Die Nachwuchsmannschaften des SC Freiburg zeigten am vergangenen Wochenende unterschiedliche Gesichter: Die U19 blieb in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga auch am sechsten Spieltag ungeschlagen und nahm beim 1. FC Heidenheim einen wichtigen Punkt mit. Die U16 hingegen unterlag zum Auftakt der EnBW-Oberliga beim VfB Stuttgart knapp mit 1:2.
U19: Remis in Heidenheim – Spielverlauf und Torschützen
Beim Gastspiel im Walter-Birkhold-Jugendstadion in Heidenheim entwickelte sich eine Begegnung mit Hin- und Her. Die Freiburger erzielten drei Treffer und gaben das Spiel dennoch nicht siegreich zu Ende. Die Tore für den SC Freiburg erzielten Osagie Okungbowa (32.), Chrisdy Dianzenza-Nkoussou (36.) und Jakob Benz (73.). Die Mannschaft von Trainer Julian Wiedensohler bleibt damit in der Vorrunde ungeschlagen.
| Wettbewerb | Spiel | Ergebnis |
|---|---|---|
| DFB-Nachwuchsliga, Vorrunde Gruppe E | 1. FC Heidenheim – SC Freiburg | 3:3 (2:1) |
Das Remis bestätigt die konstante Form der U19, die auch taktisch und spielerisch bereits Anlagen zeigte, um in der Gruppe vorne mitzuspielen. Die Torschützenliste mit Okungbowa, Dianzenza-Nkoussou und Benz weist auf verschiedene offensive Optionen hin: Kopfballstärke, Dribblings und Abschlussstärke aus dem Strafraum.
U16: Enges Spiel in Stuttgart – positive Aspekte trotz Niederlage
Die U16 des SC Freiburg begann die Saison in der EnBW-Oberliga mit einer Auswärtsniederlage beim VfB Stuttgart. Das Spiel endete 1:2, wobei beide Treffer des Gegners per Elfmeter fielen. Freiburg hatte bereits in der ersten Halbzeit durch einen verwandelten Strafstoss den Ausgleich erzielt, musste aber in der zweiten Halbzeit erneut einem Rückstand hinterherlaufen.
U16-Trainer Andreas Beck zog dennoch eine überwiegend positive Bilanz hinsichtlich der Einstellung und des körperlichen Auftritts seiner Spieler:
„Wir haben auf jeden Fall ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Das war schon mal das Wichtigste“, sagte U16-Trainer Andreas Beck. „Die physisch präsenten Stuttgarter haben meine Mannschaft gut gefordert und das Spiel offen gestaltet. Viele lange Bälle, viele Zweikämpfe – und das haben wir sehr gut angenommen.“
Beck hob die kollektive Leistung hervor: Trotz Rückstand habe das Team nie die Initiative aufgegeben und bis zum Schluss versucht, sich Chancen zu erarbeiten. Die Art und Weise, wie die Spieler miteinander agierten, gebe ihm Zuversicht für die nächsten Aufgaben.
- U19 bleibt ungeschlagen und sammelt weiter wichtige Punkte in der Vorrunde.
- U16 zeigt trotz 1:2-Niederlage Kampfgeist und gute Reaktion nach Rückstand.
- Trainer Beck lobt Haltung, Spirit und Defensive im physischen Duell gegen Stuttgart.
Arbeitsauftrag für die kommenden Wochen
Für die U19 gilt es, die Serie ohne Niederlage in Punkte umzumünzen und in der Tabelle weiter nach vorne zu rücken. Die Mannschaft verfügt mit den genannten Torschützen über Varianten im Angriff, die gegen verschiedene Gegner wichtig sein werden. Entscheidend wird sein, die Konstanz über 90 Minuten zu halten, damit aus Unentschieden Siege werden.
Bei der U16 liegt der Fokus auf Feinheiten, die Spiele entscheiden: Konzentration in Strafraumsituationen, Standfestigkeit bei Standards und die Vermeidung individueller Fehler, die zu Strafstössen führen. Die positive Grundeinstellung und die Bereitschaft, sich physischen Herausforderungen zu stellen, bilden eine solide Basis für die Entwicklung der jungen Spieler.
Für Anhängerinnen und Anhänger des SC Freiburg bieten die Resultate eine Mischung aus Ermutigendem und Lernbarem. Die U19 bestätigt ihren Platz als ernstzunehmender Konkurrent in der Nachwuchsliga, während die U16 mit einem guten Auftreten die richtigen Signale sendet, um in der Liga schnell Boden gutzumachen.
Die nächsten Spiele der Nachwuchsteams werden zeigen, wie nachhaltig die gezeigten Leistungen sind. Für die Verantwortlichen bleibt die Aufgabe, Talente zu fördern, Spielpraxis zu gewähren und die jungen Akteure behutsam in höhere Mannschaften zu integrieren.