Wertschätzung für Helferinnen und Helfer
Beim Heimspiel der Krefeld Ravens stand am vergangenen Samstag nicht nur Football auf dem Programm, sondern auch die Würdigung der lokalen Einsatz- und Hilfsorganisationen: Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehr, THW sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bundeswehr waren zu Gast, dazu internationale Gäste vom Wounded, Injured and Sick Sports Team Netherlands und Teilnehmende der Invictus Games. Die Veranstaltung lief unter dem Motto „Salute to Service“ und verbindet die Tradition aus den USA mit regionalen Partnern.
Intention: Danke sagen und Beziehungen pflegen
Die Initiatoren betonen, dass es bei dem Gameday nicht nur um öffentliche Präsenz geht, sondern um Sichtbarkeit und Wertschätzung derjenigen, die Verantwortung übernehmen. „Mit unserem ‚Salute to Service‘-Gameday möchten wir all den Menschen Danke sagen, die tagtäglich Verantwortung für andere übernehmen und oft im Hintergrund Großartiges leisten“, sagte Ravens-Geschäftsführer Christoph Wittfeld.
„Mit unserem ‚Salute to Service‘-Gameday möchten wir all den Menschen Danke sagen, die tagtäglich Verantwortung für andere übernehmen und oft im Hintergrund Großartiges leisten.“ — Christoph Wittfeld
Positive Resonanz, doch nicht alle kamen
Die Resonanz war überwiegend positiv: Auf den Sozialen Medien erklärte die Polizei Krefeld, man habe viele gute Kontakte mit Bürgerinnen und Bürgern verzeichnet und sei dankbar für die Wertschätzung. Allerdings mussten Feuerwehr und THW kurzfristig absagen, obwohl sie eingeladen waren. Trotz dieser Lücken zeigten sich die beteiligten Organisationen zufrieden mit dem Format und dem Austausch mit den Zuschauerinnen und Zuschauern.
Konkrete Angebote und Wirkung vor Ort
Der Gameday bot den Einsatzkräften auch konkrete Vorteile: unter anderem freien Eintritt zu den Spielen und die Möglichkeit, Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern in ungezwungener Atmosphäre zu führen. Für die Krefelder Bevölkerung eröffnete die Aktion die Gelegenheit, Einsatzkräfte persönlich kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Sportvereine wie die Ravens nutzen solche Tage zunehmend, um gesellschaftliche Verantwortung zu zeigen und lokale Netzwerke zu stärken.
- Teilnehmende Organisationen: Polizei, Rotes Kreuz, Bundeswehr, Gäste aus den Niederlanden
- Schwerpunkte: Wertschätzung, Öffentlichkeitsarbeit, Begegnung mit der Bevölkerung
- Besonderheit: Integration der „Blaulichtfamilie“ in ein traditionell militärisches Format
Lokale Folgen und Ausblick
Für Krefeld bedeutet die Veranstaltung mehr als ein Einzelereignis: Sie stärkt die Sichtbarkeit von Ehrenamt und Berufsgruppen, die im Alltag oft wenig Beachtung finden, und fördert die vertrauensbildende Kommunikation zwischen Verwaltung, Sicherheitskräften und Bürgerschaft. Solche Formate können auch langfristig dazu beitragen, Nachwuchs für Hilfsorganisationen zu gewinnen und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen. Ob die Ravens das Format im kommenden Jahr wiederholen, hängt auch von der Verfügbarkeit der Partnerorganisationen ab — die positive Bilanz dieses Gamedays dürfte aber die Basis für künftige Kooperationen legen.
| Aspekt | Konkretes |
|---|---|
| Datum | Letztes Heimspiel (Samstag) |
| Teilnehmende | Polizei, Rotes Kreuz, Bundeswehr, niederländische Gäste |
| Ziel | Wertschätzung, Begegnung, Öffentlichkeitsarbeit |