Iouri Podladtchikov, früherer Olympiasieger und Weltmeister in der Snowboard-Halbpipe, hat seinen Wohnsitz nach Oberterzen verlegt und beginnt, die Region Flumserberg aktiv zu erkunden. Begleitet wurde er bei einer ersten Tour von dem Flumserberger Mountainbiker René Wildhaber, der ihm lokale Bike-Strecken und Natursehenswürdigkeiten zeigte.
Vom Profi auf die Trails
Der einstige Profi, der inzwischen auch als Künstler arbeitet, nutzte die Gelegenheit, die Gegend vor dem kommenden Winter kennenzulernen. Anstelle einer Bergbahn fuhren Podladtchikov und Wildhaber mit E‑Mountainbikes durch die Landschaft und testeten dabei unter anderem die BikerTrails.
Kunst und Geologie am Flumserberg
Neben sportlichen Eindrücken führte die Exkursion in die GeoGalerie, wo die besondere Geologie und Versteinerungen der Region präsentiert werden. Der Gast, der sich heute auch mit Fotografie und Malerei befasst und einen Master of Arts in Philosophy, Art and Social Thought besitzt, betrachtete die Formen und Farben der Natur mit künstlerischem Blick.
„Ich bin in meinem Leben viel umgezogen. Ehrlich gesagt wurde ich noch nie an einem Ort von den Menschen so angenehm und freundlich empfangen und aufgenommen wie hier. Ich freue mich sehr, mehr über die Region zu lernen, sie zu erkunden und mich aktiv einzubringen.“
Dieses Statement gab Podladtchikov zur Begründung seines Wohlwollens gegenüber der neuen Heimat ab. Es zeigt, dass der Zuzug nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche Entscheidung ist.
Konkrete Stationen der Tour
Die gemeinsame Runde setzte mehrere Akzente: sportliche Erkundung, geologische Bildung und künstlerische Betrachtung. Die wichtigsten Stationen in Kürze:
- Bike-Trails: Abfahrten und Panorama-Strecken rund um Tannenboos und Oberterzen, befahren mit E‑Mountainbikes.
- GeoGalerie: Präsentation von Versteinerungen und geologischen Formationen.
- Regionale Eindrücke: Begegnungen mit Einheimischen und erste kulturelle Orientierung im neuen Wohnumfeld.
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Sport | E‑Mountainbike-Tour auf lokalen BikerTrails |
| Kultur | Aufenthalt in der GeoGalerie, künstlerische Wahrnehmung der Landschaft |
| Soziales | Wohlwollende Aufnahme durch die Menschen vor Ort |
Die Begegnung zwischen dem ehemaligen Snowboard-Profi und dem lokalen Mountainbiker basiert auf einer langjährigen Verbindung: Die beiden kannten sich bereits über einen gemeinsamen Sponsor und fanden durch Podladtchikovs neuen Wohnsitz in der Region Heidiland wieder zueinander.
Was das für die Region bedeutet
Solche Persönlichkeiten ziehen Aufmerksamkeit auf den Flumserberg — sowohl auf die sportlichen Angebote als auch auf kulturelle Einrichtungen wie die GeoGalerie. Für die Region kann das Interesse eines bekannten Sportlers Impulse für Tourismus und profilbildende Projekte bringen. Zudem unterstreicht die Mischung aus Sport und Kunst die Vielseitigkeit des Angebots: Wer neben Trails auch Naturkunde und Landschaftsästhetik sucht, findet beides auf engem Raum.
Für Freizeitinteressierte heißt das konkret: Die Flumserberg-Region bietet bequeme Zugänge für Mountainbiker, anschauliche geologische Ausstellungen und einen Lebensraum, in dem sich auch Kreative willkommen fühlen. Wer die Gegend selbst erkunden will, findet vor Ort markierte Trails und Ausstellungsangebote, die im Zusammenspiel mehr sind als die Summe einzelner Attraktionen.
Als Ressortleiter Freizeit beobachte ich solche Entwicklungen mit Neugier: Wenn Sport und Kultur zusammenfinden, entstehen oft neue, nachhaltige Angebote — für Besucherinnen und Besucher ebenso wie für die lokale Bevölkerung.