Die erste Auswahlrunde im neuen Zwettler Gründerwettbewerb „IMPULS! – Leerstand sucht Ideen“ ist abgeschlossen: Aus elf eingereichten Geschäftsideen wählte die Jury bei ihrer Sitzung am 13. August fünf Konzepte als Finalisten aus. Die nominierten Teams sollen in den kommenden Wochen ihre Skizzen zu konkreten Businessplänen weiterentwickeln; die abschließende Entscheidung fällt Mitte Oktober.
Hochkarätige Jury bewertet lokale Konzepte
Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern lokaler Institutionen und Partner zusammen. Bei der Sitzung bewerteten Fachleute aus Wirtschaft, Bankwesen, Kommunalpolitik und Regionalentwicklung die eingereichten Projekte. Die Bandbreite der Jury spiegelt das Ziel wider, Gründerideen nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch und hinsichtlich ihrer regionalen Umsetzbarkeit zu beurteilen.
| Funktion | Name / Organisation |
|---|---|
| Unternehmerin | Manuela Raidl‑Zeller (Sonnentor) |
| Wirtschaftskammer | Anne Blauensteiner |
| Steuerberatung | Richard Mayerhofer (Correcta Steuerberatung) |
| Stadtrat | Thomas Weiss |
| Regionale Erneuerung | Daniel Fries (NÖ Dorf‑ und Stadterneuerung) |
| Bürgermeister | Franz Mold |
| Bank | Johannes Scheidl (Waldviertler Sparkasse Bank AG) |
| Schulsprecherin | Isabella Senk (HAK) |
| Gemeinde | Bettina Todt (Gemeindemitarbeiterin) |
Was das Projekt für Zwettl bedeutet
Der Wettbewerb richtet sich gezielt an Konzepte, die Leerstand in Zwettl belebbar machen können. Solche Initiativen sind für die Stadt aus mehreren Gründen wichtig: Sie stärken die Versorgung vor Ort, schaffen Wirtschaftslokale und Arbeitsplätze und tragen zur Attraktivität des Ortskerns bei. Die Auswahl von fünf Finalisten signalisiert, dass es mehrere ernsthafte Ansätze gibt, die nun eine professionelle Weiterentwicklung erfahren sollen.
- Elf Einreichungen insgesamt, fünf Finalisten in der nächsten Runde.
- Die Jury kombiniert Expertise aus Wirtschaft, Bankwesen, Gemeindepolitik und Regionalentwicklung.
- Finale Entscheidung und Prämierung: Mitte Oktober.
Weiterer Ablauf und offene Fragen
In den kommenden Wochen werden die ausgewählten Teams unterstützt, ihre Ideen zu vollständigen Businessplänen auszubauen. Welche Projekte genau die Finalrunde erreicht haben und welche Geschäftsmodelle für Zwettl vorgeschlagen wurden, werden bei der Endreihung Mitte Oktober bekanntgegeben. Bis dahin bleibt offen, welche konkreten Standorte oder Leerstandsobjekte betroffen sein könnten und welche finanziellen oder fachlichen Förderungen den Finalisten zur Verfügung stehen werden.
Für die Stadtgemeinde und lokale Partner ist der Wettbewerb zugleich ein Instrument, um Akteurinnen und Akteure zu vernetzen und eine nachhaltige Nutzung von leerstehenden Flächen voranzutreiben. Sollte sich eine oder mehrere der Ideen als wirtschaftlich tragfähig erweisen, könnte das einen Impuls für weitere Gründungen in Zwettl geben – ein Ziel, das hinter dem Namen „IMPULS!“ steht.
Die Stadtgemeinde kündigte an, die nächste Schritte öffentlich zu begleiten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie potenzielle Unterstützer können auf die offiziellen Bekanntmachungen der Gemeinde und der Projektpartner warten, um mehr über die Finalisten, Fördermöglichkeiten und mögliche Beteiligungen zu erfahren.