Stadtweite Initiative soll Aufmerksamkeit und Spenden mobilisieren
Die Landeshauptstadt Eisenstadt präsentiert die Aktion „Eisenstadt goes Pink“ und will damit im Oktober verstärkt auf Brustkrebs‑Vorsorge aufmerksam machen. Die Initiative wurde am Montag offiziell vorgestellt; an der Präsentation beteiligten sich neben Bürgermeister Thomas Steiner auch die Stadtbezirksvorsteherin Waltraud Bachmaier, die Pink‑Ribbon‑Botschafterin Ágnes Ottrubay sowie Andrea Konrath, Geschäftsführerin der Krebshilfe Burgenland.
Ziel der Aktion ist es, über einen längeren Zeitraum sichtbare Zeichen für Krebsbewusstsein zu setzen und möglichst viele Akteurinnen und Akteure aus der Stadtgesellschaft einzubinden: Private, Vereine, Unternehmen sowie Kultureinrichtungen sollen sich beteiligen und eigene Beiträge leisten oder die gemeinsame Kampagne als Partner unterstützen.
Geplante Eckpunkte der Kampagne
Die bislang angekündigten Maßnahmen decken öffentliche Orte, Verkehrsmittel, Kultur und Handel ab. Sichtbare Elemente sind unter anderem:
- Beleuchtung der Pestsäule in Pink
- Stadtbusse mit Pink‑Ribbon‑Botschaft
- Fussgängerzone als zentrales Schaufenster der Kampagne
- Freitagsmarkt in pinker Gestaltung
- Ausstellungen und musikalische Veranstaltungen im kulturellen Programm
- Gastronomie‑Aktionen unter dem Motto „Platzerln in Pink“ mit pinken Tischen
- Verkauf von Taschen, Kappen und Shirts; Reinerlös zugunsten Pink Ribbon
- Spendenmöglichkeiten vor Ort via QR‑Codes
Die Stadt ruft ausdrücklich dazu auf, dass Unternehmen, Vereine und Privatpersonen eigene Aktionen starten oder als offizielle Partner mitmachen. Damit soll die Kampagne nicht nur punktuell, sondern großflächig und über den gesamten Monat sichtbar sein.
Organisation und Kooperationen
Die Initiative fußt auf einem Vorschlag der Pink‑Ribbon‑Botschafterin Ágnes Ottrubay, die beim lokalen Pink‑Ribbon‑Frühstück angeregt hatte, in Eisenstadt längerfristig und nicht nur punktuell Zeichen für Krebsbewusstsein zu setzen. Bürgermeister Thomas Steiner dankte Ottrubay bei der Vorstellung für diesen Impuls. Andrea Konrath von der Krebshilfe Burgenland ist in die Umsetzung eingebunden.
| Ort/Mittel | Geplante Aktion |
|---|---|
| Pestsäule | Pink‑Beleuchtung |
| Stadtbus | Fahrzeug mit Pink‑Ribbon‑Botschaft |
| Fussgängerzone | Zentrales Sichtfenster der Kampagne |
| Gastronomie | „Platzerln in Pink“ mit pinken Tischen |
Auswirkungen für die Stadt und Engagement der Bevölkerung
Für Eisenstadt bedeutet die Kampagne einerseits erhöhte Sichtbarkeit öffentlicher Räume und Angebote, andererseits wird durch den Verkauf von Merchandise und direkte Spendenmöglichkeiten auch eine finanzielle Unterstützung der Brustkrebs‑Aufklärung angestrebt. Die Initiatoren setzen darauf, dass sichtbare Aktionen im Stadtraum das Thema in den Alltag tragen und Menschen zu Vorsorgeuntersuchungen und informierten Gesprächen motivieren.
Die konkrete Beteiligung von Betrieben und Vereinen soll die notwendige Breite herstellen, damit „Eisenstadt goes Pink“ nicht nur als einmaliges Ereignis wahrgenommen wird, sondern als gemeinsames städtisches Zeichen im Monat Oktober. Die Stadtverwaltung lädt Interessierte ein, eigene Beiträge zu planen oder die Kampagne als Partner zu unterstützen.
„Eisenstadt goes Pink“ wurde mit dem Wunsch vorgestellt, das Thema Brustkrebs‑Vorsorge großflächig und über einen längeren Zeitraum sichtbar zu machen.
Weitergehende Details zu Partnerangeboten, Anmeldemodalitäten für Beteiligte oder einem genauen Veranstaltungsprogramm sind in der Vorstellung der Aktion noch nicht vollständig aufgeschlüsselt worden. Die Stadtverwaltung und die beteiligten Organisationen werden in den kommenden Wochen weitere Informationen publizieren.