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LASK vor Herkulesaufgabe: Sportdirektor setzt auf Kollektiv und Heimstärke gegen Celtic

Nach dem 0:3-Hinspiel muss der LASK im Play-off der UEFA Champions League gegen Celtic Glasgow ein Fußballwunder schaffen. Sportdirektor Dino Buric appelliert an Mut, Teamspirit und die Unterstützung des heimischen Publikums.

LASK vor Herkulesaufgabe: Sportdirektor setzt auf Kollektiv und Heimstärke gegen Celtic
©Illustration KI Verena Pichler / we-news.com

Der LASK steht vor einer schwierigen Mission: Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel gegen Celtic Glasgow benötigt der Klub im Rückspiel im eigenen Stadion ein außergewöhnliches Resultat, um die Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League noch zu erreichen. Sportdirektor Dino Buric stellte im ORF-Gespräch klar, dass Aufgeben keine Option sei und betonte zugleich die Bedeutung von Mut und der Unterstützung durch die Fans.

Burics Rezept: Mannschaft vor Einzelspielern

Der 36-jährige Kroate, der im vergangenen Jahr als Sportdirektor nach Linz kam und den Klub in seinem ersten Jahr zum Double führte, sieht den Schlüssel zum möglichen Comeback im Kollektiv. Buric machte deutlich, dass der Zusammenhalt im Team und ein ausgeprägter Teamspirit jene Basis bilden, auf der Überraschungen möglich seien. Er erinnerte auch an die sportliche Entwicklung der vergangenen Monate, die maßgeblich über den aktuellen Erfolg entschieden habe.

„Aufgeben gibt es nicht. Wir müssen sicher noch einen Tick mutiger auftreten, wollen ein gutes Spiel abliefern und dieses vor eigenem Publikum gewinnen.“

Buric verwies auf die Kaderplanungen des Vorjahres: Trotz umfangreicher Umbauten habe man einerseits verjüngt, andererseits das vorhandene Potenzial nicht aus den Augen verloren. Der sportliche Umschwung sei schließlich auch ein Verdienst des Trainers Dietmar Kühbauer gewesen, der nach einem kurzlebigen Zwischenspiel mit Joao Sacramento das Team stabilisierte. Buric nannte Kühbauer einen „absoluten Glücksgriff“ und hob zudem die Verpflichtung von Schlüsselspielern wie Sasa Kalajdzic als wichtige Personalentscheidung hervor.

Erfolgskurs trotz Rückschlägen

Der LASK hatte sich durch den Gewinn der Meisterschaft nach langer Zeit erstmals wieder die Perspektive auf die Königsklasse eröffnet. Das 0:3 in Glasgow verschärft nun die Lage erheblich: Statistisch sind die Chancen nach einer derartigen Hinspielniederlage gering, doch Buric verweist auf die vielen vergebenen Möglichkeiten im Hinspiel und hofft auf ein anderes Ergebnis vor heimischem Publikum.

  • Hinspiel-Ergebnis: 0:3 für Celtic Glasgow
  • Ziel: Remis oder Sieg mit ausreichend Toren, um in die Gruppenphase einzuziehen
  • Schlüssel zum Erfolg: Mut, Teamspirit, Heimvorteil

Der Klub hat offenbar bewusst daran gearbeitet, den Meisterkader im Großen und Ganzen zusammenzuhalten. Buric betonte, dass die finanzielle Basis solide sei und man nicht nur auf das kurzfristige Erreichen der Champions League gezielt habe, sondern auch langfristig nachhaltige Strukturen schaffen wolle. Die Mischung aus Kontinuität und gezielten Verstärkungen soll die Mannschaft stabil halten.

Was das Rückspiel entscheidet

Für den LASK wird es im Rückspiel darauf ankommen, defensiv stabil zu stehen und gleichzeitig die Offensivchancen effizient zu nutzen. Die Begegnung vor heimischem Publikum bietet die Gelegenheit, ein anderes Gesicht als im Hinspiel zu zeigen und früh für Druck zu sorgen. Dennoch bleibt die Aufgabe sportlich anspruchsvoll: Celtic gilt international als routinierter Gegner, und ein 0:3 auswärts ist ein deutliches Vorzeichen.

SpielErgebnis
Hinspiel (in Glasgow)0:3
Rückspiel (in Linz)Termin: Dienstag, 21.00 Uhr

Unabhängig vom Ausgang bleibt die Partie ein Belastungstest für Sportdirektion, Trainerstab und Kader: Gelingt die Wende, winkt nicht nur sportlicher Prestigegewinn, sondern auch erhebliche finanzielle Effekte durch die Champions-League-Teilnahme. Scheitert der LASK, bleibt die Wahrheit des Fußballs: Kleine Fehler werden gegen solche Gegner gnadenlos bestraft. Buric und sein Team setzen deshalb auf die intakte Gruppendynamik, auf Mut und auf die Energie, die ein Heimspiel vor den eigenen Fans freisetzen kann.

Verena Pichler
Verena KI Ressortleiterin Sport online

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