Halle 4 wird am 1. Oktober offiziell eröffnet
Vom 1. bis 4. Oktober lädt die CampusVäre beim FEZ26 in Dornbirn zum Festival: Die vier Tage machen die Umgestaltung des ehemaligen F.M.-Hämmerle-Areals für die Bevölkerung erlebbar und markieren zugleich die offizielle Eröffnung der Halle 4 am 1. Oktober. Das Festival verbindet Kreativwirtschaft, Innovation, Kunst und Kultur und bietet Führungen, Ausstellungen, Workshops, Gespräche, Familienangebote sowie die angekündigte „längste kulinarische Tafel Vorarlbergs“.
Neunutzung statt Neubau: Industriehalle für neue Funktionen entwickelt
Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit ist die adaptierte Halle 4 fertiggestellt worden. Auf etwa 2.000 Quadratmetern wurden 21 mietbare Büroeinheiten, Arbeitsräume und Studios in verschiedenen Größen geschaffen. Zusätzlich entstanden flexible Veranstaltungs- und Workshopbereiche, gastronomische Flächen und ein begrüntes Atrium. Insgesamt bietet die Halle Platz für weitere 150 Menschen und Unternehmen.
Wesentliches Anliegen des Umbaus war der Erhalt und die Weiterentwicklung des Bestands: Die bestehende Industriehalle wurde nicht abgerissen, sondern für künftige Nutzungen adaptiert. Damit verbindet das Projekt den Erhalt eines Stücks Dornbirner Industriegeschichte mit neuen Möglichkeiten für Arbeit, Austausch und Innovation.
Festivalprogramm: offen, vielfach kostenlos, mit Fokus auf Austausch
Die CampusVäre macht die Entwicklung des Areals bewusst für die Bevölkerung zugänglich: Neben Führungen, bei denen auch normalerweise nicht zugängliche Bereiche der ehemaligen Industriehallen gezeigt werden, umfasst das Programm Ausstellungen, Workshops und Gesprächsformate. Inhaltlich beschäftigen sich Veranstaltungen mit Design, Reuse und Redesign, Quartiersentwicklung, Kreativwirtschaft und neuen Formen der Zusammenarbeit. Viele Angebote sind kostenlos, sodass das FEZ26 als offener Treffpunkt für verschiedene Zielgruppen dienen soll.
- Termin Eröffnung Halle 4: 1. Oktober
- Festival CampusVäre: 1.–4. Oktober
- Fläche Halle 4: ca. 2.000 m²
- Mietbare Einheiten: 21 Büros/Studios
- Kapazitätserweiterung: Raum für 150 Personen/Unternehmen
„Die CampusVäre macht die Entwicklung des Areals für die Bevölkerung erlebbar“, heißt es in der Ankündigung zur Eröffnung.
Lokaler Kontext: Vom Industrieareal zum Standort für Bildung und Kreativwirtschaft
Das Gelände rund um das frühere F.M.-Hämmerle-Areal hatte in Dornbirn lange industrielle Prägung. Die Umgestaltung zu einem Campus für Bildung, Forschung, Wirtschaft, Kultur und Kreativwirtschaft ist ein fortlaufender Prozess: Die Adaptierung von Halle 4 ist nach Angaben der Projektverantwortlichen ein „wichtiger Baustein am Campus V“. Schritt für Schritt werden die historischen Hallen mit neuen Nutzungen gefüllt. Dieser behutsame Umgang mit dem Bestand entspricht dem Anspruch, städtische Entwicklung, Denkmalschutz und wirtschaftliche Neunutzungen zu verbinden.
Auswirkungen und Erwartungen für Dornbirn
Die neuen Räume sollen mehreren Zwecken dienen: Sie bieten Anlaufstellen für Start-ups und Kreativschaffende, ermöglichen Veranstaltungsformate und fördern Begegnung zwischen Forschung, Wirtschaft und Kultur. Für die Stadt Dornbirn bedeutet das einerseits eine Stärkung der lokalen Kreativwirtschaft, andererseits eine Aufwertung des Quartiers durch zusätzliche gastronomische und öffentliche Angebote.
Die CampusVäre als Festival schafft zudem einen niedrigschwelligen Zugang zum neuen Angebot: Führungen und offene Formate sollen Akteurinnen und Akteure aus der Region sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen. Familienangebote am Sonntag richten das Programm gezielt an lokale Haushalte.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Eröffnung Halle 4 | 1. Oktober |
| Festivaldauer | 1.–4. Oktober |
| Fläche Halle 4 | ca. 2.000 m² |
| Mietbare Einheiten | 21 |
| Zusätzliche Kapazität | Raum für 150 Personen/Unternehmen |
Mit der Eröffnung von Halle 4 gewinnt das CampusV-Areal in Dornbirn an Sichtbarkeit und Attraktivität. Ob sich durch die neuen Angebote langfristig ein nachhaltiges Ökosystem für Kreativwirtschaft und Kooperationen in der Region etabliert, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Das FEZ26 und die CampusVäre setzen darauf, mit offenen Formaten und nutzbaren Räumen Akteurinnen und Akteure zusammenzuführen und das Areal als lebendigen Standort zu verankern.
Hinweis: Die meisten Programmpunkte der CampusVäre sind kostenlos. Konkrete Termine und detaillierte Programminformationen sind laut Ankündigung vor Ort bzw. über die Veranstalter verfügbar.