Auf der Autobahn A96 im Ostallgäu kippte am frühen Morgen ein Reisebus um. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord kamen dabei zwei Personen ums Leben, mindestens 25 Menschen erlitten Verletzungen, eine weitere Person befindet sich in lebensgefährlichem Zustand. Der Bus war laut Polizei mit rund 40 bis 50 philippinischen Staatsangehörigen besetzt.
Erste Erkenntnisse: Kein Fremdverschulden
Die Einsatzkräfte erreichten den Unfallort zwischen Buchloe und Landsberg West rasch. Nach ersten Informationen der Polizei fuhr der Bus ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn. Wegen einer abfallenden Böschung kippte das Fahrzeug auf die rechte Seite. Ein Polizeisprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bestätigte die Zahl der Todesopfer und der Verletzten.
„Der Bus kippte an der abfallenden Böschung auf die rechte Seite“, teilte eine Polizeisprecherin mit.
Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt. Ein Grossaufgebot von Rettungskräften und Notdiensten ist vor Ort. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Betroffene und Hilfeleistung
Nach derzeitigen Angaben handelte es sich bei den Reisenden überwiegend um philippinische Staatsangehörige. Zu ihrem Reisezweck oder dem Start- beziehungsweise Zielort liegen keine Angaben vor.
- Zahl der Insassen: Etwa 40 bis 50 Personen
- Todesopfer: 2 Personen
- Verletzte: Mindestens 25 Personen, davon eine Person in lebensgefährlichem Zustand
- Einsatzlage: Autobahn in beide Richtungen gesperrt; Grossaufgebot von Rettungskräften
Was nun geprüft wird
Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein, wie es nach dem bisherigen Bericht der Polizei üblich ist. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu möglichen technischen Mängeln am Fahrzeug, dem Zustand der Fahrbahn sowie Blick auf das Fahrverhalten und die Entscheidung des Fahrers unmittelbar vor dem Unfall. Bisherige Aussagen der Polizei deuten darauf hin, dass nach derzeitigem Stand keine Drittbeteiligung festgestellt wurde.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Autobahn | A96 (Buchloe – Landsberg West) |
| Besatzung | Ca. 40–50 Personen (vorwiegend philippinische Staatsangehörige) |
| Verletzte | Mindestens 25, darunter eine Person lebensgefährlich verletzt |
| Tote | 2 |
Die Sperrung der Autobahn führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Strecke zwischen Buchloe und Landsberg. Reisende werden gebeten, weiträumig zu umfahren und Meldungen der Verkehrsleitstellen zu beachten.
Konsequenzen und offene Fragen
Unfälle mit Reisebussen werfen immer auch Fragen zur Sicherheit von Fernfahrten und zum Zustand von Fahrzeugen auf. In diesem Fall wird die Untersuchung zeigen, ob technische Mängel, Fahrfehler oder äussere Umstände zum Kentern führten. Die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft und der Polizei werden für Klarheit sorgen müssen.
Weil es sich um ein internationales Reisegruppe mit vielen philippinischen Staatsangehörigen handelt, ist mit weiterem Abstimmungsbedarf zwischen Behörden und möglichen Konsularvertretern zu rechnen. Konkrete Angaben dazu fehlen in den bisherigen Mitteilungen.
Die Redaktion folgt den Ermittlungen und informiert, sobald weitere gesicherte Details vorliegen.