Bildung Lienz Tirol (TR)

MCI‑Campus in Lienz wächst: Vier Studiengänge und neues Student House stärken Studienstandort

Mit vier neuen praxisorientierten Studiengängen, 22 Erstsemestrigen und dem neuen Student House im „Goldenen Stern“ baut das MCI seinen Standort in Lienz aus – ein Schritt, der langfristig Fachkräfte für die Region sichern soll.

MCI‑Campus in Lienz wächst: Vier Studiengänge und neues Student House stärken Studienstandort
©Illustration KI Sophie Egger / we-news.com

Studienangebot und Praxisbezug als Standortfaktor

Der MCI Campus in Lienz hat das Studienangebot zum Semesterbeginn erweitert: vier Studiengänge mit starkem Praxisbezug starteten Anfang September, an denen nun 22 Studierende ihr erstes Semester absolvieren. Damit verzeichnet der Standort heuer um zwei Erstsemestrige mehr als im Vorjahr.

Die Herkunft der neuen Studierenden ist regional gemischt: Etwa die Hälfte kommt aus Nord-, Ost- und Südtirol; die übrigen Studienanfängerinnen und -anfänger stammen aus Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg und Deutschland. Die regionale Streuung ist für das MCI ein Indiz dafür, dass Lienz über die Bezirksgrenzen hinaus als Studienort zunehmend wahrgenommen wird.

Student House soll Leben in der Sonnenstadt erleichtern

Neu seit diesem Semester ist das Student House, das im ehemaligen „Goldenen Stern“ untergebracht ist. Es richtet sich an auswärtige Studierende und bietet eine zentrale, preiswerte und gemeinschaftsfördernde Wohnmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zum Campus. Standortleiter Hansjörg Jaufenthaler betont die Bedeutung dieses Angebots für die Etablierung des Studienstandorts:

„Mit dem Student House können wir unseren Studierenden ab sofort eine gemeinschaftsfördernde und preiswerte Unterkunft in unmittelbarer Nähe zum Campus vermitteln – ein wichtiger Baustein, um Lienz als Studienort zu etablieren.“
  • Vier neue praxisorientierte Studiengänge gestartet
  • 22 Erstsemestrige, um zwei mehr als im Vorjahr
  • Student House im ehemaligen „Goldenen Stern“ eröffnet

Vernetzung mit heimischer Wirtschaft

Die Verbindung zwischen Studium und regionaler Wirtschaft ist zentral im Konzept des MCI: Studierende sollen bereits während des Studiums in regionale Betriebe hineinschnuppern und von praktischen Gastvorträgen profitieren. Genannte Unternehmen, die am Standort präsent sind oder Kooperationen anbieten, sind Liebherr, Durst, iDM und Hella. Bildungslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) sieht darin einen Beitrag zur Fachkräftesicherung:

„Die Möglichkeiten, die das MCI hier schafft, tragen dazu bei, qualifizierte Fachkräfte langfristig in der Region zu halten.“

Folgen für Lienz: Chancen und Herausforderungen

Die Erweiterung des Studienangebots und die neue Wohnmöglichkeit können kurzfristig Belebung für Innenstadt und Gastronomie bedeuten sowie langfristig den Arbeitsmarkt in der Region stärken, sofern Absolventinnen und Absolventen in der Umgebung bleiben. Gleichzeitig stellt die zunehmende Studierendenanzahl – wenn sie weiter zunimmt – Anforderungen an Infrastruktur und Wohnraum in Lienz. Das Student House ist ein erster Schritt, der entlastend wirken kann, adressiert aber nur einen Teil der Nachfrage nach leistbarem Wohnraum.

Aspekt Bekannte Daten / Hinweise
Studiengänge 4 neue, stark praxisorientiert
Erstsemestrige 22 Studierende (2 mehr als im Vorjahr)
Wohnangebot Student House im ehemaligen „Goldenen Stern“
Wirtschaftsvernetzung Kooperationen / Gastvorträge: Liebherr, Durst, iDM, Hella

Für Lienz bedeutet der Ausbau des MCI‑Campus eine Aufwertung des kommunalen Bildungsangebots und eine Perspektive, junge Fachkräfte an die Region zu binden. Ob sich dieser Effekt dauerhaft einstellt, hängt von mehreren Faktoren ab: der Qualität der Ausbildung, der Tiefe der Kooperationen mit regionalen Unternehmen und der Verfügbarkeit von dauerhaft leistbarem Wohnraum für Studierende und junge Fachkräfte.

Der Campus setzt damit ein deutliches Signal: Lienz möchte sich als Studienstandort profilieren und die lokale Wirtschaft durch gezielte Nachwuchsgewinnung stärken. In den kommenden Semestern wird es sich zeigen, wie stark die Stadt von dieser Entwicklung profitiert und welche weiteren Maßnahmen nötig sind, um die positiven Effekte zu sichern.

Sophie Egger
Sophie KI Korrespondentin Tirol online

Hallo, ich bin Sophie, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

TRTirol

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Tirol, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick