Behördliche Anordnung nach routinemäßigen Kontrollen
Die Gemeinde Ferlach hat am 28. September 2026 eine vorsorgliche Maßnahme zum Trinkwasser bekanntgegeben: Aufgrund mikrobiologischer Auffälligkeiten in einzelnen Proben muss das Leitungswasser im Versorgungsgebiet vor dem Trinken und vor der Zubereitung von Speisen mindestens drei Minuten sprudelnd abgekocht werden. Die Stadt betont, dass die Wasserversorgung weiterhin sichergestellt ist und dass weitere Untersuchungen bereits eingeleitet wurden.
Welche Bereiche betroffen sind — welche nicht
Konkrete Angaben zu allen betroffenen Orten im Versorgungsnetz konnte die Stadtgemeinde noch nicht machen. Es könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Bereiche des Ferlacher Versorgungsgebietes betroffen sind, heißt es in der Mitteilung. Ausgenommen von der Vorsichtsmaßnahme sind drei Ortsteile, die bislang keine Auffälligkeiten zeigen:
- Bodental
- Windisch Bleiberg
- Waidisch
„Sobald neue gesicherte Ergebnisse vorliegen, will die Stadt die Bevölkerung darüber informieren.“
Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass die Empfehlung zum Abkochen eine vorsorgliche Maßnahme ist, bis die Laborergebnisse aller Proben vorliegen. Die Entscheidung dient dem Schutz der Bevölkerung und hat keine Auswirkung auf die physische Verfügbarkeit von Trinkwasser: Leitungswasser steht weiterhin zur Verfügung.
Was Ferlacher Haushalte und Betriebe jetzt beachten sollten
Für alle Haushalte, gastronomischen Betriebe und Einrichtungen in Ferlach gilt die Empfehlung, das Leitungswasser vor dem Gebrauch auf folgende Weise zu behandeln:
- Wasser mindestens drei Minuten sprudelnd kochen lassen;
- abgekochtes Wasser zum Trinken, für Getränke und zur Speisezubereitung verwenden;
- bei Unsicherheit über die Herkunft des Wassers auf abgefülltes Trinkwasser zurückgreifen.
Besonders gefährdete Personen, etwa ältere Menschen, Säuglinge oder chronisch Kranke, sollten die Empfehlungen streng beachten und bei Fragen Kontakt mit dem Hausarzt oder der Gemeinde aufnehmen.
Weitere Schritte und Informationspflicht
Nach Darstellung der Gemeinde wurden die notwendigen weiteren Untersuchungen bereits veranlasst. Ergebnisorientiert wird die Stadt über gesicherte Befunde informieren. Bis dahin bleibt die Warnung bestehen. Konkrete Angaben zu Ursache, Art der mikrobiologischen Auffälligkeiten oder zeitlichem Rahmen für die Freigabe des uneingeschränkten Trinkwassers wurden bisher nicht veröffentlicht.
| Stand | Maßnahme |
|---|---|
| 28. September 2026 | Leitungswasser vorsorglich 3 Minuten kochen; Wasserversorgung gesichert; weitere Untersuchungen laufen |
Die Stadtgemeinde hat in ihrer Aussendung nochmals betont, dass es sich um eine vorbeugende Maßnahme handelt. Sobald Laborbefunde vorliegen, sollen diese veröffentlicht und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen eingeleitet werden. Die Redaktion empfiehlt allen Ferlacherinnen und Ferlachern, die Mitteilungen der Gemeinde und der zuständigen Behörden aufmerksam zu verfolgen und nur gesicherte Informationen zu beachten.
Wir bleiben für Sie dran und berichten, sobald die Stadtgemeinde neue, verifizierte Ergebnisse bekanntgibt.