk, eine Menge, die in den Reihen der Zunft als sehr hoch bewertet wird. Die positive Bilanz schlägt sich auch in der Stimmung auf dem Fest nieder: Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, verschiedene Honigsorten zu verkosten und regionale Produkte zu probieren.
„Sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Honigfestes zeigt sich auch der Obmann des Bienenzuchtvereins Hermagor, Arno Kronhofer.“
Programmhighlights und regionale Spezialitäten
Auf dem Fest standen neben Honigproben vor allem kulinarische Angebote im Mittelpunkt. Besucher erwarteten unter anderem ein Honigburger, Honigkaiserschmarren und typische Gailtaler Schmankerln. Die Veranstaltung verbindet damit traditionelles Handwerk der Imkerei mit der regionalen Gastronomie und stärkt die Wahrnehmung Hermagors als Stadt der Kulinarik-Feste.
- Edition: 23. Honigfest in Hermagor
- Programmpunkte: Honigverkostungen, Honiganstich, Live-Musik (Trachtenkapelle Egg), regionale Schmankerln
- Besondere Gäste: Hermagors Agrarstadtrat Karl Tilian sowie Bezirks-, Landes- und Bundesobleute des Imkerbundes
Der offizielle Honiganstich fand am Samstagvormittag statt; daran nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern des Imkerbundes auch lokale Politiker teil. Für musikalische Umrahmung sorgte die Trachtenkapelle Egg, die zu einem zünftigen Frühschoppen aufspielte. Zudem waren „Bienchen“ wie Natalie Hohenwarter und Sarah Unterüberbacher Teil des Programms.
Auswirkungen für Region und Imkerei
Die hohen Erträge bedeuten für die Imkerei in der Region sowohl wirtschaftliche als auch vermarktungstechnische Vorteile: Größere Mengen ermöglichen eine bessere Versorgung lokaler Märkte und der Gastronomie mit regionalem Honig, außerdem erleichtern sie Kooperationen zwischen Imkern und Betrieben der Lebensmittelbranche. Gleichzeitig rückt die Bedeutung gesunder Bienenbestände in den Fokus, etwa im Hinblick auf Pflanzenschutz und Lebensraumqualität.
Für die Stadt Hermagor hat das Fest mehrere positive Effekte: Es belebt die Innenstadt, stärkt lokale Betriebe und trägt zur Positionierung als Ort für Genuss- und Kulinarikfeste bei. Erst vor wenigen Wochen hatte das Speckfest zahlreiche Besucher angezogen; mit dem Honigfest setzt die Bezirkshauptstadt die Reihe erfolgreicher Veranstaltungen fort.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Edition | 23. Honigfest |
| Ort | Hermagor (Hauptplatz/Bühne) |
| Besondere Speisen | Honigburger, Honigkaiserschmarren, Gailtaler Schmankerln |
| Musik | Trachtenkapelle Egg (Frühschoppen) |
Die Veranstalter kündigten an, dass das Fest noch an einem weiteren Tag Gelegenheit bietet, Bienenluft zu schnuppern und Honig zu probieren. Für Gäste und Einheimische bleibt das Honigfest damit ein Treffpunkt für Genuss und Austausch über eine der ältesten Nutztiere des Menschen.
Die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher sowie die erfreulichen Erntezahlen könnten auch Impulse für kommende Jahre geben: Mehr Aufmerksamkeit für regionale Produkte stärkt die lokale Wertschöpfungskette und das Bewusstsein für Umweltthemen rund um Bestäuber und Biodiversität.