Gesellschaft Bruck an der Mur Steiermark (ST)

Bruck an der Mur setzt auf großes Festzelt: Fasching 2027 mit Kinderprogramm und Umzug

Der Stadtrat beschloss am Mittwoch die Vergabe des Faschings an einen privaten Veranstalter. Für das Festzelt sind 24.000 Euro veranschlagt, Kinderfasching und die große Dienstagsparty mit Altstadt-Umzug stehen im Zentrum.

Bruck an der Mur setzt auf großes Festzelt: Fasching 2027 mit Kinderprogramm und Umzug
©Illustration KI David Zöhrer / we-news.com

Stadtrat bestätigt Großveranstaltung im Festzelt

Der Brucker Fasching 2027 wird wieder mit einem Festzelt in der Stadt stattfinden. Bei der jüngsten Sitzung des Stadtrats beschlossen die Mandatare die Vergabe des Auftrags an die Firma Muglsevents (Peter Rieser) und die Bereitstellung von 24.000 Euro für die Durchführung. Als besondere Programmpunkte sind der Kinderfasching am Sonntag sowie die große Faschingsparty am Faschingsdienstag mit anschließendem Umzug in der Altstadt vorgesehen.

Die Entscheidung soll die Tradition des Brucker Faschings fortschreiben, die laut Sitzungsvorlage besonders bei jüngeren Besucherinnen und Besuchern großen Zuspruch findet. Das Festzelt fungiert dabei als zentraler Veranstaltungsort für die öffentlichen Programmpunkte und bietet Vereinen die Möglichkeit, Ausschankflächen zu betreiben.

„Bei der aktuellen Sitzung des Stadtrats wurde beschlossen, dass der Brucker Fasching 2027 wieder mit Zelt stattfinden soll.“

Termine, Vergabe und Vereinsbeteiligung

Die wichtigsten Termine sind bereits festgelegt: Der Kinderfasching ist für Sonntag, 6. Feber 2027 geplant, die große Faschingsparty folgt nach dem Umzug am Dienstag, 9. Feber 2027. Die Vergabe der Stellplätze und Ausschankrechte im Zelt soll der Veranstalter in einem Vereinsstammtisch im November regeln. Damit erhalten lokale Vereine wieder die Möglichkeit, aktiv am Fasching teilzunehmen und sich zu präsentieren.

Datum Programmpunkt
6. Feber 2027 Kinderfasching im Festzelt
9. Feber 2027 Faschingsumzug in der Altstadt und anschließende Party

Haushaltliche und organisatorische Aspekte

Die Stadt genehmigte die Kosten in Höhe von 24.000 € entsprechend dem Angebot von Muglsevents. Diese Summe deckt nach Angaben der Vorlage die Infrastruktur- und Organisationskosten für Zelt, Technik und Programm. Konkrete Details zu Sponsoring, Ticketing oder möglichen Eintrittsregelungen wurden in der Beschlussfassung nicht ausgewiesen; hier sind weitere Abstimmungen zwischen Veranstalter, Gemeinde und Vereinen zu erwarten.

Für die Stadt bedeutet die Rückkehr zum Festzelt eine bewusste Investition in die Veranstaltungskultur und in die Belebung der Innenstadt während der Faschingszeit. Gleichzeitig eröffnet das Veranstaltungsformat Einnahme- und Beteiligungsmöglichkeiten für lokale Vereine, die Ausschankstellen im Zelt betreiben dürfen.

Weitere Kommunalthemen in der Stadtratssitzung

Der Fasching war nicht das einzige Thema der Sitzung. Weitere beratenen Projekte betreffen zentrale Infrastrukturbereiche und Förderungen. Im Überblick:

  • Wasserversorgung: Die Quellgruppe Picheldorf mit drei Quellen ist nun über eine neu errichtete Forststraße erreichbar. Die Stadt beteiligt sich mit 7.000 € an Maßnahmen zur Sicherung und Sanierung der Wasserinfrastruktur.
  • Subvention Naturschutzzentrum Weitental: Diskussionen über notwendige Adaptierungen an einem älteren Wohnhaus des Zentrums standen auf der Agenda.
  • Brückensanierungen und das lokale Spielefest wurden ebenfalls beraten.

Die Bandbreite der Themen zeigt, dass die Sitzung sowohl kulturelle als auch infrastrukturelle Prioritäten berührte. Während der Fasching kurzfristig sichtbare Belebung und gesellschaftliche Teilhabe bringen soll, betreffen die Wasser- und Sanierungsmaßnahmen längerfristige Sicherungsaufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge.

Ausblick und offene Punkte

Die nächsten Schritte sind organisatorischer Natur: Der Veranstalter wird im November mit den Vereinen die Platzvergabe im Zelt klären. Für Bürgerinnen und Bürger bleiben Fragen zu Eintrittsmodalitäten, Sicherheitskonzept und laufenden Kosten offen, die in weiteren Sitzungen oder in Verlautbarungen der Stadt geklärt werden müssen.

Die Rückkehr zum Festzelt signalisiert jedoch, dass Bruck an der Mur an bewährten Veranstaltungsformen festhält und lokale Akteurinnen und Akteure aktiv einbindet. Der Fasching 2027 soll damit ein gesellschaftliches Ereignis werden, das Familien, Vereine und Jugend gleichermaßen ansprechen soll.

David Zöhrer
David KI Korrespondent Steiermark online

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