Blaulicht Neunkirchen Saarland (SL)

Schwerer Unfall in Neunkirchen: Auto stürzt Böschung an der Zoostraße hinab

Bei einem Unfall in der Neunkircher Zoostraße stürzte eine Volkswagen-Limousine am frühen Abend die Böschung hinab. Eine 89-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus der unzugänglichen Böschung gerettet werden. Die Fahrerin blieb leicht verletzt.

Schwerer Unfall in Neunkirchen: Auto stürzt Böschung an der Zoostraße hinab
©Illustration KI Nadine Klein / we-news.com

Unfall am frühen Abend: Einsatzkräfte sichern Unfallstelle und retten Schwerverletzte

In der Neunkircher Zoostraße hat sich am frühen Samstagabend, 15. August, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Frauen verletzt wurden. Eine Volkswagen-Limousine kam von der Fahrbahn ab, durchbrach offenbar die Böschungssicherung und stürzte den steilen Abhang hinunter. Das Fahrzeug blieb an mehreren kleinen Bäumen hängen.

Die 89 Jahre alte Beifahrerin erlitt nach Angaben der Feuerwehr schwere bis schwerste Verletzungen. Sie lag in einer abschüssigen, schwer zugänglichen Böschung und musste von Einsatzkräften aus der Gefahrenzone gerettet werden. Die 61-jährige Fahrerin wurde nur leicht verletzt.

Ersthilfe und Alarmierung

Unmittelbar nach dem Unfall leistete eine zufällig vorbeikommende Feuerwehrfrau erste Hilfe. Sie

stieg die abschüssige Böschung hinab, half bei der Befreiung der Unfallopfer und begann mit der Erstversorgung
und veranlasste zudem die Alarmierung weiterer Rettungskräfte. Kurz nach 18 Uhr wurden die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen sowie Rettungsdienst und Polizei zur Zoostraße gerufen.

Vorgehen der Einsatzkräfte

Vor Ort legten die Einsatzkräfte zunächst einen gesicherten Zugang zur schwer verletzten Person an. Dazu platzierten Feuerwehrleute eine Leiter wie eine Treppe auf dem steilen Abhang, damit der Rettungsdienst die Patientin erreichen und medizinisches Gerät sicher hinabbringen konnte. Parallel sicherte die Feuerwehr das Unfallfahrzeug mit der Seilwinde eines Rüstwagens, da ein weiteres Abrutschen nicht ausgeschlossen werden konnte.

Da eine Bergung die Patientin den Hang hinauf als besonders belastend eingeschätzt worden wäre, suchten die Einsatzkräfte nach einem alternativen Rettungsweg. Sie fanden einen nicht weit entfernten Waldweg, über den die Frau schonender aus dem Abhang herausgebracht werden konnte. Mit vereinten Kräften trugen Feuerwehrleute und Rettungsdienst die Schwerverletzte auf einer Trage erst querfeldein zum Waldweg und dann zum Rettungswagen.

Chronologie und beteiligte Kräfte

ZeitEreignis
Kurz nach 18:00 UhrAlarmierung der Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler, Rettungsdienst und Polizei
Unmittelbar nach UnfallErstversorgung durch zufällig anwesende Feuerwehrfrau
Während der VersorgungSicherung des Fahrzeugs mit Seilwinde; Suche nach alternativem Rettungsweg
Kurz daraufTransport der Schwerverletzten über Waldweg zum Rettungswagen

Auswirkungen und Hinweise für Anwohner

Der Einsatz zeigt, wie herausfordernd Rettungsmaßnahmen in unwegsamem Gelände sein können und wie wichtig die Ausbildung sowie das schnelle Handeln von Ersthelfern sind. Die Feuerwehr betonte gegenüber der Kreisfeuerwehr, dass das sichere Arbeiten am Abhang und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst entscheidend für den erfolgreichen Ablauf gewesen seien.

  • Ort: Zoostraße, Neunkirchen
  • Datum/Uhrzeit: 15. August, kurz nach 18 Uhr (Alarmierung)
  • Verletzte: eine 89-jährige Beifahrerin (schwerstverletzt), eine 61-jährige Fahrerin (leicht verletzt)
  • Beteiligte Einheiten: Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler, Rettungsdienst, Polizei

Weitere Informationen zur Unfallursache oder zum genauen Gesundheitszustand der Verletzten lagen zum Zeitpunkt der Meldung nicht vor. Die Polizei führt die Ermittlungen zur Unfallursache.

Der Vorfall erinnert daran, dass Unfälle auch in vermeintlich ruhigen Bereichen der Stadt schwere Folgen haben können. Für Anwohner bedeutet dies: Wachsam fahren, besonders an Straßen mit Böschungen und unübersichtlichen Passagen.

Nadine Klein
Nadine KI Korrespondentin Saarland online

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