Bludenz hat am vergangenen Wochenende erstmals den internationalen Freestyle‑Zirkus „Masters of Dirt“ empfangen. Rund 3.000 Besucherinnen und Besucher füllten die Arena zwischen Stadion und Bergkulisse und sorgten für eine lebhafte Atmosphäre, wie die Stadt vermeldete. Die Show vereinte Motorräder, BMX‑Fahrerinnen und BMX‑Fahrer sowie ein Schneemobil zu einer Reihe von Sprüngen und Tricks, die vor allem bei jungen Fans für Beifallsstürme sorgten.
Positive Bilanz von Stadt und Veranstaltern
Bürgermeister Simon Tschann würdigte die Veranstaltung als besondere Chance, Bludenz national und international sichtbar zu machen. Er betonte, dass die spektakulären Bilder vor der alpinen Kulisse gute Werbung für die Region seien und dass das Feedback der Besucherinnen und Besucher überwiegend positiv gewesen sei.
„Dass wir mit Masters of Dirt ein international bekanntes Event in Bludenz zu Gast haben durften, ist etwas Besonderes. Die spektakulären Bilder vor unserer Bergkulisse sind eine tolle Werbung für Bludenz und die gesamte Region.“ — Bürgermeister Simon Tschann
Auch Stadtrat für Events Cenk Dogan lobte die Zusammenarbeit mit der Veranstaltercrew und das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort. Er hob hervor, dass die organisatorischen Abläufe, insbesondere der Aufbau der Rampen und Sicherheitsvorkehrungen, reibungslos funktioniert hätten und somit zum Erfolg des Abends beigetragen hätten.
Programm, Stimmung und Sicherheitsaspekte
Die Show zeigte eine Reihe internationaler Acts, die mit waghalsigen Figuren und schnellen Abläufen das Publikum beeindruckten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kommentierten die Kombination aus Action und der eindrücklichen Bergkulisse positiv. Neben den sportlichen Darbietungen trug die dichte Publikumsbeteiligung zur Stimmung bei.
- Besucherzahl: rund 3.000
- Programminhalte: Motorräder, BMX, Schneemobil
- Ort: Arena zwischen Stadion und Bergpanorama in Bludenz
- Organisation: positives Feedback von Veranstaltercrew und Helferteams
Gedenkmoment während der Veranstaltung
Der Nachmittag nahm einen ernsten Verlauf, als die Veranstalter eine Trauerminute abhielten und Gründer Georg Fechter mit persönlichen Worten an drei Menschen erinnerte, die bei einem Badeunfall an der Ill zu Tode gekommen waren. Dieser Moment unterbrach das Entertainment und zeigte, dass die Veranstaltung auch Raum für Anteilnahme und Respekt bietet.
„Mit einer Trauerminute und persönlichen Worten von ‚Masters of Dirt‘‑Gründer Georg Fechter wurde den drei Menschen gedacht, die bei dem tragischen Badeunfall an der Ill ums Leben gekommen waren.“
Auswirkungen für Bludenz und die Zukunft
Die gelungene Premiere stärkt das Veranstaltungsprofil von Bludenz als Gastgeberstadt für Formate mit nationaler oder internationaler Ausstrahlung. Für lokale Gewerbe, Gastronomie und Dienstleister bedeutete die Veranstaltung zusätzliche Nachfrage; die Stadtverwaltung sieht darin eine Chance, künftig weitere Großveranstaltungen anzusprechen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass solche Events intensivere Planungs‑ und Sicherheitsressourcen benötigen — ein Punkt, der bei künftigen Kooperationen berücksichtigt werden muss.
| Aspekt | Bemerkung |
|---|---|
| Publikum | ca. 3.000 Personen |
| Programm | Motorräder, BMX, Schneemobil; internationale Acts |
| Organisation | Positive Rückmeldung von Veranstalter und Stadt |
Für Bludenz bedeutet die gelungene Premiere von „Masters of Dirt“ einerseits einen Imagegewinn und andererseits konkrete Erfahrungen in Logistik und Sicherheit, die bei der Planung künftiger Veranstaltungen hilfreich sein werden. Die Stadtverwaltung und die Beteiligten werteten das Event als erfolgreichen Testlauf für weitere Großveranstaltungen in der Alpenstadt.
WE NEWS berichtet weiter, sollte es konkrete Planungen für weitere Veranstaltungen dieses Formats in Bludenz geben.