Die kommende Woche bringt zunächst eine letzte, deutliche Wärmeperiode, ehe ein markanter Wetterumschwung folgt: In Teilen Deutschlands sind Höchstwerte von bis zu 33 °C möglich. Anschließend sorgt ein Kaltluftvorstoss ab Mittwoch, dem 9. September, für deutlich kühlere Verhältnisse; die Tageswerte sinken auf rund 20 °C, nachts werden Werte um 10 °C erwartet. In den Alpen ist oberhalb von etwa 1.500 bis 2.000 Metern sogar Schnee bis in das zweite Septemberwochenende möglich.
Was meteorologisch passiert
Die Modelle zeigen einen zweistufigen Verlauf: Zunächst dominiert föhniger beziehungsweise sonniger Einfluss, der örtlich nochmals spätsommerliche Temperaturen ermöglicht. Direkt danach verlagert sich kältere Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa; dadurch gehen die Temperaturen deutlich zurück und es kommt vermehrt zu Niederschlägen, örtlich auch in Form von Schnee in höheren Lagen.
„Sommer, Sonne, Sonnenschein pur.“
Wann welche Regionen betroffen sind
Der Vorlauf der Erwärmung reicht laut den verfügbaren Angaben von Freitag, dem 4. September, bis mindestens Montag, den 7. September, in einzelnen Regionen lokal sogar länger. Der darauffolgende Absturz setzt ab Mittwoch, 9. September, ein und prägt das Wettergeschehen in der zweiten Septemberwoche.
- Südwesten: Stellenweise bis zu 33 °C in der ersten Phase.
- Norddeutschland: Bereits früher unbeständiger mit Schauern, Gewittern und Sturmböen.
- Alpenraum: Ab Mittwoch zunehmend kühler; Schnee ab etwa 1.500–2.000 m möglich.
Konsequenzen und praktische Hinweise
Der schnelle Übergang von spätsommerlichen Temperaturen zu deutlich kühlerem und nassem Wetter hat mehrere Folgen, die für Alltag, Freizeit und Verkehr relevant sind:
- Freizeitplanung: Wer noch offene Sommertage nutzen möchte, sollte die erste Wochenhälfte einplanen. Badetage oder längere Aufenthalte im Freien bieten sich bis einschließlich Montag an.
- Berg- und Alpinaktivitäten: In den Hochlagen ist mit winterlichen Bedingungen zu rechnen. Berggängerinnen und Berggänger sollten auf geeignete Ausrüstung und aktuelle Höhenprognosen achten; Tourenplanungen für höhere Lagen sind zu überdenken.
- Verkehr: Starker Wetterwechsel bringt unterschiedliche Herausforderungen — von nassen Fahrbahnen und Sichtbehinderungen bis hin zu möglichen Schneefällen in höheren Gebieten. Fahrten in die Berge erfordern erhöhte Vorsicht.
Auch wenn die Angaben aus der vorliegenden Berichterstattung zunächst für Deutschland aufgeführt sind, handelt es sich um großräumige meteorologische Prozesse, die ähnliche Auswirkungen auch auf angrenzende Regionen erzielen können. Deshalb ist es sinnvoll, die lokalen Vorhersagen und Warnungen der zuständigen Wetterdienste zu beobachten.
Kurzer Zeitplan
| Zeitraum | Wettercharakter |
|---|---|
| 4.–7. September (teilw.) | Spätsommerlich, lokal bis 33 °C |
| Ab 9. September | Deutlicher Temperaturrückgang, Tageswerte um 20 °C, Nächte rund 10 °C |
| Bis 2. Septemberwoche | Schnee möglich in den Alpen oberhalb ~1.500–2.000 m |
Mein Rat als Wetterressort: Nutzen Sie die wärmeren Tage für Aktivitäten im Freien, prüfen Sie rechtzeitig Ausrüstung und Pläne für Bergtouren und behalten Sie die lokalen Wetterwarnungen im Auge, sobald der angekündigte Kaltluftvorstoss einsetzt. Aktuelle, ortsbezogene Prognosen liefern die nationalen und regionalen Wetterdienste.