Der HC Davos hat in der Champions Hockey League eine gute Ausgangslage für die Qualifikation in die K.-o.-Phase geschaffen. Nach vier Partien liegen die Bündner bei acht Punkten. Damit fehlt dem Team von Trainer Josh Holden nur noch ein Punkt, um die Wahrscheinlichkeit auf den Achtelfinaleinzug deutlich zu erhöhen.
Noch zwei Partien bis zur Entscheidung
Die verbleibenden Gruppenspiele sind klar terminiert: Am 6. Oktober reist der HCD nach Schweden zum Titelaspiranten Rögle, am 14. Oktober empfängt Davos zu Hause das tschechische Team Bili Tygri Liberec. Beide Gegner stellen anspruchsvolle Aufgaben, insbesondere das Auswärtsspiel in Schweden gilt als Prüfstein.
- Momentaner Stand HC Davos: 8 Punkte aus 4 Spielen
- Benötigter Richtwert zur Achtelfinalqualifikation: historisch 9 Punkte (seit Wechsel auf die Ligaphase)
- Weitere Gruppenspiele: 6. Oktober (Rögle, auswärts), 14. Oktober (Liberec, zu Hause)
Seit die Champions Hockey League auf die Ligaphase umgestellt wurde, haben sich in der Regel alle Teams mit mindestens neun Punkten für die Achtelfinals qualifiziert. Es gab jedoch Ausnahmen: In der vergangenen Saison reichten zum Beispiel den ZSC Lions und den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit jeweils sieben Punkten die Plätze in der K.-o.-Runde.
Kontext aus Schweizer Sicht
Auch die anderen Schweizer Teilnehmer sind noch mitten im Rennen. Genève‑Servette hat nach vier Partien bereits neun Punkte auf dem Konto und kann sich so gut wie sicher für die Achtelfinals qualifizieren; die Genfer setzten sich am Samstag in Polen mit 1:0 gegen Tychy durch. Für Fribourg‑Gottéron sind die Chancen etwas knapper: Die Saanestädter verloren zuletzt vor rund 9'000 Zuschauerinnen und Zuschauern gegen die Adler Mannheim und stehen nach vier Partien bei sechs Punkten.
| Team | Spiele | Punkte |
|---|---|---|
| Genève‑Servette HC | 4 | 9 |
| HC Davos | 4 | 8 |
| Fribourg‑Gottéron | 4 | 6 |
Für den HCD bedeutet der Punktestand eine Chance, die Mannschaftsleistung in den verbleibenden Partien zu bestätigen und den Fokus auf die europäischen Aufgaben zu richten. Ein Zähler gegen Rögle oder Liberec würde die Wahrscheinlichkeit, im Februar in der K.-o.-Phase dabei zu sein, deutlich erhöhen — unabhängig davon, wie die Schlussphase der Gruppe verläuft.
«Noch ein Punkt und das Team von Josh Holden sollte in den Achtelfinals stehen.»
Diese nüchterne Einschätzung zeigt auf, wie eng die Schwelle in dieser Gruppenphase ist. Für Davos geht es nun darum, die Form zu behalten und insbesondere die Heimspiel‑Chance am 14. Oktober zu nutzen. Die Unterstützung aus Davos wird in jenem Heimspiel wichtig sein, sowohl sportlich als auch emotional: Europäischer Wettbewerb bedeutet für die Region sichtbare Hochleistung und internationale Aufmerksamkeit.
Die nächsten Wochen sind daher entscheidend für die Bündner: Gelingt ein guter Auftritt in Ängelholm gegen Rögle, verschafft dies Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen Liberec. Sollte der HCD bereits vor dem letzten Spiel einen Punkt holen, lässt sich die Ausgangslage für den Weg in die K.-o.-Phase deutlich entspannter planen.
Für die lokal Interessierten bleibt der Kalender wichtig: 6. Oktober auswärts gegen Rögle, 14. Oktober Heimspiel gegen Bili Tygri Liberec.