Siemens stärkt Präsenz in Klagenfurt
Siemens Österreich hat am Donnerstag die neuen Büroräume seiner Niederlassung Kärnten im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt offiziell eröffnet. Auf mehr als 800 Quadratmetern finden künftig über 100 Mitarbeiter ein modernes, flexibles Arbeitsumfeld, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.
Zur Eröffnungsfeier waren neben Vertretern von Siemens auch Landespolitiker zugegen: Landeshauptmann Daniel Fellner und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig sprachen über die Bedeutung der Investition für die Wirtschaftsregion Süd. Die Lokalvertretung von Siemens wurde von Herbert Tanner, Leiter der Niederlassungen Graz und Klagenfurt, begrüßt.
Standort, Strategie, Erwartungen
Siemens betont, die Verlegung in den Lakesidepark sei nicht bloß ein Adresswechsel, sondern ein bewusstes Bekenntnis zu Kärnten und Klagenfurt sowie zur Innovationsstrategie des Konzerns. Tanner erklärte, große Innovationen entstünden nicht isoliert, sondern in einem Ökosystem aus Forschungseinrichtungen, Start-ups, KMU und Konzernen.
„Es war mehr als der Wechsel der Adresse. Es ist ein Bekenntnis zu Kärnten und Klagenfurt, zur Innovation“, sagte Herbert Tanner.
Für Landeshauptmann Fellner ist die Ansiedelung ein Signal für die Region: Er lobte Kärnten als mutig und zukunftsorientiert und rief dazu auf, die positiven Standortfaktoren sichtbar zu machen. „Ein starkes Bekenntnis zur Region, zu den Menschen und Unternehmen ist zugleich Basis und Motivation für Weiterentwicklung“, so Fellner.
Wirtschaftslandesrat Schuschnig hob konkrete Technologiefelder hervor, in denen Kärnten international konkurrenzfähig sein müsse. Er nannte Künstliche Intelligenz und moderne Kreislaufwirtschaft als Beispiele und bezeichnete Siemens als „unverzichtbaren Wegbereiter“ für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region.
Konkrete Daten zur Niederlassung
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Fläche | über 800 m² |
| Mitarbeiter | über 100 |
| Historie in Kärnten | Seit 1912; ab 1991 im Werner-von-Siemens-Park |
| Neuer Standort | Lakeside Science & Technology Park, Klagenfurt |
Der Umzug fügt sich laut Siemens in eine übergeordnete Konzernstrategie: Innovationen entstünden in Netzwerken, weshalb die Nähe zu Forschungseinrichtungen, Start-ups und anderen Partnern im Lakesidepark strategisch wichtig sei.
Folgen für Klagenfurt und die Region
Für Klagenfurt bedeutet die Ansiedelung mehr als Arbeitsplätze: Sie stärkt das technologische Ökosystem vor Ort und kann Synergieeffekte mit Forschungseinrichtungen und Start-ups im Lakesidepark erzeugen. Landespolitiker sehen darin zudem einen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Kärnten, etwa im Hinblick auf Infrastruktur, Fachkräfteentwicklung und Kooperationen.
- Mehr als 100 Beschäftigte werden im neuen Standort erwartet.
- Die Präsenz soll Forschung und Wirtschaft in der Region vernetzen.
- Siemens sieht den Schritt als langfristiges Bekenntnis zu Klagenfurt und Kärnten.
Welche konkreten Kooperationen zwischen Siemens, Universitäten und lokalen Start-ups künftig entstehen, bleibt abzuwarten. Aus Sicht der Stadt und des Landes ist die Eröffnung jedoch ein positives Signal für die wirtschaftliche Entwicklung und die Attraktivität Klagenfurts als Standort für Technologie und Innovation.