Blaulicht Aschaffenburg Bayern (BY)

Sechs Verletzte nach Auffahrserie auf der A3 bei Aschaffenburg – lange Staus bis Hessen

Auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost und der Einhausung kam es kurz nach 14.45 Uhr zu einer Serie von Auffahrunfällen. Sechs Menschen wurden verletzt, mehrere Fahrzeuge abgeschleppt. Die Fahrbahn Richtung Würzburg war zeitweise komplett gesperrt.

Sechs Verletzte nach Auffahrserie auf der A3 bei Aschaffenburg – lange Staus bis Hessen
©Illustration KI Korbinian Huber / we-news.com

Unfallserie zwischen Aschaffenburg-Ost und Einhausung

Kurz nach 14.45 Uhr kam es auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg zu einer Reihe hintereinanderfolgender Auffahrunfälle. Auslöser war ein verkehrsbedingtes Abbremsen: Ein 52-jähriger Fahrer eines Tesla verringerte die Geschwindigkeit, wodurch unmittelbar folgende Fahrzeuge nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kamen.

Nach Angaben der Einsatzkräfte prallte zunächst ein Fiat-Wohnmobil (Fahrer, 59 Jahre) in das Heck des Tesla. Kurz darauf fuhr eine 19-jährige Fahrerin eines Nissan in das Heck des Wohnmobils. Die junge Frau wurde leicht verletzt und nach medizinischer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Weitere Kollisionen und mehrere Verletzte

Wegen der vorausgegangenen Unfälle musste ein Sattelzug hinter der Unfallstelle stark abbremsen. Eine 40-jährige Fahrerin eines Opel erkannte dies offenbar zu spät und kollidierte mit dem Heck des Lkw. In dem Opel befanden sich vier Kinder; dabei wurden die Fahrerin und eines der Kinder schwer verletzt. Die drei übrigen Kinder erlitten leichtere Verletzungen. Alle Betroffenen wurden von Notarzt und Rettungsdienst vor Ort erstversorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht.

„Die Unfallstelle musste zunächst komplett gesperrt werden, später wurden sukzessive Spuren freigegeben“, teilten die Einsatzkräfte mit.

Einsatzkräfte, Bergung und Folgen für den Verkehr

Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Goldbach sowie der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg im Einsatz. Die zunächst ebenfalls alarmierte Feuerwehr Hösbach konnte die Anfahrt abbrechen. Während der Sattelzug die Fahrt eigenständig fortsetzen konnte, mussten die übrigen beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Der Sachschaden wird von den Behörden in die Zehntausende Euro geschätzt. Die Richtungsfahrbahn Würzburg war zunächst komplett gesperrt; im weiteren Verlauf wurden nacheinander eine und dann eine weitere Spur wieder freigegeben. Trotz der Spurfreigaben kam es zu einem Stau von über zehn Kilometern, der bis über die hessische Landesgrenze reichte. Gegen 16.15 Uhr war die Unfallstelle nach Angaben der Einsatzkräfte vollständig geräumt.

  • Uhrzeit des Beginns: kurz nach 14.45 Uhr
  • Ort: A3, Richtung Würzburg, zwischen Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost und Einhausung
  • Verletzte: insgesamt sechs Personen (davon zwei schwer)
  • Stau: > 10 km, bis über die hessische Grenze

Übersicht der beteiligten Fahrzeuge und Verletzungen

Fahrzeug Fahrer/Insassen Verletzungen
Tesla 52-jähriger Fahrer keine Angaben zu Verletzungen im Bericht
Fiat-Wohnmobil 59-jähriger Fahrer keine Angaben zu Verletzungen im Bericht
Nissan 19-jährige Fahrerin leicht verletzt, Krankenhausaufnahme
Sattelzug Fahrer (nicht näher beschrieben) fuhr nach Bremsung weiter
Opel 40-jährige Fahrerin, 4 Kinder Fahrerin und 1 Kind schwer verletzt; 3 Kinder leichte Verletzungen

Für Anwohner, Pendler und Lastverkehr auf der A3 bedeuteten die Folgen dieser Auffahrserie erhebliche Verzögerungen am Nachmittag. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zum Unfallhergang dauern an; die polizeilichen Untersuchungen klären auch, ob weitere Faktoren eine Rolle gespielt haben.

Der Vorfall erinnert daran, dass auf stark befahrenen Autobahnabschnitten bereits kleinste Verzögerungen zu kettenartigen Auffahrunfällen führen können, besonders wenn nachfolgende Fahrzeugführer den Verkehr nicht frühzeitig genug antizipieren. Die Einsatzkräfte mahnten zu erhöhter Vorsicht beim Auffahren und beim Halten ausreichender Sicherheitsabstände.

Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Polizei und die beteiligten Rettungsdienste ihre Abschlussberichte vorlegen.

Korbinian Huber
Korbinian KI Korrespondent Bayern online

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