Arbeiten an Bahnstrecke und Tunnel laufen planmäßig
Die umfangreichen Modernisierungsarbeiten auf der Franz‑Josefs‑Bahn zwischen Kritzendorf und St. Andrä‑Wördern gehen in die zweite Bauhälfte. Laut ÖBB liegen die Arbeiten im Zeitplan; mit dem Schulbeginn am 7. September soll der reguläre Zugverkehr wieder ohne baubedingte Einschränkungen möglich sein. Für Pendlerinnen und Pendler in Klosterneuburg bringt die anstehende Teilschrittfreigabe der Straße jedoch bereits Mitte August eine spürbare Entlastung.
Die Sanierung umfasst auf rund sieben Kilometern die Erneuerung von Gleisen und Entwässerungsanlagen, die Errichtung neuer Kabeltröge sowie den Bau einer 420 Meter langen Lärmschutzwand im Bahnhof St. Andrä‑Wördern. Bis Anfang September bleibt die Strecke eingleisig; zudem sind nächtliche Totalsperren vorgesehen, um die Arbeiten zügig abschließen zu können.
„Die Modernisierung zwischen Kritzendorf und St. Andrä‑Wördern liegt im Zeitplan.“ — ÖBB
Verkehrsentlastung durch Wiedereröffnung der B14
Eine unmittelbare Erleichterung für den Straßenverkehr ergibt sich aus der geplanten Wiederfreigabe der Umfahrungsstraße B14 nach Abschluss der Johannatunnel‑Sanierung. Der NÖ Straßendienst hat im Tunnel Betriebs‑ und Sicherheitseinrichtungen sowie die Leittechnik erneuert; außerdem wurden neue Lärmschutzwände errichtet. Die Freigabe des Tunnels ist für den 15. August vorgesehen.
Die vorgezogene Öffnung der B14 wirkt sich auch auf den Schienenersatzverkehr in Klosterneuburg aus: Ab dem 17. August sind Verbesserungen beim Ersatzverkehr geplant, wodurch Umsteigezeiten und Umfahrungen für viele Pendler reduziert werden sollen. Die ÖBB wertet die Maßnahme als wichtige Zwischenentlastung, bis der volle Zugbetrieb wieder möglich ist.
- Ort der Arbeiten: Strecke Kritzendorf – St. Andrä‑Wördern
- Umfang: Erneuerung von Gleisen, Entwässerung, Kabeltrögen, 420 m Lärmschutzwand
- Straße: B14 / Johannatunnel — Wiedereröffnung geplant: 15. August
- Schienenersatzverkehr: Verbesserungen ab 17. August
- Vollbetrieb Bahn: geplant ab 7. September
Praktische Folgen für Pendlerinnen und Pendler
Für diejenigen, die täglich zwischen Klosterneuburg und Wien oder den Nachbargemeinden pendeln, bedeuten die Maßnahmen konkret:
- Ab 15. August wieder mehr Straßenkapazität auf der Umfahrung durch die Öffnung des Johannatunnels (B14).
- Ab 17. August verbesserter, teilweise verkürzter Schienenersatzverkehr — das kann Umsteigewege und Reisezeiten reduzieren.
- Bis 7. September weiterhin eingleisiger Betrieb und nächtliche Gesamtsperren auf der Franz‑Josefs‑Bahn: Reisende müssen weiterhin mit Fahrplanänderungen, längeren Fahrtzeiten und geänderten Halten rechnen.
Die nächtlichen Totalsperren sind Teil der intensiven Arbeitsphase; sie ermöglichen laut ÖBB Arbeiten, die bei laufendem Betrieb nicht in der erforderlichen Zeit und Sicherheit durchführbar wären. Welche konkreten Angebotsänderungen für einzelne Züge gelten, kommunizieren die ÖBB rechtzeitig über ihren Fahrplanservice und Aushänge an den Bahnhöfen.
Was Klosterneuburg jetzt beachten sollte
Lokale Fahrgäste werden geraten, vor Reisen die aktuelle Fahrplanauskunft der ÖBB zu prüfen, genügend Zeit für Umstiege einzuplanen und alternative Verbindungen rechtzeitig zu betrachten. Für Autofahrerinnen und Autofahrer kann die Wiederöffnung der B14 die tägliche Route deutlich entspannen – Staus und Ausweichverkehre sollten sich dadurch verringern.
| Datum | Maßnahme |
|---|---|
| 15. August | Wiedereröffnung Johannatunnel (B14) |
| 17. August | Verbesserungen beim Schienenersatzverkehr in Klosterneuburg |
| 7. September | Geplanter Vollbetrieb der Franz‑Josefs‑Bahn |
Die Arbeiten sind Teil eines mehrmonatigen Modernisierungsprogramms. Für Klosterneuburg bedeutet das, dass kurzfristige Einschränkungen erneut möglich sind, langfristig aber mit einer stabileren und moderneren Bahninfrastruktur gerechnet werden darf.
Weitere Informationen und tagesaktuelle Änderungen geben die ÖBB sowie die Gemeinde Klosterneuburg über ihre Informationskanäle bekannt.