Wegbeschreibung und Zugang
Die beschriebene Etappe im östlichen Rosental beginnt an einer Haltestelle (437 m) an der L 107 und führt über die Ortschaft Abriach. Ab dort begleitet der Jakobsweg die Route. Die Strecke verläuft auf verschiedenen Wirtschafts- und Naturwegen, quert Asphaltstraßen und endet in der Nähe der Rosental Straße (B 85), sodass der Zugang von Ferlach und den umliegenden Gemeinden gut möglich ist.
Verlauf, Markierungen und Hinweise
Der Wegverlauf ist detailliert beschrieben: Nach dem Ortsbeginn führt die Strecke zunächst nach Westen, trifft nach rund 900 Metern auf eine Asphaltstraße und biegt danach wieder links ab. Nach etwa 800 Metern gelangt man zur Abzweigung zum Kraftwerk/Annabrücke (Wasserentnahmestelle) – dort ist die erste eingeplante Rast vorgesehen.
Weitere Orientierungspunkte sind:
- der Hauptwirtschaftsweg (HWW) Richtung Westen,
- die Bucht des Freibaches,
- ein Wegkreuz,
- das Anwesen Werdnig,
- die „Tafelberg“-Panoramarunde und die Weg-Nr. 2 H (alt),
- die Jausenstation Gupf sowie die Haltestelle Jure an der B 85.
Die Route benutzt wiederholt markierte Wanderzeichen (beispielsweise Weg-Nr. 9 H, 16 H und 8), führt nordwestlich am Freibacher Stausee vorbei und passiert mehrere Anwesen und Gastbetriebe (Gh. Kaiser, Gh. Terklbauer), die als Pausen- bzw. Einkehrmöglichkeiten dienen.
Pausen und Eckdaten
Die Beschreibung nennt vier eingeplante Pausenpunkte mit Entfernungs- und Höhenangaben:
| Pause | Distanz (ca.) | Höhe (m) |
|---|---|---|
| 1. Pause – Kraftwerk/Annabrücke | 2,9 km | 415 m |
| 2. Pause – Jausenstation Gupf | 8,6 km | 895 m |
| 3. Pause – Gh. Kaiser | 14,0 km | 735 m |
| 4. Pause – Gh. Terklbauer | 17,7 km | 860 m |
„Wir wandern auf einem Naturweg stets aufwärts zu einem Wegkreuz“
Alternativen und Orientierung
Für einen Teilabschnitt wird eine Alternative beschrieben: Weglos hinunter Richtung Südost zum Tschernitzbach, zwei Holzbrücken passieren und auf den Hauptwirtschaftsweg mit Weg-Nr. 603 treffen. Diese Passage erfordert besondere Aufmerksamkeit: Die Anweisung lautet ausdrücklich, auf das NAVI zu achten, weil der Wegabschnitt nicht gut markiert ist.
Für Ferlacherinnen und Ferlacher
Die Route ist für Tagesausflügler geeignet, die eine längere Wanderung mit mehreren Rastmöglichkeiten suchen und die Anbindung an die B 85 nutzen möchten. Aufgrund der wechselnden Wege (Asphaltstraße, HWW, Naturweg sowie stellenweise weglose Passagen) sollten Wanderer:
- Wanderausrüstung und ausreichend Proviant mitnehmen,
- ein GPS-Gerät oder ein Kartenmaterial dabeihaben und das NAVI nutzen,
- Auf Wanderschilder und Wegnummern (2 H, 9 H, 16 H, 8, 603) achten.
Die Strecke berührt mehrere bewirtschaftete Höfe und Gastbetriebe, die als Einkehrmöglichkeiten dienen können. Wandernde aus Ferlach und den Nachbargemeinden profitieren von der guten straßenbasierten Erreichbarkeit der beschriebenen Haltepunkte entlang der L 103 und B 85.
Fazit
Die Etappe durch das östliche Rosental kombiniert asphaltierte Zufahrten, markierte Wirtschaftswege und naturnahe Pfade. Sie ist für geübte Wandernde geeignet, die eine längere Tour mit mehreren Pausen planen und sich auf kurze, nicht markierte Abschnitte einstellen. Besonders wichtig ist die Nutzung von Kartenmaterial und NAVI-Angaben bei den weglosen Verbindungen.