Wertheim – Die momentan geltende Einbahnführung auf der Odenwaldbrücke bleibt länger bestehen als ursprünglich angekündigt: Statt am 20. September endet die Regelung erst am 13. Oktober. Das teilt die Stadt Wertheim als zuständige Verkehrsbehörde mit.
Warum die Verlängerung nötig ist
Hintergrund ist eine Anpassung des Bauablaufs bei der laufenden Sanierung der Straße L 2310. Die Entscheidung, die Einbahnführung fortzusetzen, wurde zwischen dem Regierungspräsidium als Bauherr, der ausführenden Baufirma und der Stadt abgestimmt. Nach Abschluss des derzeitigen Bauabschnitts ist geplant, den Straßenbelag auf der Odenwaldbrücke zu erneuern. Dafür wird die Brücke in einem späteren Schritt voll gesperrt werden; zeitgleich sollen Teile der L 2310 ab der Kreuzung beim Spitzen Turm in Richtung Eichel erneuert werden.
Auswirkungen für Verkehr und ÖPNV
Die Stadt betont, dass die vorgezogene Verlängerung den Vorteil hat, die Belastung für Verkehrsteilnehmer während der Messewoche Anfang Oktober durch eine Vollsperrung zu vermeiden. Nach Angaben der Behörde verläuft die derzeitige Einbahnregelung bislang ohne größere Störungen; die Umleitung über Kreuzwertheim werde gut angenommen und habe bisher einen Rückstau in der Innenstadt vermieden.
- Einbahnregelung auf Odenwaldbrücke: bis 13. Oktober
- Anschließende Vollsperre der Brücke für Belagsarbeiten: laut aktueller Planung geplant nach dem zweiten Bauabschnitt
- Letzter Bauabschnitt: Erneuerung des noch ausstehenden Teilstücks der L 2310 bis über die Einmündung Vaitsgasse hinaus; barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen und Verbreiterung des Radwegs auf der Mainseite
- Gesamtabwicklung der Sanierung: voraussichtlich bis etwa Mitte November
Zeitleiste der Bauabschnitte
| Abschnitt | Fokus | Geplante Zeit |
|---|---|---|
| Aktueller (zweiter) Abschnitt | Einbahnregelung, Vorbereitung weiterer Arbeiten | seit 25. August – bis 13. Oktober |
| Belagsarbeiten auf Odenwaldbrücke | Vollsperre der Brücke | im Anschluss an zweiten Abschnitt (Datum offen) |
| Letzter Abschnitt | Erneuerung des verbleibenden L 2310-Teilstücks, barrierefreie Bushaltestellen, Radwegausbesserung | bis voraussichtlich Mitte November |
Was Pendler und Anrainer jetzt wissen sollten
Verkehrsteilnehmer müssen sich weiterhin auf veränderte Verkehrsführungen, Umleitungen und zeitweise Vollsperrungen einstellen. Die Stadt kündigt an, rechtzeitig vor Beginn jedes neuen Bauabschnitts ausführlich über die dann geltende Verkehrsführung zu informieren. Im letzten Abschnitt wird neben der Fahrbahn auch das Anschlussteilstück bis über die Einmündung Vaitsgasse komplett erneuert – damit verlängert sich die Baustelle räumlich gegenüber früheren Planungen.
Wichtig für Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs: Die Bushaltestellen entlang der L 2310 werden im Zuge der Arbeiten barrierefrei umgebaut. Der Radverkehr profitiert von einer Verbreiterung des Radwegs auf der Mainseite, die ebenfalls Teil der Maßnahmen ist.
Die Stadtverwaltung empfiehlt, für die betroffenen Zeiten alternative Routen einzuplanen und die Veröffentlichungen der Verkehrsbehörde sowie Hinweise vor Ort zu beachten.