Vielfältiges Kulturprogramm im Herbst — und ein Ausblick auf 2027
Der von Ehrenamtlichen getragene Verein gruber&more hat im Keltenmuseum das Herbstprogramm präsentiert und dabei auch erste Termine für das kommende Jahr genannt. Die Verantwortlichen um Obmann Herbert Struber zeigten ein Programm, das klassische Konzerte, Jazz‑ und Pop‑orientierte Formate sowie das traditionelle Halleiner Weihnachtsspiel verbindet.
Als Eröffnungsgast für die Herbstsaison wurde der international bekannte Geiger Benjamin Schmid angekündigt. Er tritt am 18. Oktober mit einem Programm auf, das Werke des Hollywood‑Komponisten Erich Wolfgang Korngold einbezieht und Musik sowie Film zu einem gemeinsamen Erlebnis verschmelzen lassen soll; das Projekt ist unter dem Titel „Rhapsody in Hollywood“ angekündigt.
- 15. November: Matthias Schorn and Friends im Stadttheater
- 21. November: Abend mit Superbrass (Swing, Funk, Soul) mit Gaststar Sängerin Anna May
- 22. November: Der Kammerchor „Cor‑Os‑Anima“ bringt das „Biber‑Requiem“ in die Stadtpfarrkirche
- 19. und 20. Dezember: Halleiner Weihnachtsspiel, neu inszeniert
Der Kammerchor „Cor‑Os‑Anima“, 2019 von Norbert Brandauer gegründet, wird mit dem „Biber‑Requiem“ in der Stadtpfarrkirche auftreten. Ein weiterer Abend verspricht eine Mischung aus Swing, Funk und Soul mit der Formation Superbrass, ergänzt durch die Sängerin Anna May als Gast.
„Wir wollen das große Fest, die Freude und die frohe Botschaft in den Mittelpunkt stellen.“
Regisseur Simon Jaritz‑Rudle hat das Halleiner Weihnachtsspiel weiterentwickelt; die Produktion soll wieder zahlreiche Kinder auf die Bühne bringen und setzt erneut auf die Zusammenarbeit mit der Modeschule für die Kostüme. Die Programmpräsentation betonte, die traditionelle Botschaft in eine zeitgemässe Form zu tragen.
„Wir tragen die Botschaft des Weihnachtsspiel ins Heute.“
Konsequenzen für das lokale Kulturleben
Das Programm unterstreicht die Rolle von gruber&more als zentraler Akteur im kulturellen Gefüge der Stadt. Der Verein, so betonte die Präsentation, setzt bewusst auf eine Mischung aus international besetzten Konzerten und lokal verankerten Projekten. Für das Stadttheater und die Stadtpfarrkirche bedeutet das zusätzliche Auslastung in einer Jahreszeit, in der Kulturveranstaltungen traditionell das Publikum in die Innenstädte bringen.
Besonders das Weihnachtsspiel hat in Hallein einen hohen Stellenwert: Die Neuinszenierung mit vermehrter Kinderbeteiligung und neuer Regie dürfte Familien ansprechen und die Kooperation mit der Modeschule stärkt lokale Bildungseinrichtungen. Durch die Kombination von etablierten Künstlern und lokalen Ensembles entstehen Synergien, die für Publikum, Künstlerinnen und Künstler sowie Veranstaltungsorte relevant sind.
Erster Ausblick auf 2027
Das Programm sieht auch bereits Anfänge für das Jahr 2027 vor. Im Jänner ist ein Liederabend mit Bernhard Teufel und Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“ geplant. Weiters wurde ein Konzert mit dem Titel „Klassik aus Havanna“ mit dem Pianisten Matej Dzido angekündigt, der Originalwerke lateinamerikanischer Klaviermusik der frühen 1920er‑Jahre spielen wird. Für Ostersonntag kündigte der Verein ein festliches Orchesterereignis an; nähere Details dazu werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| 18. Oktober | „Rhapsody in Hollywood“ (Benjamin Schmid) | Keltenmuseum / Stadttheater |
| 15. November | Matthias Schorn and Friends | Stadttheater |
| 21. November | Superbrass mit Anna May | Stadttheater |
| 22. November | „Biber‑Requiem“ (Cor‑Os‑Anima) | Stadtpfarrkirche |
| 19.–20. Dezember | Halleiner Weihnachtsspiel | verschiedene Spielorte |
Für Halleinerinnen und Halleiner dürfte das Programm ein abwechslungsreiches Kulturangebot bedeuten, das sowohl touristische Besucher als auch Einheimische anspricht. Die ehrenamtliche Trägerschaft des Vereins bleibt ein Merkmal des Projekts und zeigt, wie lokales Engagement maßgeblich zum Kulturleben der Stadt beiträgt. Karteninformationen und nähere organisatorische Details werden vom Verein jeweils gesondert veröffentlicht.
Der Verein gruber&more und die beteiligten Partner setzen damit ihr Profil als verlässliche Plattform für anspruchsvolle wie populäre Kulturereignisse fort — ein Angebot, das zur Belebung der Innenstadt und zur Stärkung lokaler Netzwerke beiträgt.