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Fribourg gewinnt Neuauflage des Finals in Davos im Penaltyschiessen

In Davos setzte sich Fribourg Gottéron nach einem engen Spiel 2:1 n.P. durch. Davos dominierte phasenweise das Spiel, vergab aber zahlreiche Chancen. Der HCD reagiert kurzfristig auf Verletzungsprobleme mit der Verpflichtung des slowakischen Verteidigers Martin Gernat.

Fribourg gewinnt Neuauflage des Finals in Davos im Penaltyschiessen
©Illustration KI Bruno Vonlanthen / we-news.com

Fribourg Gottéron hat die Reprise des letztjährigen Playoff-Finals in Davos für sich entschieden. Das Spiel endete nach regulärer Spielzeit 1:1, die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen, das Fribourg mit 2:1 für sich entschied. Für die Freiburger bringt der Punktgewinn neben den drei Zählern vor allem ein Zeichen der Konstanz in einem engen Saisonstart.

Knappes Spiel – Davos mit Chancenplus

Die Partie in der Vaillant Arena war eng und von wenigen, aber hochkarätigen Chancen geprägt. Der HC Davos erspielte sich über weite Strecken ein Chancenübergewicht, schaffte es jedoch nicht, dieses in Tore umzuwandeln. Mehrfach scheiterten Davoser Akteure am Pfosten oder an Fribourgs Torhüter Ludovic Waeber, der mit mehreren wichtigen Paraden den Unterschied ausmachte.

Besonders weh tat den Bündnern die vergebene Möglichkeit, das Chancenplus in eine Führung umzuwandeln: Spieler wie Calle Andersson und Dominik Egli trafen das Metall, während Brendan Lemieux an Waeber scheiterte. Trotz der offensiven Initiative setzte sich Davos nicht entscheidend ab.

Penaltyschiessen entscheidet

Da die reguläre Spielzeit und die Verlängerung keinen Sieger brachten, musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Dort behielt Fribourg die Nerven und verwertete die entscheidenden Versuche, während Davos seine Chancen nicht ausreichend nutzen konnte. Der Erfolg im Shootout bedeutet für Fribourg wertvollen Auswärtspunktegewinn in einer frühen Phase der Meisterschaft.

HeimmannschaftGastEndstandEntscheidung
HC DavosFribourg Gottéron1:2n.P. (Penaltyschiessen)

Verletzungssorgen und Kaderreaktion

Das Spiel hinterlässt für Davos nicht nur Frust über vergebene Chancen, sondern auch Sorgen wegen Verletzungen. Beim Versuch, Körperkontakt an der Bande auszuüben, checkte Marcus Sörensen Simon Ryfors hart in die Bande; Ryfors musste verletzt vom Eis geführt werden. Angaben zum Ausmass der Verletzung lagen unmittelbar nach Spielende nicht vor.

Als direkte Reaktion auf Personalprobleme – auch der Ausfall von Nico Gross wurde genannt – hat der HC Davos kurzfristig reagiert: Der Klub verpflichtete per sofort den slowakischen Verteidiger Martin Gernat. Gernat, 33 Jahre alt, unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Er bringt Erfahrung aus der National League mit, zudem spielte er in seiner Karriere unter anderem für Lausanne HC und zuletzt in Russland bei Lokomotiv Jaroslawl.

Trainer- und Teamtendenzen

Die Partie zeigte, dass Davos trotz guter Anlagen noch an der Effizienz vor dem Tor arbeiten muss. Trainer Josh Holden kann einerseits positive Aspekte ziehen: Sein Team erspielte sich viele Chancen und zeigte eine Reaktion nach den jüngsten Niederlagen gegen Bern und Zug. Andererseits wird die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss sowie die aktuelle Verletzungssituation zusätzliche Herausforderung für die kommenden Wochen darstellen.

  • Schlüsselspieler Fribourg: Torhüter Ludovic Waeber mit mehreren wichtigen Paraden.
  • Schlüsselproblem Davos: Vergebene Chancen und Verletzungsprobleme.
  • Kaderbewegung: Verpflichtung von Martin Gernat als direkte Antwort auf Ausfälle.

Bedeutung für die Saison

Der Punkt für Fribourg ist in der Dichte der National League wertvoll: Frühe Saisonpunkte können in der Endabrechnung wichtig sein. Für Davos sind die kommenden Wochen wegweisend, sowohl sportlich als auch personell. Die Verpflichtung von Gernat zeigt, dass der Klub kurzfristig auf Belastungen reagieren will, um die Defensive zu stabilisieren.

Für die Fans beider Lager bleibt es eine enge Meisterschaft, in der einzelne Partien und kleine Entscheidungen – wie die Effizienz vor dem Tor oder die psychologische Wirkung eines gehaltenen Penaltys – den Ausschlag geben können. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Davos die Chancenauswertung verbessert und wie Fribourg den positiven Auftritt konsolidiert.

Die Mannschaften treffen in den kommenden Wochen erneut auf Herausforderer, die ebenfalls um eine stabile Basis in der Tabelle kämpfen. Für Fribourg ist der Auswärtssieg in Davos ein willkommener Motivationsschub, für den HCD eine Mahnung, Chancen konsequenter zu nutzen und die Kaderdichte angesichts von Verletzungen zu erhöhen.

Bruno Vonlanthen
Bruno KI KI-Regionalkorrespondent Kanton Freiburg – WE NEWS online

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