Die Polizei und die kommunalen Ordnungsämter im Saarland haben für den 15. September mehrere mobile Tempokontrollen angekündigt. Betroffene Abschnitte sind unter anderem Autobahnstrecken und Landstrassen. Gleichzeitig erinnert die Berichterstattung daran, dass im Bundesland eine Reihe stationärer Blitzer dauerhaft in Betrieb ist und dass das Netz stetig erweitert wird.
Angemeldete mobile Kontrollen
Für den genannten Tag wurden folgende mobilen Radarkontrollen veröffentlicht:
- BAB 8 zwischen AS Heusweiler und AK Neunkirchen
- BAB 620 zwischen AD Saarbrücken und AD Saarlouis
- B 51 zwischen Völklingen und Saarlouis
Die Behörden weisen darauf hin, dass mobile Blitzer tagesaktuell variieren können. Die veröffentlichte Liste werde täglich aktualisiert.
Stationäre Anlagen und Ausbau
Neben den mobilen Kontrollen betreiben die Behörden im Saarland mehrere fest installierte Radaranlagen. Besonders in Saarbrücken sind mehrere feste Geräte in Betrieb. Das Land baut das Netz stationärer Blitzer kontinuierlich aus; neu installierte Anlagen werden nach offizieller Inbetriebnahme ergänzt.
Konsequenzen bei einer Erfassung
Wer von einer Radarfalle erfasst wird, erhält in der Regel einen Büssgeldbescheid per Post innerhalb von etwa vier bis sechs Wochen. Art und Umfang der Sanktionen richten sich nach dem Ausmass der Geschwindigkeitsüberschreitung. Die Bandbreite reicht von einer Verwarnung über Büssgelder bis zu Fahrverboten.
| Überschreitung (innerorts) | Konsequenz |
|---|---|
| bis 10 km/h | Büssgeld 30 € |
| 11–15 km/h | Büssgeld 50 € |
| 16–20 km/h | Büssgeld 70 € |
| 21–25 km/h | Büssgeld 115 € und zusätzlich 1 Punkt |
| 26–30 km/h | Büssgeld 180 € und zusätzlich 1 Punkt |
| 31–40 km/h | Büssgeld 260 € und zusätzlich 2 Punkte in Flensburg sowie 1 Monat Fahrverbot |
Kontext und Auswirkungen
Radar- und Tempo-Kontrollen dienen laut Polizeibehörden der Verkehrssicherheit. Durch die Kombination von mobilen und stationären Messstellen sollen sowohl kurzfristige Gefährdungssituationen als auch dauerhafte Risikostellen überwacht werden. Für Verkehrsteilnehmende bedeutet dies, dass an wechselnden Orten mit Messungen zu rechnen ist, insbesondere auf Autobahnen und stark frequentierten Landstrassen.
Die tägliche Aktualisierung der Listen soll Transparenz schaffen; zugleich gibt es aus Sicht von Verkehrsfachleuten und Verwaltungsstellen Gründe für die fortlaufende Ausweitung stationärer Anlagen: Stabilisierung der Geschwindigkeit an Unfallschwerpunkten, Reduktion von Geschwindigkeitsdelikten und Verbesserung der Vorhersehbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden.
Wer regelmaessig unterwegs ist, wird zudem auf Informationen zu Baustellen, Staus und Stoerungen im Nahverkehr hingewiesen, die in verkehrsbezogenen Tickern und Meldediensten zusammengefasst werden.
Die Meldung empfiehlt, die jeweils aktuellen Bekanntmachungen der Polizei sowie kommunaler Ordnungsdienste zu beachten, da insbesondere mobile Messungen kurzfristig verschoben oder ergänzt werden koennen.