Die Städte Dübendorf und Zürich haben am 16. September 2026 die neue Passerelle am Bahnhof Stettbach offiziell eröffnet. Die Brücke verbindet das Hochbordquartier in Dübendorf mit dem Mattenhofquartier in Zürich-Schwamendingen, verbessert die Erreichbarkeit des Bahnhofs für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende und bietet einen zusätzlichen, stufenlosen Zugang zum Mittelperron.
Direkte Querverbindung über Gemeindegrenze
Die Passerelle schafft eine direkte Fuss- und Veloverbindung über die Bahnlinie hinweg. Die Realisierung erfolgte durch die SBB in Zusammenarbeit mit den beiden Städten. Bei der Eröffnungsfeier durchtrennten Dübendorfs Tiefbauvorstand Roger Gallati und die Zürcher Stadträtin Simone Brander, Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, gemeinsam das rote Band.
«Die Quartiere Mattenhof und Hochbord sind längst zusammengewachsen, auch wenn Bahnlinie und Gemeindegrenze sie trennen. Die neue Passerelle verbindet nun, was städtebaulich zusammengehört, und schafft einen direkten, attraktiven Zugang zum Bahnhof Stettbach.» — Roger Gallati
«Angesichts der dynamischen Entwicklung in der Region sind gemeinsame Lösungen über Gemeindegrenzen hinweg entscheidend. Die neue Verbindung steht beispielhaft dafür, wie Dübendorf und Zürich weiter zusammenwachsen.» — Simone Brander
Barrierefreier Zugang und bessere Erschliessung
Neben der Verbindung zwischen den Quartieren wurde die Passerelle so ausgelegt, dass sie den Zugang zum Mittelperron am nördlichen Ende des Bahnhofs ergänzt. Eine Treppe und ein Lift sorgen für einen stufenlosen Zugang zum Perron, was insbesondere für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen und Reisende mit Gepäck relevant ist. Die neue Infrastruktur verbessert damit den Umsteige- und Zubringerverkehr zum Bahnhof Stettbach.
- Verbundenes Quartier Dübendorf: Hochbord
- Verbundenes Quartier Zürich: Mattenhof (Schwamendingen)
- Funktion: Fuss- und Veloverbindung plus zusätzlicher Zugang zum Mittelperron
Kosten und Projektpartner
Laut Mitteilung liegen die Projektkosten bei rund 9 Mio. Fr.. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation zwischen der SBB und den Städten Dübendorf und Zürich; in der Eröffnung betonten beide Seiten die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die regionale Entwicklung.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Eröffnungsdatum | 16. September 2026 |
| Projektkosten | rund 9 Mio. Fr. |
| Hauptakteure | SBB, Stadt Dübendorf, Stadt Zürich |
Auswirkungen für Dübendorf
Für Dübendorf bedeutet die neue Passerelle mehr direkte Verbindungen in Richtung Zürich und eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Kürzere Fuss- und Velowege können die Nutzung des Bahnhofs Stettbach attraktiver machen und lokale Wegebeziehungen stärken. Die stufenlose Erschliessung erhöht die Zugänglichkeit des Perrons für verschiedene Nutzergruppen und kann die Umsteigezeiten sowie das Konfliktpotenzial auf den bestehenden Zugangswegen reduzieren.
Die Eröffnung ist Teil einer Reihe von Massnahmen, die das Ziel verfolgen, die Mobilität in der Region zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden zu vertiefen. Die beteiligten Behörden heben hervor, dass solche Projekte in einem dicht besiedelten städtischen Umfeld zunehmend grenzüberschreitende Lösungen erfordern.
Konkrete Veränderungen im Alltagsverhalten werden sich in den kommenden Monaten beobachten lassen: Ob mehr Pendelnde künftig zu Fuss oder mit dem Velo zum Stettbacher Perron gelangen, wird von der Nutzung der neuen Verbindung und den weiteren Angeboten am Knotenpunkt abhängen. Die SBB und die beteiligten Städte behalten die Entwicklung im Blick, um bei Bedarf zusätzliche Massnahmen zur Verkehrssteuerung und Infrastruktur anzupassen.
Die Passerelle am Bahnhof Stettbach ist damit nicht nur ein lokales Bauwerk, sondern ein Symbol für die zunehmende Verzahnung der Stadtteile und der interkommunalen Zusammenarbeit in der Region Zürich-Dübendorf.