Wer Venedig ohne Gedränge am Markusplatz und ohne Schlangen an der Rialtobrücke sehen will, kann demnächst aufs Wasser — und zwar auf ein SUP‑Board. Die BR‑Sendung „Schmidt Max paddelt durch Venedig“ (Ausstrahlung: 15.08., 12:45–13:15 Uhr) begleitet einen Einsteigerkurs und liefert zugleich praktische Tipps, wie man die Lagunenstadt fernab der üblichen Touristenrouten erlebt.
SUP als Zugang zu einem anderen Venedig
Stand‑Up‑Paddling (SUP) ist in den letzten Jahren weltweit populär geworden; dank aufblasbarer Boards lässt sich die Stadt auch ohne Profi‑Boot vom Wasser aus erkunden. Die Sendung zeigt, wie die bekannten Sehenswürdigkeiten — Dogenpalast, Rialtobrücke, Canal Grande — aus einer ungewohnten Perspektive wirken, wenn man sie vom Board aus betrachtet. Für Einsteiger ist das Ergebnis: weniger Gedränge, direkter Blick auf venezianische Architektur und neue Einblicke in den Alltag der Stadt.
Kursleitung und Praxis
Als Kursleiterin begleitet Dottoressa Eliana, Präsidentin des Surfclubs von Venedig und zertifizierte Touristenführerin, die Hobby‑Kapitäne durch die Wasserstraßen. In der Sendung meldet sich der Schmidt Max für einen Einsteiger‑Kurs an und probiert selbst, wie leicht oder anspruchsvoll das Paddeln in der Lagune ist.
Was die Sendung sonst noch bietet
- Tipps, wo Einheimische frühstücken und welche Märkte sich lohnen (etwa Fischmarkt).
- Hinweise zu günstigem Essen: Ombra, Cichetti, baccalà — wie und wo die Venezianer preiswert essen.
- Ein kurzer Abriss zur Geschichte des Paddelsports: Ursprung in den 1970er‑Jahren auf Hawaii.
Die Mischung aus Praxis‑Reportage und Lokalwissen macht die Sendung zu einem kompakten Reisemagazin für alle, die Venedig neu entdecken wollen — ohne gleich ein Motorboot zu chartern.
Praktische Daten auf einen Blick
| Sendung | Schmidt Max paddelt durch Venedig |
| Sender | BR (Bayerischer Rundfunk) |
| Ausstrahlung | 15.08., 12:45–13:15 Uhr |
| Dauer | 30 Minuten |
Für alle, die die Idee reizvoll finden, aber noch nie auf einem SUP gestanden sind, bietet die Sendung nützliche Anhaltspunkte: Eine geprüfte Kursleiterin, kurze Einstiegssequenzen und lokale Empfehlungen erleichtern die Planung. Wer selbst nach Venedig will, bekommt nicht nur Abenteuerlust, sondern auch konkrete Hinweise, wie man den Tag dort klüger einteilt — etwa früh aufstehen, um Uhrzeiten zu erwischen, in denen auch die Markuskirche weniger überlaufen ist.
Und für jene, die den Trend hinterfragen: Die Reportage liefert zugleich Kontext zur Popularität des „Suppens“ und zeigt, wie moderne, aufblasbare Technik einen traditionellen Urlaubswunsch neu ermöglicht.
Ein Wort zur Sicherheit: SUP in einer Stadt wie Venedig verlangt Respekt vor der Wasserlage, Rücksicht auf den Schiffsverkehr und idealerweise eine Einführung durch erfahrene Guides — genau das, was in der Sendung zu sehen ist. Wer danach selbst losziehen will, findet in der Reportage praxisnahe Anhaltspunkte, wann ein Kurs sinnvoll ist und worauf man im Vorfeld achten sollte.
Fazit: Die BR‑Reportage ist ein kompakter, praxisorientierter Einstieg für alle, die Venedig abseits der ausgetretenen Wege erleben möchten — vom ersten Paddelschlag bis zum Tipp, wo es die besten Cichetti gibt.