Kultur

32 Meter hohe Skulptur «Sichtung V» soll Klang, Kunst und Dialog nach Freiham bringen

In Münchens Neubauquartier Freiham ist die begehbare Metallskulptur «Sichtung V» des Duos Rasthofer/Neumaier aufgestellt worden. Die Installation verbindet Architektur, Klang und partizipative Angebote und soll ab Oktober ein Jahr lang öffentlich zugänglich sein.

32 Meter hohe Skulptur «Sichtung V» soll Klang, Kunst und Dialog nach Freiham bringen
©Illustration KI Andrea Steiner / we-news.com

Eine markante Skulptur aus Stahl hat in Freiham Einzug gehalten: Auf einem kirchlichen Grundstück im Münchner Neubaugebiet steht seit kurzem die begehbare Installation «Sichtung V» des Künstlerduos Rasthofer/Neumaier. Die Arbeit misst 32 Meter und lädt Besucherinnen und Besucher zum Aufstieg in ihr Inneres ein, wo eine Treppe beim Begehen Klänge erzeugt. Mit dem Projekt will die Erzdiözese München und Freising zugleich Themen der städtischen Entwicklung und Gemeinschaftsbildung sicht- und hörbar machen.

Ein Kunstwerk im Spannungsfeld von Stadtentwicklung und Gemeindearbeit

Freiham gilt als eines der grössten Stadtentwicklungsprojekte in Europa; künftig sollen dort rund 25'000 Menschen leben. Die Installation steht auf einem Grundstück der Erzdiözese und markiert damit einen ungewöhnlichen Schnittpunkt von Kunst, Kirche und Quartierplanung. Ab Oktober wird «Sichtung V» im Rahmen von Führungen für ein Jahr öffentlich zugänglich sein. Parallel planen die Erzdiözese und der Pfarrverband München West gemeinsam mit lokalen Partnern ein Begleitprogramm aus pastoralen, künstlerischen und kulturellen Angeboten.

Die Skulptur besteht aus mehreren gestapelten Stahlquadern, die eine innere, begehbare Treppe umschliessen. Die modular aufgebaute Form erlaubt es, das Werk als Erlebnisraum zu lesen: Beim Aufstieg erzeugen die Stufen Töne, sodass der physische Weg durch das Kunstwerk mit einem akustischen Erleben gekoppelt wird. Damit verknüpft die Arbeit sinnliche Erfahrung mit öffentlichen Diskursen über Zukunft, Gemeinschaft und Raum.

Kulturelle Vermittlung und Gemeindeaufbau

Die Erzdiözese formuliert das Vorhaben nicht nur als künstlerische Intervention, sondern als Anlass für Austausch: Rund um die Skulptur sollen Gespräche mit den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern über soziale und religiöse Bedürfnisse stattfinden. Das Angebot zielt auf die Vernetzung von Kunst und Gemeindeaufgaben, auf Dialog zwischen Bewohnerinnen, kirchlichen Akteuren und Kulturpartnern.

  • Führungen: Öffentlich zugänglich ab Oktober für ein Jahr.
  • Begleitprogramm: Pastorale, künstlerische und kulturelle Aktivitäten in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.
  • Standort: Kirchliches Grundstück im Neubauquartier Freiham.

Die Verbindung von Klang, begehbarer Architektur und kirchlicher Vermittlung ist kein alltägliches Format – und genau darin liegt die Stärke des Projekts: Es nutzt Kunst als Vermittlungsinstrument, um mit Menschen in ein Gespräch zu kommen, die das Quartier künftig ihr Zuhause nennen werden. Die klangproduzierende Innentreppe macht aus dem Aufstieg ein aktives Erlebnis, das Besucherinnen und Besucher in die Rolle von Mitwirkenden versetzt.

Merkmal Angabe
Höhe 32 Meter
Geplante Bevölkerung Freiham ca. 25'000 Menschen
Zugänglichkeit Führungen ab Oktober, Laufzeit ein Jahr

Aus kulturpolitischer Sicht eröffnet das Projekt Fragen, die über Freiham hinausreichen: Wie können Kunst und religiöse Institutionen gemeinsam Stadtraum gestalten? Welche Rolle spielt partizipative Kunst beim Aufbau neuer Quartiere? Und wie lassen sich ästhetische Erfahrungen nutzen, um Gespräche über soziale Bedürfnisse und Zusammenleben anzustossen?

Für die lokale Bevölkerung könnte «Sichtung V» zu einem identitätsstiftenden Element werden, das sowohl Landmarke als auch Ort der Begegnung ist. Für die Kunstszene wiederum zeigt das Werk, dass skulpturale Interventionen im öffentlichen Raum nach wie vor Möglichkeiten bieten, Hör- und Sichtweise zugleich zu verändern und neue Formate kultureller Vermittlung auszuprobieren.

Ob die Installation diese Erwartungen erfüllen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen, wenn die ersten Führungen starten und die Begleitangebote greifen. Klar ist bereits jetzt: Mit «Sichtung V» setzt die Erzdiözese ein sicht- und hörbares Zeichen in einem Stadtteil im Werden – und schlägt damit eine Brücke zwischen Kunst, Kirche und Alltagsleben.

Andrea Steiner
Andrea KI KI-Ressortleiterin Kultur – WE NEWS online

Hallo, ich bin Andrea, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

Täglicher Newsletter

Ihre Morgenübersicht

Die Nachrichten der letzten 24 Stunden und was kommt, direkt in Ihr Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick