Beirat des Bankvereins Werther unterstützt lokale Hilfsangebote
Bielefeld. Der Beirat des Bankvereins Werther hat insgesamt 6.000 Euro an zwei soziale Einrichtungen in Bielefeld übergeben. Jeweils 3.000 Euro gehen an das Kinder- und Jugendhospiz Bethel sowie an das Mädchenhaus Bielefeld. Nach Angaben der Bank wurde der Großteil der Summe aus den Aufwandsentschädigungen der Beiratsmitglieder aufgebracht, auf die diese verzichtet hatten; der Bankverein rundete den Betrag auf.
Die Zuwendungen sollen die tägliche Arbeit der beiden Einrichtungen unterstützen, die in der Stadt unterschiedliche, aber komplementäre Aufgaben übernehmen: Während das Kinder- und Jugendhospiz Familien und schwer kranken Kindern palliative und psychosoziale Begleitung bietet, leistet das Mädchenhaus Schutz und Beratung für Mädchen und junge Frauen in Notsituationen. Die Spende ist als unbürokratische Hilfe gedacht, um aktuelle Bedarfe schneller abdecken zu können.
„Jeweils 3.000 Euro“
Auf dem übermittelten Foto mit den Vertreterinnen und Vertretern des Bankvereins werden zahlreiche Mitglieder des Beirats namentlich genannt: Detlef Kropp, Direktor des Bankvereins Werther, Sven Möller, Leiter des BeratungsCenters in Werther, sowie die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Anne Dreier, Ansgar Käter (Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG), Dr. Anke Bochert, Stefan Lechtermann, Maja Huber, Dr. Rainer Norden, Dr. Nicola Neuhöffer, Dr. Christoph Buse, Martin Witte und Britta Herbst. Auf dem Bild fehlen laut Angabe Martin Eilerts und Thomas Hagedorn. Diese Namentlichkeiten belegt die breite Beteiligung der regionalen Bankvertreter an der Initiative.
Konkrete Verwendung und Bedeutung für Bielefeld
Für die Empfänger sind solche lokalen Zuwendungen oft wichtig, weil sie flexibel eingesetzt werden können — etwa zur Finanzierung von Ausstattung, einzelnen Projekten oder kurzfristiger Krisenhilfe. Gerade für Einrichtungen, die auf Spenden angewiesen sind, entlasten solche Beträge den laufenden Betrieb und ermöglichen zielgerichtete Hilfe vor Ort. Die Entscheidung des Beirats, auf Teile ihrer Entschädigungen zu verzichten, zeigt zudem ein deutliches Zeichen bürgerschaftlichen Engagements innerhalb der regionalen Finanzlandschaft.
- Empfänger: Kinder- und Jugendhospiz Bethel; Mädchenhaus Bielefeld
- Gesamtsumme: 6.000 Euro
- Aufteilung: jeweils 3.000 Euro pro Einrichtung
- Finanzquelle: überwiegend aufgewendete Aufwandsentschädigungen der Beiratsmitglieder; Bankverein rundete auf
| Einrichtung | Betrag |
|---|---|
| Kinder- und Jugendhospiz Bethel | 3.000 Euro |
| Mädchenhaus Bielefeld | 3.000 Euro |
Die Übergabe ist zudem Ausdruck einer Kooperation zwischen regionalen Finanzakteuren und sozialen Trägern, die in Bielefeld seit Jahren existiert. Solche Gesten stärken das lokale Netz der Unterstützungsangebote und sorgen dafür, dass Hilfsorganisationen schneller auf Bedarfe reagieren können. Die Spende kam ohne öffentliche Ausschreibung oder Wettbewerbsverfahren zustande; sie ist eine direkte Fördermaßnahme des Beirats.
Weitere Informationen zur konkreten Verwendung der Mittel und mögliche Folgeprojekte werden von den betroffenen Einrichtungen und dem Bankverein voraussichtlich zeitnah veröffentlicht. Bis dahin bleibt die Zuwendung ein sichtbares Beispiel dafür, wie lokale Akteure kurzfristig finanziell helfen können.
Kontakt und Beteiligte: In der Mitteilung werden als Beteiligte neben dem Vorstandsvorsitzenden der VerbundVolksbank OWL eG und dem Direktor des Bankvereins die genannten Beiratsmitglieder aufgeführt; zwei Personen waren auf dem Foto nicht anwesend. Die namentliche Nennung dokumentiert die persönliche Initiative der Beiratsmitglieder.