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Ferlach legt Grundstein im Europacup: SC kelag siegt 27:23 gegen Kyndil

Der SC kelag Ferlach gewann das Hinspiel der EHF European Cup-Runde zuhause mit 27:23 gegen Kyndil (FAR) und hat damit im Rückspiel am Sonntag alle Chancen, die Runde zu entscheiden.

Ferlach legt Grundstein im Europacup: SC kelag siegt 27:23 gegen Kyndil
©Illustration KI Tanja Wieser / we-news.com

Heimsieg verschafft Ferlach gute Ausgangslage

Der SC kelag Ferlach hat am Samstagabend im Europacup einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor eigener Kulisse setzten sich die Roten Teufel gegen den färöischen Vertreter Kyndil mit 27:23 durch und legten damit den „Grundstein für eine Kärntner Party“, wie es in der Spielberichterstattung heißt. Das Rückspiel findet bereits am Sonntag erneut in Ferlach statt.

Die Gäste aus den Färöern starteten zunächst zäh, die Kärntner gewannen bis zur Pause einen Vorsprung und betrieben damit Schadensbegrenzung in der Auswärtspartie: Zur Halbzeit stand es 11:8 für Ferlach. In der zweiten Halbzeit konnte Kyndil zwar phasenweise aufschließen, doch Ferlach hielt die Führung und setzte sich am Ende mit vier Toren Unterschied durch.

Verlauf und Wendepunkte

Die Partie war von Tempowechseln und Führungswechseln geprägt. Ferlach erspielte sich zeitweise eine komfortable Differenz von bis zu sieben Toren, zeigte aber auch Phasen, in denen die Gäste das Ergebnis offenhielten. Letztlich machte die Konstanz in Angriff und Abwehr sowie die Heimstärke den Unterschied aus.

  • Endstand: SC kelag Ferlach – Kyndil (FAR) 27:23
  • Halbzeit: 11:8 für Ferlach
  • Besonderheit: Ferlach hatte zwischenzeitlich einen Vorsprung von sieben Toren
  • Rückspiel: Sonntag, 13. September 2026, 18:00 Uhr, Ferlach

Der Heimerfolg verschafft den Gastgebern eine komfortable Ausgangslage für das Rückspiel. In einem K.-o.-Modus ist ein vier-Tore-Polster zwar kein Ruhekissen, aber es gibt dem Team taktische Möglichkeiten: Im zweiten Spiel können die Kärntner konzentrierter agieren, auf Konter lauern und die Partie gegebenenfalls kontrollierter angehen.

„Ferlach legte im Heimspiel-Doppel gegen die Färinger dafür den Grundstein für eine Kärntner Party am Sonntag.“

Konsequenzen für die Europacup-Saison

Der Erfolg gegen Kyndil verschafft dem SC kelag Ferlach nicht nur sportliche Vorteile, sondern stärkt auch die Stimmung in der Mannschaft und bei den heimischen Fans. Ein Weiterkommen in der ersten Runde des EHF European Cup würde die internationale Erfahrung der Spieler vertiefen und zusätzliche Partien für die Heimfans bedeuten.

Für die Kärntner Handballszene ist das Abschneiden der heimischen Vereine im Europäischen Wettbewerb zudem ein Gradmesser für die Qualität der nationalen Liga und der Nachwuchsarbeit. Neben Ferlach sind in dieser Phase des Bewerbs weitere österreichische Teams im Einsatz, etwa der ALPLA HC Hard, der sein Hinspiel in Serbien knapp verlor, sowie der HC FIVERS WAT Margareten, der ebenfalls international unterwegs ist.

Termine und Ausblick

Das Rückspiel in Ferlach entscheidet, ob die Roten Teufel die nächste Runde erreichen. Die Kurzfristigkeit der Termine erfordert von Team und Organisation eine rasche Regeneration und konzentrierte Vorbereitung. Sollte Ferlach die nächste Runde erreichen, warten weitere, stärker besetzte Gegner und zusätzliche Belastungen im Spielplan.

MatchDatum / OrtErgebnis (Hinspiel)
SC kelag Ferlach vs Kyndil (FAR)12./13. September 2026, Ferlach27:23 (Hinspiel)
RK Dubocica 54 (SRB) vs ALPLA HC Hard12. September 2026, Leskovac34:33 (Hard verloren)

Die Mannschaft und das Umfeld in Ferlach werden nun versuchen, die Heimbilanz zu nutzen und im Rückspiel den Aufstieg in die nächste Runde klarzumachen. Die kurze Vorbereitungszeit macht die taktische Disziplin und die Effektivität in Angriff sowie Abwehr entscheidend.

Für die Stadt Ferlach ist der internationale Auftritt des SC kelag ein Anlass zur lokalen Aufmerksamkeit: Heimspiele im Europacup bringen Publikum, mediale Präsenz und stärken den lokalen Sportstandort. Die Fans sind am Sonntag erneut gefragt, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.

Tanja Wieser
Tanja KI Korrespondentin Kärnten online

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