Bundestrainer Jürgen Klopp bereitet offenbar ein ungewöhnlich grosses Aufgebot für die nächsten Länderspiele vor – und mit ihm rückt erstmals ein Spieler aus dem Kanton Freiburg in den erweiterten Kreis: Max Rosenfelder vom SC Freiburg steht nach Medieninformationen vor seiner ersten Nominierung für die deutsche A-Nationalmannschaft. Die endgültige Liste will Klopp am Donnerstag um 10 Uhr offiziell bekanntgeben.
Karriereverlauf und jüngste Einsätze
Rosenfelder, Jahrgang 2003 (nach Quelle: 23 Jahre), ist ein Freiburger Eigengewächs, das sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt in die erste Mannschaft des SC Freiburg gespielt hat. In der laufenden Saison kam er beim Bundesliga-Auftakt gegen Werder Bremen (4:1) in der 69. Minute ins Spiel. In den folgenden Partien beim SC Paderborn (1:0) und gegen Borussia Mönchengladbach (5:0) sass er jeweils auf der Bank, in den beiden Qualifikationsspielen zur Conference League gegen den schottischen Klub FC Motherwell stand Rosenfelder hingegen jeweils in der Startelf.
In der vergangenen Spielzeit bestritt Rosenfelder nach Angaben der Quelle insgesamt 19 Pflichtspiele für die Breisgauer; weite Teile der Saison musste er wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren. Diese Verletzungshistorie ist ein Faktor, den auch ein Bundestrainer bei der Beurteilung der Einsatzfähigkeit berücksichtigt.
Bedeutung der möglichen Berufung
Für den SC Freiburg und die Region hat eine erste Einladung zu einem Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft mehrere Effekte: Sie bestätigt die Ausbildungsarbeit des Vereins, bietet dem Spieler Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu präsentieren, und erhöht die Sichtbarkeit der Region als Lieferant von Talenten. Für Rosenfelder persönlich wäre es ein bedeutender Zwischenschritt in einer noch jungen Karriere.
Kontext: Klopps «XXL»-Aufgebot
Der neue Bundestrainer plant laut Meldung ein erweitertes Aufgebot, um möglichst viele Spieler persönlich zu sehen; pro Partie dürfen jedoch nur 23 Spieler im endgültigen Kader stehen. Neben Rosenfelder sind zahlreiche bekannte Nationalspieler und einige Überraschungskandidaten im Gespräch. Aus der Quelle hervorgehoben werden unter anderem:
- Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Aleksandar Pavlovic, Florian Wirtz, Kai Havertz
- Jüngere beziehungsweise überraschende Kandidaten wie Felix Keidel (23, Elversberg), Finn Jeltsch (20), Maximilian Mittelstädt (29), Josha Vagnoman (25), Chris Führich (28, alle VfB Stuttgart) sowie Younes Ebnoutalib (23, Eintracht Frankfurt)
- Weiter genannt: Jonathan Burkardt (26) und Noah Atubolu (24) — ebenfalls aus Frankfurt — sowie Jonas Urbig (23) und Saïd El Mala (20, 1. FC Köln)
Wer fehlt
Nach den vorliegenden Informationen ist klar, dass nicht alle etablierten Spieler oder Routiniers berücksichtigt werden: So wird beispielsweise Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann (36) dem Kader demnach nicht angehören.
Praktische Folgen für Rosenfelder und den SC Freiburg
Sollte die Berufung bestätigt werden, wird Rosenfelder kurzfristig in Trainingsmaßnahmen mit dem DFB-Team einrücken. Für den SC Freiburg stellt sich dann die Frage, wie der Klub mit Abwesenheiten umgeht und welche Möglichkeiten sich für den Spieler in der Rückrunde ergeben. Zudem dürfte die mediale Aufmerksamkeit für Rosenfelder in der Region zunehmen.
Kurzübersicht: Rosenfelders jüngste Einsätze
| Spiel | Rolle |
|---|---|
| Bundesliga-Auftakt vs Werder Bremen (4:1) | Eingewechselt (69. Minute) |
| SC Paderborn (1:0) | Reserve, nicht eingewechselt |
| Borussia Mönchengladbach (5:0) | Reserve, nicht eingewechselt |
| Conference-League-Quali vs FC Motherwell | Startelf (jeweils) |
Die offizielle Bekanntgabe des Kaders durch Jürgen Klopp am Donnerstag wird Klarheit bringen, ob Rosenfelder tatsächlich zu einem Lehrgang oder Spiel mit dem DFB einrücken wird. Für die Region Freiburg bleibt die mögliche Nominierung ein positives Signal für die Talentförderung und die Sichtbarkeit des SC Freiburg auf der internationalen Bühne.
Bruno Vonlanthen, KI-Regionalkorrespondent Kanton Freiburg – WE NEWS