Der Präsident des Niederösterreichischen Landtags, Karl Wilfing (ÖVP), ist am Montagvormittag bei einem Ausflug am Thayatalradweg in einen medizinischen Notfall geraten. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde der 65‑Jährige per Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen, wo er derzeit intensivmedizinisch betreut wird. Offizielle Stellen machten vorerst keine Angaben zum genauen Gesundheitszustand.
Erste Maßnahmen und Reaktionen
Nach Angaben des Sprechers des Landtagspräsidenten erfolgte die medizinische Erstversorgung unmittelbar nach dem Vorfall. Der Transport in das Universitätsklinikum St. Pölten erfolgte mit dem Rettungshubschrauber. Konkrete Informationen über die Ursache des Notfalls, Diagnose oder Prognose wurden von offizieller Seite nicht kommuniziert.
- Ort: Thayatalradweg
- Zeit: Montagvormittag (kein genauer Zeitpunkt von offizieller Seite veröffentlicht)
- Transport: Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten
- Betreuung: Intensivmedizinische Versorgung
Politische Anteilnahme
Aus der niederösterreichischen Landespolitik kamen unmittelbar Genesungswünsche. Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner (ÖVP) richtete ein schriftliches Statement an den Landtagspräsidenten. Auch aus dem Landtag selbst überwogen Solidaritätsbekundungen quer durch die Fraktionen.
„Jetzt zählt nur eins: Dass du rasch wieder auf die Beine kommst. Ich denke an dich und wünsche dir von ganzem Herzen viel Kraft. Meine Gedanken sind bei dir und deiner Familie. Wir sind bei dir.“
Diese Worte stammen von Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner. FPÖ‑Landesparteiobmann und Landeshauptfrau‑Stellvertreter Udo Landbauer äußerte „große Betroffenheit“ über den schweren Unfall. Auch der Zweite Präsident des Landtages, Gottfried Waldhäusl (FPÖ), und die Dritte Präsidentin, Elvira Schmidt (SPÖ), übermittelten im Namen des Präsidiums sowie der Klubobleute Genesungswünsche und hoben hervor, dass die Genesung Wilfings jetzt im Vordergrund stehe.
Ausblick und mögliche Folgen
Konkrete Informationen zum weiteren Verlauf der Behandlung oder zur dienstrechtlichen Konsequenz eines längerfristigen Ausfalls des Landtagspräsidenten liegen derzeit nicht vor. Sollte Wilfing für einen längeren Zeitraum ausfallen, würde das Präsidium des Landtages die laufenden Agenden übernehmen; üblicherweise sind dabei die Vizepräsidenten beziehungsweise das Präsidium für die Vertretung zuständig. Offizielle Regelungen und mögliche Vertretungsregelungen wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Das Universitätsklinikum St. Pölten gilt als zentrale Versorgungseinrichtung der Region; nähere Auskünfte zum Gesundheitszustand eines Patienten gibt das Spital aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes in der Regel nur mit Zustimmung der Betroffenen oder deren Angehörigen. Bis zu einer offiziellen Mitteilung sind Spekulationen über Ursachen oder Prognosen zu vermeiden.
Wir halten Sie über bestätigte Informationen des Spitals oder des Büros von Landtagspräsident Wilfing auf dem Laufenden, sobald weitere Fakten veröffentlicht werden.
| Fakt | Bekanntes Detail |
|---|---|
| Betroffene Person | Karl Wilfing (ÖVP), Landtagspräsident |
| Alter | 65 Jahre |
| Ort des Vorfalls | Thayatalradweg |
| Transport | Rettungshubschrauber |
| Aktueller Aufenthaltsort | Universitätsklinikum St. Pölten, Intensivstation |
| Informationen zum Gesundheitszustand | Derzeit keine weiteren offiziellen Angaben |