Gemeinsam gegen Littering: Aktion in Grenchen startet am 19. September
Die Stadt Grenchen ruft Einwohnerinnen und Einwohner dazu auf, sich am nationalen Clean‑Up‑Day zu beteiligen. Bereits zum siebten Mal organisiert die Bevölkerung mit Unterstützung der Stadt eine Sammelaktion gegen Littering. In einer Mitteilung nennt die Stadt rund 500 engagierte Personen als erwartete Teilnehmende, darunter Schülerinnen und Schüler, Vereine, Institutionen, Firmen und Privatpersonen.
Die Veranstaltung setzt auf dezentrale Einsätze in den Quartieren und auf eine gemeinsame Schlussphase im Zentrum. Die Teilnehmenden starten individuell oder in Gruppen um 14 Uhr in ihren Quartieren oder an einem Ort ihrer Wahl. Um 16 Uhr treffen sich alle beim Stadtdach auf dem Marktplatz, wo der gesammelte Abfall in bereitgestellte Mulden des Werkhofs entsorgt wird.
Ausrüstung, Logistik und Abfalltrennung
Für die Aktion stellt die Stadt Handschuhe, Greifzangen und Säcke zur Verfügung; die gesammelten Abfälle werden anschliessend fachgerecht getrennt. Dazu stehen separate Container bereit. Die Stadt hebt hervor, dass durch korrekte Trennung und Entsorgung wertvolle Rohstoffe wie Aluminiumdosen oder PET‑Flaschen dem Recyclingkreislauf wieder zugeführt werden können.
- Datum: Samstag, 19. September
- Start: 14 Uhr (dezentral in den Quartieren)
- Treffpunkt Schluss: 16 Uhr, Stadtdach Marktplatz
- Ausrüstung: Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke (von der Stadt)
- Verpflegung: Die Stadt offeriert ein Zvieri
Wer macht mit? Breite lokale Beteiligung
Neben einzelnen Freiwilligen sind zahlreiche Organisationen und Institutionen in Grenchen mit dabei. Ausdrücklich genannt werden die Littering‑Raumpatinnen und ‑Raumpaten, die Abteilungsvorsteher der Stadt, verschiedene politische Parteien, die Pfadi Johanniter, das Lindenhaus, das Netzwerk Grenchen, Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims der Stiftung Schmelzi sowie die ETA. Damit decke die Aktion ein breites Spektrum der Stadtgesellschaft ab, schreibt die Stadt.
Die Stadt bedankt sich zudem bei den Mitarbeitenden zentraler Dienste, die das ganze Jahr über gegen Littering tätig sind: dem Werkhof, der Stadtgärtnerei, dem Polizeiinspektorat, der Firma Schlunegger sowie dem Forstbetrieb der Bürgergemeinde. Diese Stellen stellen Infrastruktur und Logistik sicher und übernehmen das fachgerechte Entsorgen des gesammelten Abfalls.
«Sie begegnen dem Thema Littering das ganze Jahr über und leisten täglich einen wertvollen Beitrag für ein sauberes Stadtbild», betont die Stadt in ihrer Mitteilung.
Auswirkungen und lokale Bedeutung
Die jährliche Beteiligung am nationalen Clean‑Up‑Day hat für Grenchen mehrere praktische und symbolische Effekte. Praktisch reduziert das Sammeln die sichtbaren Hotspots mit Abfall in Quartieren, Parkanlagen und entlang von Strassen. Symbolisch zeigt die breite Teilnahme: Littering wird nicht allein als Aufgabe der Verwaltung verstanden, sondern als Anliegen der ganzen Stadtgesellschaft. Die Präsenz von Jugendorganisationen, Pflegeheimen und politischen Gruppen verstärkt den Anspruch, Verantwortung gemeinschaftlich zu tragen.
Die Aktion fördert ausserdem das Bewusstsein für richtige Abfalltrennung vor Ort. Indem Aluminium, PET und andere Stoffe getrennt gesammelt werden, gelangen wiederverwertbare Materialien in den Recyclingkreislauf und schonen damit Ressourcen.
Mitmachen
Wer sich für ein sauberes Grenchen engagieren möchte, ist eingeladen, am Samstag teilzunehmen. Startzeit, Treffpunkt und Material sind von der Stadt kommuniziert. Die Versorgung der Teilnehmenden mit einem Zvieri am Ende der Aktion ist Teil des Angebots, um das Gemeinschaftsgefühl und den Austausch nach getaner Arbeit zu fördern.
| Element | Information |
|---|---|
| Aktion | Clean‑Up‑Day der IGSU (7. Teilnahme von Grenchen) |
| Datum / Zeit | Samstag, 19. September, Start 14:00, Abschluss 16:00 |
| Ort | Dezentrale Starts in Quartieren, Abschluss Stadtdach Marktplatz |
| Teilnehmende | Rund 500 Personen (Schulen, Vereine, Institutionen, Firmen, Privatpersonen) |
Die Stadt betrachtet die Aktion als Baustein einer längerfristigen Strategie gegen Littering. Regelmässige Reinigungen, Sensibilisierung und funktionierende Entsorgungsinfrastruktur ergänzen sich, um das Stadtbild nachhaltig zu verbessern.