Veronica Ferres und Investor Carsten Maschmeyer gehen getrennte Wege. Das bestätigte ihr gemeinsamer Medienanwalt Christian Schertz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Demnach hätten die beiden „bereits vor längerer Zeit und in Freundschaft entschieden, künftig getrennte Wege zu gehen“; genaue Zeitangaben machten Schertz nicht. Zugleich bat er darum,
„die Privatsphäre der beiden und ihrer Familien zu respektieren.“
Vom Berlinale-Flirt zur öffentlichkeitswirksamen Beziehung
Die Beziehung der Schauspielerin und des Investors zählte über Jahre zu den prominentesten Paaren aus Film- und Wirtschaftswelt. Die Ursprünge der Liaison sind ungewöhnlich und lassen sich bis zur Berlinale 2007 zurückverfolgen: Damals, so schildert Maschmeyer später in öffentlichen Beiträgen, stellte ihn Christian Wulff vor — damals Ministerpräsident von Niedersachsen, später Bundespräsident.
Aus dieser ersten Begegnung entwickelte sich nicht sofort eine Liebesbeziehung; die gemeinsame Geschichte führte laut Berichten über Stationen in Südafrika, eine anschließende Hochzeit und schließlich nach München. Konkrete Daten zu Hochzeitstermin oder weiteren privaten Ereignissen machten die Beteiligten öffentlich bislang nicht vollständig.
Öffentlichkeit, Privatsphäre und das Ende
Die offizielle Trennungsmitteilung ist knapp gehalten: Es sei eine Entscheidung „in Freundschaft“ getroffen worden. Damit wollen beide Seiten offenbar einen medienwirksamen Schlussstrich ziehen, ohne Details zu den Gründen oder zum genauen Zeitpunkt zu nennen. Der Appell des Anwalts, die Privatsphäre zu wahren, unterstreicht den Wunsch der Beteiligten, private Konsequenzen dieser Entscheidung aus der Berichterstattung herauszuhalten.
- Bestätigung: Trennung durch Medienanwalt Christian Schertz gegenüber dpa.
- Ursprung der Beziehung: Kennenlernen bei der Berlinale 2007 durch Christian Wulff.
- Verlauf: Stationen laut Medienberichten: Südafrika, Hochzeit, München; Details nicht datiert.
Kontext und Bedeutung
Die Verbindung von Film- und Wirtschaftsprominenz sorgte über Jahre für großes Medieninteresse. Dass ein späterer Bundespräsident eine Rolle beim Kennenlernen spielte, verleiht der Geschichte einen zusätzlichen, kuriosen Einschlag: Ein politisch bekanntes Gesicht fungierte quasi als Kuppler zwischen zwei Personen, die aus sehr unterschiedlichen Welten stammen. Solche Schnittmengen zwischen Politik, Wirtschaft und Unterhaltung befeuern regelmäßig das öffentliche Interesse und die Berichterstattung.
Aus journalistischer Sicht bleibt nach der Bestätigung der Trennung viel im Dunkeln: Weder Zeitpunkt noch Gründe sind genannt worden. Das offizielle Statement benennt lediglich die Form der Trennung („in Freundschaft“) und den Wunsch nach Wahrung der Privatsphäre. Die Medien werden daher künftig vermutlich eher auf offizielle weitere Erklärungen oder Statements der Beteiligten warten müssen, bevor private Spekulationen zunehmen.
| Datum / Zeitraum | Ereignis (laut Berichten) |
|---|---|
| 2007 (Berlinale) | Kennenlernen, Vorstellung durch Christian Wulff |
| Mai 2008 (Berichte) | Gemeinsame Auftritte, u. a. in Südafrika |
| später | Hochzeit; Wohnsitz/München (berichtet) |
Die Entscheidung, die Beziehung in Freundschaft zu beenden, dürfte für beide Seiten nun bedeuten, das öffentliche Interesse zu managen und das Privatleben zu schützen. Ob und wann weitere Details folgen, bleibt offen. Medienanwalt Schertz hat mit seiner Bitte um Respekt gegenüber der Privatsphäre einen klaren Rahmen gesetzt — und die Verantwortung hierfür wieder in die Hände der Öffentlichkeit gelegt.
Als Kuriosum bleibt die Rolle eines späteren Bundespräsidenten in der Entstehung einer Beziehung zwischen zwei prominenten Persönlichkeiten: Ein kleines Detail, das die Boulevardchronik ebenso befeuert wie die verbindende Frage, wie eng Politik, Wirtschaft und Showgeschäft miteinander verknüpft sind.