Die Landeshauptstadt Klagenfurt hat heuer finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt rund 54.000 Euro für zwei regional tätige Tierschutzorganisationen beschlossen. Die Mittel wurden als Subventionsanträge vom Tierschutzreferenten, Bürgermeister Christian Scheider, in den Stadtsenat eingebracht und sollen vor allem die laufende Arbeit der Einrichtungen sichern.
Wer bekommt wie viel?
Der Großteil der Fördersumme in Höhe von 46.000 Euro geht an das Tierschutz-Kompetenzzentrum Kärnten (TiKo) in Klagenfurt. Das TiKo wird in der Mitteilung der Stadt als das größte Tierheim in Kärnten bezeichnet. Weitere rund 8.000 Euro werden an den Kärntner Katzenschutzverband überwiesen. Zusammengenommen ergibt sich somit die Summe von rund 54.000 Euro, die heuer an die beiden Einrichtungen fließt.
„Die Unterstützung soll dazu beitragen, den Betrieb aufrechtzuerhalten und Tierleid zu lindern.“
Aufgaben und Ziel der Förderung
Das Tierschutz-Kompetenzzentrum Kärnten nimmt nach Angaben der Stadt vorübergehend Hunde, Katzen und andere Kleintiere auf. Zu den Hauptaufgaben des TiKo zählen demnach die Unterbringung von Tieren sowie die Rettung verletzter und herrenloser Tiere. Der Kärntner Katzenschutzverband konzentriert sich auf Maßnahmen zum Schutz und zur Versorgung von Katzen in der Region.
Die Stadt kündigte an, dass die bereitgestellten Mittel dazu dienen sollen, den laufenden Betrieb dieser Einrichtungen zu stabilisieren und akutes Tierleid zu verringern. Konkrete Verwendungszwecke innerhalb der Einrichtungen — etwa medizinische Behandlung, Unterbringungskapazität oder personelle Aufgaben — wurden in der Mitteilung nicht detailliert aufgeschlüsselt.
- Förderungsempfänger: TiKo Kärnten und Kärntner Katzenschutzverband
- Gesamtsumme: rund 54.000 Euro
- Zweck: Sicherstellung des Betriebs und Linderung von Tierleid
Lokaler Kontext und Bedeutung
Für Klagenfurt bedeutet diese Subvention eine unmittelbare Stütze für die regionale Tierschutzinfrastruktur. Das TiKo als größtes Tierheim des Bundeslandes übernimmt eine zentrale Rolle bei der kurzfristigen Unterbringung und Versorgung von Tieren, die etwa nach Fundfunden, Unfällen oder aus anderen Notlagen Hilfe benötigen. Die zusätzliche Unterstützung für den Katzenschutzverband unterstreicht zugleich die Bedeutung spezialisierter Angebote, insbesondere für Katzenbestände in städtischen und ländlichen Bereichen.
Für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt können die Förderungen praktische Folgen haben: kürzere Wartelisten für Aufnahmen, besser abgesicherte medizinische Versorgungsmöglichkeiten für gerettete Tiere und eine stabilere Basis für das ehrenamtliche Engagement in den Organisationen. Zudem stärkt die Maßnahme die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und zivilgesellschaftlichen Trägern im Bereich Tierschutz.
| Empfänger | Betrag (rund) |
|---|---|
| Tierschutz-Kompetenzzentrum Kärnten (TiKo) | 46.000 € |
| Kärntner Katzenschutzverband | 8.000 € |
| Gesamt | 54.000 € |
Weitere Details zu künftigen Förderungen oder etwaigen Bedingungen an die Subventionen wurden in der städtischen Mitteilung nicht genannt. Die Beschlussfassung durch den Stadtsenat stellt jedoch einen konkreten Schritt dar, die lokale Tierschutzinfrastruktur auch heuer finanziell zu unterstützen.