In der Stadt St. Gallen ist am Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus an der Rorschacherstrasse ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurde ein 24-jähriger Mann lebensbedrohlich verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilte. Ein weiterer Bewohner, ein 40-jähriger Mann, zog sich leichte Verletzungen zu. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner blieben unverletzt und konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Alarm am Abend, Einsatz rasch vor Ort
Die Meldung über den Brand ging kurz vor 21 Uhr ein; eine Drittperson hatte den Notruf abgesetzt. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Gemäss Polizeibericht standen mehrere Patrouillen der Stadt- und Kantonspolizei, insgesamt elf Angehörige der Feuerwehr, zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.
- Zeitpunkt: kurz vor 21 Uhr
- Ort: Rorschacherstrasse, Stadt St. Gallen
- Verletzte: 24-jähriger Mann lebensbedrohlich, 40-jähriger Mann leicht verletzt
- Evakuation: Bewohner konnten zurückkehren
Unklare Brandursache, Forensik untersucht
Die genaue Ursache des Feuers ist noch unklar. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen übernommen. Angaben zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst nicht vor. Die Polizei prüft den Hergang und führt die erforderlichen Sicherungs- und Untersuchungsmassnahmen durch.
| Ressource | Anzahl |
|---|---|
| Patrouillen (Stadt- und Kantonspolizei) | mehrere |
| Feuerwehrangehörige | 11 |
| Rettungswagen | 2 |
| Notarzt | 1 |
Situation für Hausbewohner
Obwohl der Vorfall einen Bewohner schwer getroffen hat, konnten die weiteren Hausbewohner nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Weder Umbauten noch Vorsorgemassnahmen am Gebäude wurden in den ersten Meldungen erwähnt. Die Behörden raten in solchen Fällen, auf offizielle Informationen zu achten und die Angaben der Kantonspolizei abzuwarten.
Medizinische Versorgung und Rettung
Der lebensbedrohlich verletzte Mann wurde vor Ort durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Zum weiteren Verbleib und zu seinem Zustand machten die Einsatzkräfte keine näheren Angaben. Der zweite Verletzte erhielt aufgrund leichterer Blessuren medizinische Betreuung.
Hintergrund: Brandermittlungen sind komplex
Die forensische Untersuchung von Brandursachen umfasst neben der Spurensicherung auch Zeugenaussagen und technische Analysen. Das Kompetenzzentrum Forensik ist dafür zuständig, mögliche Ursachen wie technische Defekte, Fahrlässigkeit oder ein vorsätzliches Handeln zu prüfen. Ergebnisse solcher Untersuchungen liegen in der Regel erst nach Abschluss der Spurensicherung und Auswertung vor.
In der Zwischenzeit bleibt die Polizei bei Veröffentlichungen zurückhaltend, um die Ermittlungen nicht zu gefährden und mögliche Rückschlüsse nicht vorzeitig zu ziehen.
Was Anwohnende beachten sollten
Für Personen in Mehrfamilienhäusern sind folgende Vorsichtsmassnahmen empfehlenswert:
- Rauchmelder regelmässig prüfen und Batterien austauschen
- Brandentstehungsquellen wie Kerzen oder defekte elektrische Geräte nicht unbeaufsichtigt lassen
- Fluchtwege und Treppenhäuser freihalten
- Im Brandfall sofort die Feuerwehr alarmieren und Türen schliessen, um Rauchausbreitung zu vermeiden
Die Kantonspolizei St.Gallen hat nach dem Einsatz weitere Auskünfte angekündigt, sobald Erkenntnisse aus der forensischen Untersuchung vorliegen. Bis dahin bleiben viele Fragen offen, insbesondere zur Ursache des Feuers und zum Ausmass des Sachschadens.
Die Behörden bitten Personen, die sachdienliche Hinweise zum Ereignis machen können, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen zu melden.