Summercamp verbindet Wissenschaft und Bewegung
Das Summercamp der JuniorUni Mönchengladbach ist nach zwei abwechslungsreichen Wochen zu Ende gegangen. In insgesamt acht Camps konnten sich Kinder praktisch und spielerisch mit naturwissenschaftlichen, technischen und digitalen Themen auseinandersetzen. Insgesamt nahmen 96 Kinder teil.
Das Angebot richtete sich überwiegend an jüngere Kinder: Sechs der acht Camps waren für Sechs- bis Neunjährige konzipiert. Zum ersten Mal ergänzten zwei Angebote das Programm, die sich speziell an Zehn- bis 13-Jährige richteten. Diese Neuerung stieß nach Angaben der Veranstalter auf große Begeisterung.
Praxisnahe MINT-Module am Vormittag
Am Vormittag standen MINT-Fächer im Fokus. Die Teilnehmenden konnten unter anderem eigene Modelle im 3D-Design entwickeln und mit einem 3D-Drucker herstellen. Weitere Schwerpunkte waren Elektronik und Robotik, das Gestalten von Webseiten sowie Programmieren mit LEGO® SPIKE. Auch virtuelle Anwendungen kamen zum Einsatz: Mit VR-Brillen wurden virtuelle Welten erkundet. Beliebt waren darüber hinaus praktische Experimente wie der Bau und Test von Wasserraketen sowie simulationsbasierte Raumfahrtmissionen mit dem Computerspiel Kerbal Space Program.
- 3D-Design und 3D-Druck
- Elektronik, Robotik
- Webseiten-Gestaltung und LEGO® SPIKE
- VR-Anwendungen und virtuelle Welten
- Wasserraketen und Raumfahrtsimulationen
Sportliche Nachmittage in Kooperation mit GHTC
Nachmittags stand Bewegung auf dem Programm: Auf dem Gelände des Gladbacher Hockey- und Tennis-Clubs e.V. (GHTC) konnten die Kinder Tennis, Hockey, Padel und Handball ausprobieren und ihre sportlichen Fähigkeiten ausbauen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Einführung ins Trommeln, die nach Angaben der Veranstalter Rhythmusgefühl, Konzentration und Teamgeist fördern sollte.
„MINT meets Sport“
Die Kooperation zwischen JuniorUni und dem GHTC ermöglichte die Kombination aus naturwissenschaftlicher Bildung und vielfältigen Sportangeboten. Nach Darstellung der Organisatoren zeigte das Summercamp damit, wie lebendig Bildung sein kann, wenn gemeinsames Entdecken, praktische Erfahrung und Bewegung verbunden werden.
Dank an Beteiligte und Ausblick
Die Veranstalter dankten ausdrücklich allen Teilnehmenden, den Mitarbeitenden der JuniorUni, den Dozentinnen und Dozenten sowie den Trainerinnen und Trainern des GHTC. Auch Förderer und Kooperationspartner wurden für ihre Unterstützung gewürdigt. Die JuniorUni kündigte an, sich bereits auf die Camps im kommenden Jahr zu freuen.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Camps | 8 |
| Teilnehmende | 96 Kinder |
| Altersgruppen | 6–9 Jahre und 10–13 Jahre |
| Kooperationspartner | Gladbacher Hockey- und Tennis-Club e.V. (GHTC) |
Für Mönchengladbach zeigt das Angebot, wie lokale Bildungsinitiativen verschiedene Bereiche verknüpfen können. Die Verbindung von MINT-Modulen mit Sportangeboten entspricht zugleich dem Bestreben, Nachwuchs frühzeitig für Naturwissenschaften zu begeistern und gleichzeitig gesundheitliche Bewegung zu fördern. Ob die Erweiterung für ältere Kinder künftig noch stärker ausgebaut wird, bleibt ein Punkt, den die JuniorUni im Blick haben dürfte.
Weitere Informationen zu kommenden Veranstaltungen und Anmeldeoptionen hat die JuniorUni in Aussicht gestellt; konkrete Termine für das Folgejahr wurden in der vorliegenden Mitteilung jedoch noch nicht genannt.