Direkter Austausch als Grundlage für ein Zukunftsprogramm
In Hermagor hat Bürgermeisterkandidat Siegfried Ronacher seine Initiative „Unser Hermagor 2033“ mit dem erklärten Ziel gestartet, in den kommenden Jahren ein auf der Bevölkerung basierendes Zukunftsbild der Stadtgemeinde zu entwickeln. Nach Treffen im Gasthaus Fuchs und im Cafe Bistro war das Radniger Badl die mittlerweile dritte Station der Gesprächsreihe.
Ronacher betonte bei den Zusammenkünften, dass ihm der unmittelbare Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig sei und dass er die Anliegen aus diesen Gesprächen in das Arbeitspapier für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2027 einfließen lassen wolle. Die gesammelten Ideen sollen in dem unter dem Arbeitstitel „Unser Hermagor 2033“ laufenden Zukunftsprogramm verarbeitet werden.
Inhalte der Treffen und Teilnehmer
Die Gesprächsabende wurden laut Angaben aus dem Umfeld der Initiative in einer ungezwungenen Atmosphäre abgehalten. Beim Treffen im Radniger Badl war Ronacher von Luca Burgstaller, SPÖ-Landtagsklubobmann, begleitet. Im Mittelpunkt standen Themen, die die Teilnehmenden aktuell bewegen, sowie Visionen für die Entwicklung der Stadtgemeinde in den kommenden Jahren.
- Offene Gesprächsformate mit Fokus auf Zuhören und Ideensammlung
- Einbindung aller Interessierten unabhängig von politischer Einstellung
- Zusammenführung der Anliegen zu einem Zukunftsprogramm für 2033
Ronacher hob hervor, dass er nicht im stillen Kämmerlein ein Wahlprogramm schreiben wolle, sondern vielmehr „mit den Menschen“ sprechen will. In eigenen Worten sagte er:
„Ich rede nicht über die Menschen – ich rede mit ihnen. Ich will wissen, was gut läuft, wo der Schuh drückt und was wir gemeinsam besser machen können.“
Anspruch auf Gestaltung statt bloßer Verwaltung
Als Begründung für seine neuerliche Kandidatur führte Ronacher die nach seiner Einschätzung vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten in Hermagor an. Er zeigte sich überzeugt, dass die Stadtgemeinde „wesentlich mehr kann und zu bieten hat, als das in den letzten Jahren vermittelt wurde“ und verwies auf das Potenzial der lokalen Bevölkerung. Für ihn sei ein Bürgermeister nicht nur Verwalter, sondern müsse zuhören, anpacken und den Mut haben, Veränderungen umzusetzen.
Bei den Gesprächsabenden wurden nach Angaben der Initiative konkrete Anliegen und Projekte diskutiert: Welche Infrastruktur benötigt wird, wie die Aufenthaltsqualität im Ortszentrum verbessert werden kann, welche Angebote für Jung und Alt sinnvoll sind und wie lokale Chancen besser genutzt werden können. Konkrete Maßnahmen oder Prioritäten wurden bislang nicht formal beschlossen; die Treffen dienen dem Sammeln und Sichtbarmachen von Meinungen und Ideen.
Perspektive bis 2027 und darüber hinaus
Ronacher plant, die aus den Diskussionsrunden gewonnenen Erkenntnisse bis zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2027 zu einem Zukunftsbild für Hermagor zu verdichten. Der Arbeitstitel „Unser Hermagor 2033“ signalisiert einen Zeithorizont von rund sieben Jahren nach der Wahl, innerhalb dessen Entwicklungsschritte angedacht werden sollen.
| Element | Status laut Initiative |
|---|---|
| Gesprächsorte | Gasthaus Fuchs, Cafe Bistro, Radniger Badl (weitere geplant) |
| Beteiligte | Siegfried Ronacher; Begleitung durch Luca Burgstaller |
| Ziel | Erarbeitung eines Zukunftsprogramms „Unser Hermagor 2033“ |
Für die Bevölkerung bietet die Initiative die Möglichkeit, Anliegen frühzeitig sichtbar zu machen und in die Diskussion um die langfristige Ausrichtung der Gemeinde einzubringen. Ob und wie diese Impulse später in konkrete politische Vorhaben überführt werden, hängt von weiteren Gesprächen, politischen Abstimmungen und dem weiteren Fahrplan der Kandidatur ab.
Die Gesprächsreihe steht nach eigenen Angaben ausdrücklich allen Interessierten offen, ungeachtet ihrer politischen Zugehörigkeit. Nähere Termine und weitere Stationen der Initiative wurden bislang nicht detailliert bekanntgegeben.
Für Hermagor bedeutet das Angebot eines breit angelegten Dialogs eine Gelegenheit, zentrale Themen der Ortsentwicklung öffentlich zu diskutieren: Stadtgestaltung, Infrastruktur und Lebensqualität sind Fragen, die viele Haushalte betreffen. Mit Blick auf die anstehende Wahl 2027 dürfte die Resonanz auf die Initiative auch zeigen, welche Anliegen in der Bevölkerung Priorität genießen.