Die FF Pressbaum hat beim traditionellen Schlachtfestturnier im sächsischen Frankenau überraschend gewonnen und damit einen ungewöhnlichen Preis eingeheimst: Die Mannschaft muss 2027 selbst Gastgeber sein und acht Feuerwehren aus Deutschland bewirten. Der Sieg gelang mit ungewöhnlichen Fortbewegungsmitteln und einer Mischung aus Geschicklichkeit, Teamgeist und Tempo.
Ungewöhnliche Sportgeräte, gewöhnlicher Ehrgeiz
Vier Mitglieder der Pressbaumer Feuerwehr gingen in Frankenau an den Start. Gefragt waren nicht Löschtechnik, sondern Kondition und Koordination: Ein Fahrrad, das in die falsche Richtung lenkt, und ein Tretroller für vier Personen gehörten zu den Aufgaben, die die Mannschaft am besten löste. Unter Kommandant Michael Uetz holte die FF Pressbaum damit erstmals den Turniersieg nach Niederösterreich.
Das Schlachtfestturnier in Frankenau ist kein reines Wettrennen: Es verlangt von Teilnehmenden Variabilität — von Geschicklichkeit über Teamarbeit bis hin zu Schnelligkeit. Genau diese Kombination brachte den Pressbaumern den Erfolg.
Folge: Bewirten statt zurückfeiern
Der Triumph hat handfeste Konsequenzen: Als Gewinner tragen die Pressbaumer 2027 die Verantwortung für die Bewirtung der teilnehmenden Wehren. Konkret bedeutet das, dass die Mannschaft und vermutlich Unterstützer aus der Gemeinde für Speis und Trank sorgen müssen — und zwar für acht Feuerwehren aus Deutschland. Die Verpflichtung, Gastgeber zu sein, wird die organisatorische Schlagkraft der FF Pressbaum im kommenden Jahr fordern.
- Ort: Frankenau, Sachsen
- Sieger: FF Pressbaum (NÖ)
- Besonderheiten: Fahrrad mit falscher Lenkung, Tretroller für vier
- Konsequenz: Bewirten von acht deutschen Feuerwehren im Jahr 2027
| Kategorie | Detail |
|---|---|
| Wettbewerb | Schlachtfestturnier Frankenau |
| Ergebnis | FF Pressbaum gewinnt erstmals |
| Herausragendes Element | Ungewöhnliche Fahrzeuge und Teamaufgaben |
| Folge | Bewirtung von acht deutschen Feuerwehren 2027 |
Für die Pressbaumer ist der Sieg nicht nur eine sportliche Überraschung, sondern auch ein logistischer Auftrag. Die Vorbereitung auf das Bewirten mehrerer Wehren dürfte Ressourcen und Planung in Anspruch nehmen — von Einkauf über Küche bis zu Vereinsorganisation. Dass ein Ausflug in ein sächsisches Schlachtfestturnier solche Verpflichtungen mit sich bringt, gehört zu den charmanten Seiten dieser Art von Kameradschafts-Events.
Der Erfolg in Frankenau zeigt aber auch die Stärke lokaler Freiwilligenstrukturen: Mit Kreativität und Zusammenhalt setzte sich die kleine österreichische Abordnung gegen die Konkurrenz durch. Ob der erwartete Aufwand 2027 als Last oder als willkommene Gelegenheit zur Präsentation der niederösterreichischen Gastfreundschaft empfunden wird, wird die Zeit zeigen.
Für den Moment bleibt die Bilanz klar: Die FF Pressbaum kehrt mit einem ungewöhnlichen Pokal — und einer noch ungewöhnlicheren Verpflichtung — heim. Wer in zwei Jahren eine Einladung zu Erdäpfel, Schlachtplatte und Feuerwehrkameradschaft erhält, weiß nun, woher die Einladung stammt.