Der Transfer ist fix: Sasa Kalajdzic kehrt dauerhaft zum LASK zurück. Der ÖFB-Teamspieler wechselt permanent von den Wolverhampton Wanderers zu den Linzern und unterschreibt einen Vertrag bis 2029, teilte der Klub am Sonntag mit. Über die finanziellen Details gab der LASK keine umfassenden Auskünfte, wohl aber über eine Beteiligung der Engländer an einem möglichen Weiterverkauf.
Warum der Wechsel für beide Seiten Sinn macht
Kalajdzic war bereits in der Vorsaison per Leihe beim LASK aktiv und hatte großen Anteil am Gewinn von Meisterschaft und Cup. In 27 Einsätzen erzielte der 29-Jährige 7 Tore und lieferte 11 Assists. Diese Formkurve brachte ihm auch die Rückkehr in den Kader der Nationalmannschaft ein; bei der WM in Nordamerika traf er mit einem Kopfball gegen Algerien entscheidend zum 3:3, wodurch Österreich in die K.-o.-Phase vorrückte.
Sportdirektor Dino Buric erklärte, Kalajdzic habe finanzielle Abstriche in Kauf genommen, um nach Linz zurückzukehren. Die Wolverhampton Wanderers sollen an einem möglichen Weiterverkauf mit 50 Prozent beteiligt sein. Konkrete Ablösebeträge nannte der LASK nicht.
„Ich freue mich riesig, wieder zurück beim LASK zu sein. Trotz der gemeinsamen Erfolge und nach allem, was ich in den letzten Jahren erlebt habe, waren Stabilität und Konstanz ausschlaggebend für meinen nächsten Schritt. Genau das spüre ich beim LASK durchweg“, heißt es in der Vereins-Aussendung.
Rolle von Trainer und Perspektiven
Entscheidend für die Rückkehr war laut Kalajdzic die Vertragsverlängerung von Trainer Dietmar "Didi" Kühbauer, den der Stürmer als jemanden beschreibt, der ihn gut kennt und ihm Vertrauen schenkt. In den letzten Tagen stand Kalajdzic in engem Kontakt mit Kühbauer; der 2-Meter-Stürmer will an seine Leistungen anknüpfen und dem Klub in nationalen und europäischen Aufgaben helfen.
- Vertragslaufzeit: bis 2029
- Beteiligung bei Weiterverkauf: Wolverhampton angeblich 50 %
- Letzte Saison (LASK, Leihe): 27 Einsätze, 7 Tore, 11 Assists
Auswirkungen auf LASK und Nationalteam
Sportlich stärkt Kalajdzic den LASK vor einer Saison mit internationalen Einsätzen: Der Klub hatte überraschend die Champions-League-Qualifikation erreicht, was den Bedarf an etablierten Offensivspielern erhöht. Für Kalajdzic bietet die Rückkehr Kontinuität und die Möglichkeit, sich dauerhaft in einem Umfeld zu etablieren, in dem er zuletzt seine Form wiederfand.
Für das ÖFB-Team bleibt Kalajdzic ein wichtiger Stürmer mit Kopfballstärke und Strafraumpräsenz; seine Einbindung beim Klub kann auch positive Effekte auf die internationale Form haben. Gleichzeitig dokumentiert der Transfer, wie Spieler zunehmend ihre Prioritäten zwischen Gehalt, Spielzeit und Stabilität abwägen — Kalajdzic habe laut Klub hierfür bewusst Abstriche gemacht.
| Statistik (Saison 2025/26, Leihe beim LASK) | Wert |
|---|---|
| Einsätze | 27 |
| Tore | 7 |
| Assists | 11 |
Der Transfer beendet eine längere Phase der Suche: Kalajdzic war zuletzt aus dem Kader von Wolverhampton gefallen und seit dem Sommer auf Klubsuche. Angebote aus Italien und Deutschland lagen offenbar vor, doch nach dem sportlichen Aufschwung des LASK entschied sich der Stürmer für die Rückkehr nach Linz.
Für den LASK bedeutet die Verpflichtung nicht nur sportliche Qualität, sondern auch Symbolkraft: Ein Spieler, der bereits entscheidend zum Double beigetragen hat, bleibt dem Klub verbunden und soll nun dauerhaft eine Führungsrolle in der Offensive übernehmen. Die genaue wirtschaftliche Ausgestaltung des Deals bleibt offen — eine Option auf Beteiligung der Engländer an einem späteren Verkauf deutet aber auf mögliche finanzielle Weichenstellungen in der Zukunft hin.
Der LASK kündigte an, in Kürze weitere Details zu kommunizieren. Bis dahin bleibt fest: Mit Kalajdzic hat Österreichs Klubszene einen prominenten Rückkehrer, der in den kommenden Jahren national wie international für Schlagzeilen sorgen könnte.