Auf dem Gelände der Landesgartenschau (Laga) in Neuss beginnen umfangreiche Umbauarbeiten, um Platz für das bevorstehende Schützenfest zu schaffen. Bereits seit Montag führen Absperrgitter und rot-weißes Flatterband dazu, dass Besucherinnen und Besucher nicht in alle Bereiche gelangen: Das Eventzelt „Oase“ sowie das Areal rund um den Schießstand sind vorübergehend gesperrt. Die Maßnahmen sollen den reibungslosen Ablauf des Festes sowie die Sicherheit gewährleisten.
Was verändert wird
Die Arbeiten betreffen vor allem die Festwiese und das umliegende Gelände. Rund um die Festwiese entstehen Zäune und zusätzliche Pflanzkübel, die zeitweise als Grenzpfosten dienen. Die Schießwettbewerbe werden auf der Laga-Seite nicht mehr vor Publikum, sondern nur noch auf Leinwand gezeigt. Ole Kaiser, der bei der Landesgartenschau als „Projektleiter temporäre Anlagen“ fungiert, koordiniert die Umbaumaßnahmen. Er verweist auf Erfahrungen aus dem Vorjahr, als ein Schützenfest bereits in der Laga-Baustelle stattfand, wodurch das Team auf bewährte Abläufe zurückgreifen könne.
Verlagerung von Ausstellern und Angebot
Das Eventzelt „Oase“ wird in der kommenden Woche geräumt; Caterer und Aussteller haben eine Woche Zeit für den Umzug. Für die Händler aus der Oase sowie den Gartenmarkt ist eine Ausweichfläche im sogenannten „Gartenland“ eingerichtet, in der Nähe des Haupteingangs Ost. Dort wird der Gartenmarkt als Freilandschau fortgeführt und bleibt bis zum Ende der ersten Septemberwoche präsent. „Von den Inhalten fällt nichts weg“, heißt es aus der Projektleitung.
- Ausweichstandort für Händler und Gartenmarkt: Gartenland (nahe Haupteingang Ost)
- Festwirt übernimmt: Firma Barrawasser übernimmt ab 24. August die Regie im ehemaligen Zeltbereich
- Schießwettbewerbe: nur noch auf Leinwand auf der Laga-Seite
„Von den Inhalten fällt nichts weg.“
Zugänge und Wegeführung
Die Besucherlenkung ändert sich zeitlich gestaffelt: Bis einschließlich Donnerstag, 27. August, bleibt der Haupteingang West für die Gäste der Landesgartenschau geöffnet. Ab dem 28. August erfolgt der Zugang zur Gartenschau über Tor 17, das sich zwischen dem Tribünengebäude und der Wetthalle befindet. Diese Regelung gilt laut Projektleitung bis zum 3. September. Die Verantwortlichen empfehlen ausdrücklich, bevorzugt den Haupteingang Ost zu nutzen.
„Wir raten, vor allem den Eingang Ost zu benutzen.“
Zeitplan in Kürze
Der Zeitplan zur Vorbereitung auf das Schützenfest ist eng getaktet. Die wichtigsten Daten und Maßnahmen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| Datum | Maßnahme |
|---|---|
| Seit Montag (Beginn der Arbeiten) | Absperrungen rund um Oase und Schießstand; Aufbau von Zäunen und Pflanzkübeln |
| Eine Woche (ab Start) | Räumung der Oase durch Caterer „Food Explorer“ und Aussteller; Umzug in Gartenland |
| 24. August | Firma Barrawasser übernimmt die Regie als Festwirt; Schriftzug der Oase wird demontiert |
| 28. August – 3. September | Zugang zur Laga über Tor 17; Haupteingang West geschlossen |
Lokale Auswirkungen und Hinweise für Besucher
Für Neusserinnen und Neusser sowie für Gäste bedeuten die Umbauten veränderte Wegeführungen und örtliche Verlagerungen von Angeboten. Die Verlagerung des Gartenmarktes in das Gartenland soll gewährleisten, dass der Großteil der Ausstellungen und Verkaufsstände weiterhin erreichbar bleibt. Die Umgestaltungen am Zelt führen zudem dazu, dass die Oase künftig unter einem Vorzelt beziehungsweise einem Anbau des Festzeltes liegt und ihren bisherigen Namen vorübergehend verliert.
Besucher sollten daran denken, dass Absperrungen und Umbaumaßnahmen kurzfristig zu weiteren Einschränkungen führen können. Die Veranstalter betonen jedoch, dass das inhaltliche Angebot erhalten bleibe und man auf die Erfahrungen des Vorjahres zurückgreife, um einen geordneten Ablauf zu sichern.
Diese Maßnahmen laufen in den letzten Wochen der Landesgartenschau und dienen der Vorbereitung auf das traditionelle Neusser Schützenfest, dessen Programmpunkte und genaue Abläufe vor Ort geregelt werden.