Die Fribourg-Gottéron Ladies haben sich mit einem deutlichen 7:1-Erfolg im Romandie-Derby gegen Lausanne an die Spitze der Postfinance Women's League gesetzt. Die Freiburgerinnen setzten sich vor heimischem Publikum klar durch und profitierten zugleich vom Punktverlust des bisherigen Verfolgers Davos, der in Zürich im Penaltyschiessen unterlag.
Fribourg entscheidet Partie früh
Bereits kurz nach der ersten Drittelspause zog Fribourg den Schlusspunkt in der Partie: Norina Müller erzielte innerhalb von wenigen Sekunden zwei Tore und stellte somit auf 4:0 – die Vorentscheidung im Derby. Lausanne gelang lediglich der Ehrentreffer durch Jessika Boulanger; mehr als dieser Treffer gelang den Romandes nicht, während Fribourg die Partie souverän verwaltete und schliesslich mit 7:1 gewann.
Wirkung auf die Tabelle
Der Erfolg hat direkte Konsequenzen für die Rangliste: Fribourg rückt an die Spitze, weil die Davos Ladies zeitgleich in der Swiss Life Arena gegen den ZSC mit 3:4 im Penaltyschiessen verloren. Im Penaltyschiessen trafen für Zürich Lisa Rüedi und Chloé Aurard-Bushee; auf Davoser Seite war lediglich Kaitlin Jockims in der Entscheidung erfolgreich.
Weitere Resultate
Im dritten Spiel des Abends setzte sich der SC Bern gegen Neuenburg durch: Trotz früher Führung verlor Neuenburg mit 1:2 und bleibt damit ohne Punkte am Tabellenende.
- Fribourg-Gottéron – Lausanne: 7:1
- ZSC – Davos: 4:3 n.P. (Lisa Rüedi, Chloé Aurard-Bushee erfolgreich im Shootout; Kaitlin Jockims für Davos)
- SC Bern – Neuenburg: 2:1
| Team | Letztes Resultat |
|---|---|
| Fribourg-Gottéron | 7:1 vs Lausanne |
| ZSC | 4:3 n.P. vs Davos |
| SC Bern | 2:1 vs Neuenburg |
Konsequenzen und Ausblick
Fribourg sendet mit dem deutlichen Derby-Erfolg ein klares Zeichen: Die Mannschaft präsentiert sich sowohl offensiv stark als auch defensiv stabil. Der frühe, doppelte Treffer von Norina Müller enthielt die nötige Dramaturgie, um das Spiel zu entschärfen und dem Team die Kontrolle zu geben. Für Lausanne bedeutet die Pleite, dass der Saisonstart weiterhin schwierig verläuft; die Mannschaft blieb nach diesem Abend noch ohne Punkte.
Davos verliert durch die Niederlage in Zürich Boden im Kampf um die Spitzenplätze. Der Verlust von Punkten im Penaltyschiessen zeigt, wie eng die Begegnungen in der Spitze der Women's League derzeit sind und wie entscheidend einzelne Szenen sein können – sei es ein Penaltyschiessen oder ein kurzes Offensiv-Feuerwerk wie jenes von Fribourg.
Für Fans und Beobachter bleibt spannend, ob Fribourg die Tabellenführung in den kommenden Wochen verteidigen kann. Die Teams im oberen Teil der Tabelle werden die Reaktion auf das starke Statement der Freiburgerinnen genau beobachten. Gleichzeitig steht für Lausanne und Neuenburg die Aufgabe im Vordergrund, die ersten Punkte zu holen und aus den frühen Saisonrückschlägen die richtigen Lehren zu ziehen.
Live-Optionen: Für Eishockey-Fans bietet die Plattform RED+ mit dem kostenpflichtigen GAME PASS die Spiele der MyHockey League, Postfinance Women's League und weiterer Ligen an. Damit sind sowohl Regular Season als auch Playoffs online verfügbar.
Fazit: Ein Abend mit klarem Siegerbild: Fribourg-Gottéron setzt sich mit einem dominanten Derby-Auftritt an die Spitze der Women's League – ein Resultat, das die Tabellenkonstellation merklich verändert und die Saison in der Spitze noch enger macht.