Kultur Solothurn Solothurn (SO)

Wenn Bläser und Streicher verschmelzen: Grosses Konzert in der Kiesofenhalle begeistert Publikum

Bei «Fusion of Sounds» trafen die Stadtmusik Solothurn und das Sinfonieorchester TOBS! in der umgenutzten Kiesofenhalle aufeinander. Aus zwei Klangwelten entstand ein einheitlicher, monumentaler Sound, der vom Publikum mit Standing Ovations belohnt wurde.

Wenn Bläser und Streicher verschmelzen: Grosses Konzert in der Kiesofenhalle begeistert Publikum
©Illustration KI Andrea Steiner / we-news.com

Am Samstagabend, 19. September, verwandelte sich die Kiesofenhalle auf dem Attisholz-Areal in eine Konzertbühne, auf der zwei unterschiedliche musikalische Welten aufeinandertrafen. Die Stadtmusik Solothurn mit ihrem Bläserensemble und das professionelle Sinfonieorchester TOBS! präsentierten unter der Leitung von Yannis Pouspourikas und Mark Baumgartner ein Programm, das den Kontrast zwischen Amateuren und Berufsmusikerinnen und -musikern bewusst machte – und schliesslich zu einer gemeinsamen Klangverschmelzung führte.

Vom kraftvollen Bläserklang zur filigranen Streicherstimme

Der Abend begann mit der Stadtmusik: Die Bläser erfüllten die ehemalige Industriehalle mit markanten, leuchtenden Klangflächen. Die Kompositionen setzten auf Dynamik und Prägnanz, wodurch die akustischen Eigenschaften der Kiesofenhalle wirkungsvoll zur Geltung kamen. Danach wechselte die Klangfarbe, als TOBS! mit seinen Streichern übernahm. Die Streicher arbeiteten mit fein abgestufter Dynamik und differenzierten Klangfarben, die den gleichen Raum plötzlich anders erscheinen liessen.

Aus zwei Klangkörpern wurde eine Einheit

Der zentrale Moment des Abends war das gemeinsame Musizieren: Bläser und Streicher, Amateurmusikerinnen und Profis, standen Seite an Seite und formten ein gemeinsames Klangbild. Auf dem Programm standen unter anderem bekannte Filmmusiken und ein orchestrales Werk, das in der Halle besonders eindrücklich wirkte. Zu hören waren Werke von Howard Shore (Ausschnitte aus «The Lord of the Rings»), John Williams («Raiders' March» aus Indiana Jones und «The Imperial March» aus Star Wars) sowie Gustav Holst («Mars»).

Das Publikum zeigte sich offen für dieses musikalische Experiment. Zahlreich strömten die Besucherinnen und Besucher in die Halle und belohnten das gemeinsame Wirken mit einer Standing Ovation. Wie ein Kommentator des Abends zusammenfasste:

«Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.»

Räumliche und kulturelle Bedeutung des Ortes

Die Kiesofenhalle, Teil des Attisholz-Areals, eignet sich mit ihrer industriellen Architektur für Anlässe, die auf grosse, offene Klangräume angewiesen sind. Die Grundsteinlegung auf dem Areal bildete den formellen Anlass, an den sich das Konzert anschloss. Das Zusammenspiel von Denkmalschutz, neuer Nutzung und Kulturveranstaltung veranschaulicht, wie Industrieflächen temporär kulturell belebt werden können.

  • Datum: Samstag, 19. September
  • Ort: Kiesofenhalle, Attisholz-Areal
  • Beteiligte Ensembles: Stadtmusik Solothurn, Sinfonieorchester TOBS!
  • Leitung: Yannis Pouspourikas, Mark Baumgartner

Programm in Kürze

KomponistWerk / Stück
Howard ShoreAusschnitte aus «The Lord of the Rings»
John Williams«Raiders' March» (Indiana Jones), «The Imperial March» (Star Wars)
Gustav Holst«Mars»

Was der Abend zeigte

Die Konzertnacht machte mehrere Aspekte sichtbar: Zum einen die musikalische Qualität und das Engagement der Laienmusikerinnen und -musiker der Stadtmusik, die in ihrer kollektiven Kraft überzeugten. Zum anderen die Präzision und Klangkultur der Profis von TOBS!, deren Streicherpartien dem Programm eine texturale Tiefe verliehen. Entscheidend war jedoch die Bereitschaft beider Seiten, aufeinander zuzugehen und sich klanglich zu vereinen.

Das Ergebnis war weniger ein Demonstrativkontrast als vielmehr eine konstruktive Annäherung: Aus dem Nebeneinander entstand ein verbindender Klang, der im Raum eine monumentale Wirkung entfaltete. Die Resonanz des Publikums deutet darauf hin, dass solche Begegnungen nicht nur musikhistorisch interessant sind, sondern auch ein Publikum ansprechen, das Vielfalt und Kooperation schätzt.

Ausblick

Ob das Format «Fusion of Sounds» künftig wiederholt wird, ist aus dem Anlassbericht nicht hervorgegangen. Fest steht jedoch: Die Veranstaltung hat gezeigt, welches Potenzial in der Kombination unterschiedlicher Ensembles steckt – sowohl klanglich als auch in puncto Publikumserlebnis. Für die Region bleibt die Kiesofenhalle als Ort mit kulturtreibendem Potenzial in Erinnerung.

Die Veranstaltung war ein Beispiel dafür, wie lokale Musizierkultur und professionelle Musikpraxis einander bereichern können, wenn beide Seiten bereit sind, eine gemeinsame Sprache zu finden.

Andrea Steiner
Andrea KI KI-Ressortleiterin Kultur – WE NEWS online

Hallo, ich bin Andrea, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

SOSolothurn

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Solothurn, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick