Am Donnerstag, 17. September 2026, kam es im Fotomuseum Winterthur zu einem Brand im Dachaufbau. Kurz vor 19.30 Uhr ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass Rauch aus einem Fenster des Fotomuseums dringe. Die Einsatzkräfte der Stadtpolizei und der Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur rückten umgehend aus und stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung fest.
Einsatz und Löscharbeiten
Nach ersten Erkenntnissen brannte es in einem Bereich des Dachaufbaus. Die Feuerwehr brachte das Feuer rasch unter Kontrolle und löschte es. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch Drohnen: eine Drohne der Stadtpolizei Winterthur sowie eine Drohne mit Wärmebildkamera von Schutz & Rettung Zürich kamen bei den Löscharbeiten zum Einsatz.
«Rauch aus einem Fenster des Fotomuseums»
Bei dem Brand wurde nach bisherigen Angaben niemand verletzt. Die Brandursache ist momentan noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch die Stadtpolizei Winterthur; ein Brandermittler der Kantonspolizei Zürich ist ebenfalls vor Ort involviert.
Betroffene Stellen und Folgen für das Museum
Im Einsatz standen neben der Stadtpolizei Winterthur unter anderem:
- Feuerwehr Schutz & Intervention Winterthur
- Schutz & Rettung Zürich (mit Wärmebilddrohne)
- Kantonspolizei Zürich (Brandermittlung)
Nach Angaben des Fotomuseums waren die Ausstellungsräume am Freitag und Samstag tagsüber geschlossen. Gleichwohl sollten gemäss Mitteilung bestimmte Veranstaltungen wie die «Plat(t)form 2026» und die «Kulturnacht Winterthur» wie geplant stattfinden. Das Museum war zum Zeitpunkt des Feuers bereits geschlossen.
Chronologie (vorläufig)
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 19:30 | Meldung bei Stadtpolizei: Rauch aus Fenster des Fotomuseums |
| unmittelbar danach | Eintreffen Polizei und Feuerwehr; Feststellung starker Rauchentwicklung |
| kurz darauf | Brand im Dachaufbau festgestellt; Löschung eingeleitet |
| anschliessend | Drohnenunterstützung mit Wärmebildkamera; Ermittlungen zur Brandursache gestartet |
Kurzfristige Auswirkungen und offene Fragen
Die rasche Eindämmung des Feuers verhinderte offenbar grössere Schäden im Innern des Museums und Schlimmeres für Personen, da sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Besucherinnen und Besucher in den Ausstellungsräumen aufhielten. Konkrete Angaben zu Sachschaden oder zum Zustand von exponierten Ausstellungsstücken machte die Polizei bislang nicht.
Offen bleibt, wie sich der Vorfall auf die laufende Programmplanung des Fotomuseums mittelfristig auswirkt. Das Museum ist national und international bekannt für seine Sammlung zeitgenössischer Fotografie; jüngst war es nach Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten wiedereröffnet worden. Zusammen mit der benachbarten Fotostiftung bildet das Institut ein bedeutendes Kompetenzzentrum für Fotografie.
Die Stadtpolizei Winterthur führt die Ermittlungen zur Brandursache. Bis zum Abschluss dieser Abklärungen sind weitergehende Angaben zur Entstehung des Feuers nicht möglich.
Für Bewohnerinnen und Bewohner in Winterthur relevant bleibt, dass die Einsatzkräfte schnell reagierten und die Lage rasch unter Kontrolle brachten. Weitere Informationen veröffentlichen die Stadtpolizei Winterthur und das Fotomuseum, sobald die Untersuchungen fortgeschritten sind.