Am 28. August fand der jährliche Fraktionsausflug der Die Mitte Wettingen statt. Die Exkursion führte die Teilnehmenden an den Walensee, in die Weinberge der Firmen Bosshart und Grimm sowie in den Versuchsstollen Hagerbach. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Nachtessen in der Fischerhütte Wettingen.
Ausfahrt auf dem Walensee und erste Unwetterbilder
Die Organisatorinnen und Organisatoren begannen den Tag mit einer gemütlichen Rundfahrt auf dem Walensee. Während der Fahrt informierten sich die Teilnehmenden über die Region und ihre Besonderheiten. Zeitgleich erreichten die Gruppe erste Bilder der Unwetterfront, die zu diesem Zeitpunkt über Wettingen hinweggezogen war. Diese Meldungen verlangten umgehende Abklärungen, um jene Angehörigen und Mitglieder, die von den Unwetterschäden betroffen waren, organisatorisch zu unterstützen.
Besuch in den Weinbergen und Degustation
Nach der Schifffahrt standen die Weinberge der Winzer Bosshart und Grimm auf dem Programm. Die Gruppe informierte sich über die Anbaupraktiken und die laufenden Experimente mit verschiedenen Rebsorten. Ein Teil des Programms war eine Degustation, bei der die Gäste die regionalen Erzeugnisse probieren konnten. Die Exkursion zeigte lokale wirtschaftliche Aktivitäten und Innovationsansätze im Weinbau auf.
Unter Tage: Versuchsstollen Hagerbach
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Versuchsstollens Hagerbach. Der unscheinbare Eingangsbereich verbirgt nach Angaben der Gastgeber ein umfangreiches System von Gängen und Kavernen. Der Stollen entstand in den 1970er-Jahren und hat sich seither zu einem rund 5 km langen Gang- und Kaverennetz entwickelt, das fortlaufend erweitert wird. Der Stollen dient heute verschiedenen Firmen als Prüf- und Forschungsstätte sowie als Übungsort. Dort erfolgen beispielsweise Versuchssprengungen, Brandversuche und Maschinentests.
Die Teilnehmenden konnten laut Bericht die Auswirkungen einer Sprengung am eigenen Leib erleben und erhielten Einblicke in die vielseitige Nutzung des Stollens durch Industrie und Forschung.
Abendessen und Koordination von Aufräumarbeiten
Der Tag endete in der Fischerhütte Wettingen bei einem gemeinsamen Nachtessen. Während des Essens organisierten die Anwesenden die notwendigen Aufräum- und Unterstützungsarbeiten für die Folgen des Unwetters, das am selben Tag Wettingen getroffen hatte. Die Fraktion koordinierte damit unmittelbar lokale Hilfeleistungen für Betroffene.
Wir freuen uns auf den nächstjährigen Fraktionsausflug, dann wiederum an einen spannenden Ort irgendwo in der Schweiz.
Der Bericht zum Ausflug stammt von Markus Zoller, der die Tagesabläufe und die beschriebenen Stationen dokumentierte. Die Veranstaltung verband damit geselliges Beisammensein, Informationsvermittlung über regionale Wirtschaftsbereiche und eine unmittelbare Reaktion auf ein lokales Unwetterereignis.
- Datum: 28. August
- Orte: Walensee, Weinberge Bosshart und Grimm, Versuchsstollen Hagerbach, Fischerhütte Wettingen
- Stollenlänge: rund 5 km
- Schwerpunkte: Regionale Informationen, Degustation, Sicherheits- und Forschungseinblicke, Koordination von Aufräumhilfen
| Programmpunkt | Ort | Bemerkung |
|---|---|---|
| Rundfahrt | Walensee | Regionale Informationen während der Schifffahrt |
| Weinbergbesuche | Bosshart & Grimm | Degustation, Vorstellung von Rebsorten-Experimenten |
| Stollenführung | Versuchsstollen Hagerbach | Einblick in Prüf-, Forschungs- und Übungstätigkeiten (rund 5 km System) |
| Abschluss | Fischerhütte Wettingen | Abendessen; Koordination von Unwetter-Hilfsmassnahmen |
Für Wettingen zeigt der Bericht, wie lokale politische Gruppen ihre Aktivitäten mit regionalen Informationen und praktischer Hilfe verbinden. Der Ausflug dokumentiert zudem die Verknüpfung von sozialer Gemeinschaftspflege, wirtschaftlicher Präsenz vor Ort und unmittelbarem Engagement nach einem lokalen Naturereignis.