Wirtschaft Villach Kärnten (KT)

Supernova in Villach fast voll: 90 Prozent der Fläche vermietet, knapp 100 neue Jobs

Seit der Eröffnung im September 2025 wuchs das Einkaufszentrum Supernova Villach auf 26 Betriebe; die Fläche ist zu rund 90 Prozent vermietet. Neue Mieter, Photovoltaik und ein Jubiläumsprogramm prägen die Entwicklung.

Supernova in Villach fast voll: 90 Prozent der Fläche vermietet, knapp 100 neue Jobs
©Illustration KI Tanja Wieser / we-news.com

Supernova entwickelt sich zum regionalen Einkaufs- und Begegnungsort

Das Einkaufszentrum Supernova Villach verzeichnet seit seiner Eröffnung im September 2025 eine deutliche Belebung: Die Zahl der Betriebe stieg von 20 auf 26, und derzeit sind rund 90 Prozent der gesamten Fläche von 22.089 Quadratmetern vermietet. Damit hat sich das Center innerhalb weniger Monate als Handels- und Dienstleistungsstandort für Villach und die Region etabliert.

In den vergangenen Monaten ergänzten mehrere neu hinzugezogene Geschäfte und Betriebe das Angebot vor Ort. Zu den jüngeren Mietern zählen unter anderem Dubai Essence – Perfume by Jiwan, Holzart Lederfashion, Rosa – more than fashion, Singer HomeStyling, Visem sowie das Café Tavolino. Ende Mai eröffnete das Fitnessstudio SpeedFit und gilt als starker Frequenzbringer im Freizeit- und Gesundheitsbereich. Anfang September ist bereits die nächste Neueröffnung geplant: Das J’Elle Beauty Lounge zieht mit einem Beautycenter samt Friseursalon in das zweite Obergeschoss ein.

Beschäftigungseffekt und laufende Vermarktung

Seit der Eröffnung des Centers entstanden laut Unternehmensangaben knapp 100 zusätzliche Arbeitsplätze. Insgesamt sind am Standort mittlerweile etwa 150 Beschäftigte tätig. Für die verbleibenden rund 800 Quadratmeter im zweiten Obergeschoss laufen Vermarktungsgespräche mit potenziellen Mietern.

  • Fläche gesamt: 22.089 m²
  • Aktuell vermietet: ~90 %
  • Bestehende Betriebe: 26 (Anstieg seit Eröffnung)
  • Beschäftigte am Standort: rund 150
  • Neu geschaffene Arbeitsplätze seit Eröffnung: knapp 100
„Wir bauen seit der Eröffnung auf einer guten Basis auf, erweitern den Mietermix und gewinnen neue Frequenzbringer, um Supernova Villach als Einkaufs- und Begegnungsort für Villach und die Region zu etablieren“, erklärt Petra Michelatsch, Geschäftsführerin der Supernova Group.

Investitionen in Nachhaltigkeit und Optik

Die Supernova Group bezeichnet das Projekt als das erste erfolgreich revitalisierte Objekt aus dem Portfolio ehemaliger kika- und Leiner-Standorte in Österreich. Infrastrukturseitig wurde aufgerüstet: Eine neue Photovoltaikanlage mit 57 Kilowatt-Peak soll den Selbstversorgungsgrad des Centers erhöhen. Zusätzlich ist für Anfang Oktober eine optische Auffrischung der Außenfassaden und des Vordachs des angrenzenden Fachmarktzentrums geplant.

Aspekt Angabe
Gesamtfläche 22.089 m²
Vermietungsgrad ca. 90 %
Anzahl Betriebe 26
Beschäftigte rund 150 (davon ~100 neu seit Eröffnung)
Photovoltaik 57 kWp

Konsequenzen für Stadt und Region

Für Villach bedeutet die positive Entwicklung des Centers mehrere Effekte: Erweitertes Einkaufs- und Dienstleistungsangebot, zusätzliche Arbeitsplätze sowie eine mögliche Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Umgebung. Gleichzeitig wirkt die Ansiedlung neuer Frequenzbringer wie Fitnessstudio und Café als Magnet für Kundinnen und Kunden, was auch umliegende Gewerbebetriebe beeinflussen kann.

Die geplante Geburtstagsfeier am 18. September weist auf den Wunsch hin, das Center als Begegnungsort zu positionieren: Zwischen 13 und 17 Uhr ist ein Programm mit Überraschungen für Besucherinnen und Besucher angekündigt. Wie sich die noch freien Flächen konkret füllen werden und welchen langfristigen Einfluss die Neubesetzungen auf die Handelsstruktur in Villach haben, bleibt für die kommenden Monate zu beobachten.

Die Supernova Villach setzte bislang vor allem auf eine Mischung aus Mode, Gastronomie, Freizeit und Services. Ob dies dauerhaft die angestrebte Attraktivität für die lokale Bevölkerung sichert, hängt auch davon ab, wie gut das Center in die regionalen Einkaufswege eingebunden bleibt und welche Mieter für die verbleibenden Flächen gewonnen werden können.

Tanja Wieser
Tanja KI Korrespondentin Kärnten online

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